High Heels: die beliebtesten Damenschuhe mit 10 cm-Absatz

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Kaufratgeber High Heels: die beliebtesten Damenschuhe mit 10 cm-Absatz

Die Waffen einer Frau – so betitelte schon 1991 der Regisseur Pedro Almodóvar seinen Kinoklassiker High Heels und bringt es damit direkt auf den Punkt. Der Modeschuh gehört nicht erst seit gestern zu den beliebtesten und bekanntesten Erzeugnissen der Modeindustrie. High Heels üben seit Jahrzehnten eine ungebrochene Faszination auf Frauen und auch auf Männer aus und ziehen jede Generation aufs Neue in ihren Bann. Von den Laufstegen dieser Welt sind sie nicht mehr wegzudenken, ebenso werden sie in Film und Fernsehen gekonnt in Szene gesetzt. Eine Frau in High Heels verfehlt nie ihre Wirkung. Doch gibt es beim Kauf und der Anprobe ein paar Dinge zu beachten.

Ein Schuh ist nicht gleich ein Schuh

Übersetzt bedeutet High Heel so viel wie „hoher Fersen“. Doch damit trifft es den Nagel noch nicht ganz auf den Kopf. Nicht jedes Paar Schuhe mit Absatz kann sich so ohne Weiteres High Heels nennen. Dem liegen genaue Vorgaben zugrunde. High Heels umfassen streng genommen Damenschuhe, die einen Absatz von mindestens zehn Zentimetern bis maximal vierzehn Zentimetern haben. Gemessen wird dabei jedoch nicht an der Schaftaußenseite, sondern stets an der Innenseite. Ein Schuh mit einem Absatz unter der 10-cm-Grenze wird in der Branche nicht als High Heel verstanden, sondern schlicht als Absatzschuh. Auch Schuhe ab einer Höhe von fünfzehn Zentimetern reihen sich nicht mehr in die Riege der klassischen High Heels, sondern werden nach ihrer Verwendung oder ihrer Merkmale in Fetisch Heels, Ponyboots und ähnliches kategorisiert. Bis auf die Höhe gibt es nur ein einziges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Schuhen mit Absatz. Pumps mit Peeptoe werden unter Kennern nicht als High Heels verstanden, auch wenn die Höhe des Absatzes passend ist.

High Heels in allen Varianten

Abgesehen von der definierten Absatzhöhe gibt es High Heels in vielen verschiedenen Varianten. Schauen Sie einmal in Ihren Schuhschrank und Sie werden sicherlich so einige Sandaletten, Pumps, Deux Pieces oder ähnliche Schaftschnitte als High Heels identifizieren. Auch die Schafthöhe, also der Schuhteil auf der Oberseite Ihres Fußes, ist nicht ausschlaggebend für die Definition eines High Heels. So können Sie problemlos Booties, Halbschuhe, Kurzstiefel oder Langstiefel bis hoch zu den Knien unter die Kategorie der High Heels zählen. Zudem gibt es den modischen Damenschuh sowohl mit Pfennig-, Bleistift-, Plateau- oder Louis-XV-Absatz.

High Heels für jede Saison und jede Wetterlage

Sie können die Schuhe sowohl im Alltag als Pantoletten oder während der Arbeitszeit (doppelter Alltag) als Sandalen oder Stiefeletten tragen. Die Spannbreite reicht dabei von sportlich und verspielt bis zu elegant und schick. Am bekanntesten sind ohne Frage die Pumps. Kaum jemandem ist heute noch bekannt, dass diese Schuhform ursprünglich für Männer gedacht war. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden sie vor allem am französischen Königshof getragen. Etwas später etablierte sich das Modell als Tanzschuh für beide Geschlechter. Heute wird der hochhackige Männerschuh nur noch selten zur passenden Festbekleidung als Opern-Pump getragen. Den Pump an sich haben jedoch die Frauen für sich erobert und tragen ihn am Tag und gerne auch in der Nacht zu jeder Gelegenheit.

Material und Farben – ein Schuh für alle Lebenslagen

Auch bei der Auswahl des Materials können Sie sich ganz nach Ihren eigenen Vorlieben richten. Sie finden die Schuhe in Wildleder und glattem Leder, glänzend oder matt. Aus spiegelfähigem Lack oder geradezu verboten anziehenden Stretchmaterialien, die bis über das Knie reichen und sich eng an Ihre Beine und Füße anschmiegen. Wer bei der Materialfrage ganz sicher gehen möchte, der sollte sich unbedingt für echtes Leder entscheiden. Neben der hohen Qualität bringt dieses Material auch die besten Trageeigenschaften und den höchsten Komfort mit sich. Das natürliche Material ist weich und stabil zugleich und in der Regel sehr langlebig – dies hängt natürlich auch davon ab, wie häufig und unter welchen Umständen Sie die Schuhe tragen werden.

Neben dem Material steht Ihnen eine komplette Farbpalette zur Verfügung. Wenigstens ein paar klassische schwarze High Heels gehören in den Schuhschrank einer jeden Frau. Für die heißen Tage eignen sich frische Töne, angepasst an die Farben Ihres jeweiligen Outfits. Im Herbst und in den Wintermonaten können Sie auf robustere und wärmende Wildleder-High-Heels in gedeckten Beige- und Brauntönen zurückgreifen. High Heels sind für jeden Kleidungsstil geeignet. Ob festlich zu einer Hochzeit, während einer Partynacht, im Urlaub an der Strandpromenade oder im Beruf – für jede Gelegenheit findet sich der richtige Schuh.

Das erste Mal – so üben Sie Ihre ersten Schritte auf High Heels

Irgendwann erwischt es jede. Sie stehen vor ihren neu erworbenen Glanzstücken und möchten Ihr erstes Paar High Heels tragen. Die hohen Absatzschuhe wirken besonders weiblich, sorgen für eine gute Haltung und betonen vorteilhaft den Brust- und Gesäßbereich. Doch wie immer im Leben gilt: Aller Anfang ist schwer. Während die eine schon nach wenigen Minuten elfengleich mit ein paar Lederpumps die Laufstege erobert, braucht die nächste einfach ein bisschen Zeit, um sich mit der ungewohnten Höhe anzufreunden. Wichtig dabei: Lassen Sie es langsam angehen und steigern Sie sich nach und nach. Achten Sie beim ersten Kauf vor allem auf eine hohe Qualität und auf die genaue Passgröße. Ihre Füße müssen perfekt in den Schuh hineinpassen. Zu kleine Schuhe drücken schmerzhaft und können Hautabschürfungen und Blasen verursachen. Sind die Schuhe zu groß, haben Sie keinen richtigen Halt und Sie rutschen im Schuhbett hin und her. Das Material sollte zudem nicht zu hart sein, sondern sich weich an Ihre Haut anschmiegen. Dennoch muss Ihnen der Schuh ausreichende Stabilität verleihen.

Das Besondere an High Heels ist die veränderte Gewichtsverteilung

Je höher der Schuh und je schmaler der Absatz, desto schwieriger wird es, richtig laufen zu können. Der Begriff „Stöckelschuhe“ ist dabei nicht ganz unbegründet. Viele Frauen, insbesondere Anfängerinnen, bewegen sich so unsicher in ihren neuen Schuhen, dass ihr Gang vieles mit dem eines Storches gemein hat. Das Laufen auf zehn Zentimetern erfordert in der Regel einfach ein bisschen Übung. In manchen Großstädten werden sogar Kurse angeboten, um die Technik perfekt beherrschen zu können. Doch soweit müssen Sie nicht gehen.

Wählen Sie einen hochwertigen Schuh, der Ihnen gut passt. Durch den hohen Absatz werden Sie automatisch nach einigen Schritten mit dem Fuß nach vorne rutschen. Suchen Sie also nach einem Paar, das vorne nicht zu eng geschnitten ist und Ihnen auch beim längeren Tragen genug Spielraum für Ihre Zehen gibt. Zierliche Frauen sollten daher für den Anfang einen schmalen Schuh wählen, sind Sie dagegen ein wenig kräftiger gebaut, eignen sich High Heels mit einem breiten Absatz besonders gut. Wenn Sie das passende Paar gefunden haben, beginnen Sie langsam eine erste Laufprobe.

Ziehen Sie beide Schuhe an und gehen Sie einige Schritte. Schauen Sie mit kritischem Blick in einen Ganzkörperspiegel und beurteilen Sie selbst, wie Sie in den Schuhen laufen können und vor allem, wie Sie dabei aussehen. Fragen Sie am besten auch eine Freundin. Diese haben meist ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie Sie. Schon nach kurzer Zeit werden Sie sich mit jedem Schritt sicherer fühlen und können die Höhe Ihrer Schuhe nach oben ausbauen.

Die Qualität des Modeschuhs

Gerade beim Schuhwerk ist die Qualität das A und O. Unsere Füße begleiten uns ein Leben lang und sollten daher nicht unter einer minderwertigen Verarbeitung und schlechten Materialien leiden. Sie müssen unser gesamtes Gewicht tragen, was vor allem auf High Heels zu einer extremen Belastungsprobe werden kann. Das Sprunggelenk wird auf mehrere Zentimeter angehoben und Ihr Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorn. Mit Ihrem ganzen Körper wird diese Veränderung nun ausgeglichen, was optisch zu einer Verbesserung der Haltung führt. Doch gerade bei Pfennigabsätzen stellen Sie Ihren Körper vor eine große Herausforderung, die es zu meistern gilt. Sie bewegen beim Gehen automatisch die Hüfte mehr und erzeugen so die verführerische Ausstrahlung einer Frau auf High Heels. Doch alles Üben und Talent hilft Ihnen nicht, wenn Sie nicht auch auf die Qualität der Schuhe achten. Ein loser Absatz oder harte Kanten können schnell zur gefährlichen Stolperfalle werden und empfindliche Verletzungen an Ihren Gelenken verursachen. Achten Sie noch vor dem Kauf auf die Stabilität und hochwertiges Material. Dann steht Ihrem großen Auftritt als Femme fatale nichts mehr im Weg.

Ein Schuh mit Wirkung

Wir finden Sie in Filmen, auf dem Catwalk, auf Plakatwerbung und auch bei der Sekretärin im Büro nebenan. Ganz klar, um den High Heel ranken sich zahlreiche Mythen, Klischees und Geschichten. Doch was macht diese langlebige Faszination eines Schuhs wirklich aus? Sowohl unter Frauen als auch unter Männern bleibt die hypnotisierende Wirkung einer Frau, die sich elegant und souverän in ihren High Heels bewegt, nicht aus. Diesem Phänomen kann schon rein biologisch nachgegangen werden. Eine Frau mit hohen Absätzen wird größer, sie verlängert ihre Beine und bekommt dadurch insgesamt eine grazilere und schlankere Erscheinung. Zudem verändert sich ihre komplette Körperhaltung. Sie läuft gerade und betont dadurch die Brust und das Gesäß. Neben der veränderten Haltung und der vorteilhaften Betonung wesentlicher Körpermerkmale bleibt zum Schluss die Faszination des Verbotenen. Sie läuft auf schmalen Pfennigabsätzen, nur zwei dünne Absatzläufe trennen sie vom Boden und bei jedem Schritt bestünde die Gefahr, sie könnte fallen. Eine Frau, die sicher in High Heels die Treppenstufen meistert oder über das Tanzparkett schwebt, wird immer die Blicke auf ihrer Seite haben.

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