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Herr der Ringe und weitere Epen der Fantasy-Literatur kaufen

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Herr der Ringe und weitere Epen der Fantasy-Literatur kaufen
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Herr der Ringe und weitere Epen der Fantasy-Literatur kaufen

Was Sie für den Kauf von Epen der Fantasy-Literatur wissen sollten

Fantasy-Literatur hat spätestens seit "Herr der Ringe" von J. R. R. Tolkien und George R. R. Martins "Lied von Eis und Feuer" (auch bekannt unter dem Namen "Game of Thrones") viele Anhänger gefunden. Wer sich in diesem Bereich nicht auskennt, wird jedoch unter Umständen Probleme haben, sich zurecht zu finden - denn Fantasy ist nicht gleich Fantasy. Die verschiedenen Unterarten der Fantasy-Literatur sind Geschmackssache und nicht jedes Werk ist vergleichbar mit den genannten Genrevertretern. Um keinen Fehlkauf zu begehen, sollte man sich daher genauer über die verschiedenen Strömungen und Inhalte informieren. Ein Fantasy-Epos umfasst nicht selten eine Reihe von Büchern, was finanziell einen größeren Aufwand bedeutet, der sich für den Leser lohnen soll.

Besonderheiten von epischer Fantasy

Epische Fantasy - auch High-Fantasy genannt - ist eine Urform der fantastischen Literatur. Neben ihr haben sich inzwischen auch andere Arten wie Urban Fantasy und Heroic Fantasy ausgebildet. Bei manchen Titeln sind sich selbst die Experten nicht einig, welcher Unterart diese angehören. Es gibt jedoch einige Hauptbestandteile epischer Fantasy, die man als Leser dieser Sparte schätzen und erwarten kann. Epische Fantasy spielt in einer teils oder komplett erdachten Welt, die häufig von einer kulturellen oder geschichtlichen Epoche der Menschheitsgeschichte inspiriert wurde (zum Beispiel Mittelalter, französische Renaissance). In diesen Büchern findet man daher Kartenmaterial dieser fiktiven Welt, in der Flüsse, Berge und wichtige Städte markiert sind, was dem Leser das Gefühl gibt, die Welt sei real und greifbar. Solche epischen Welten haben meist Besonderheiten wie exotische Bestien, Monster und Pflanzen. Außerdem existiert ein Magiesystem, das einigen oder allen Bewohnern dieser Welt die Anwendung von Zauberei ermöglicht. In manchen Werken spielt diese eine sehr große Rolle, in einigen eine untergeordnete - meist aber ist sie machtvoll, unbegreifbar und nur einem erlesenen Personenkreis zugänglich. Auch originelle Glaubensrichtungen, Lebensumstände, Gesellschaftsformen, Wertevorstellungen, Währungen und weiteres können vom Autor kreativ erschaffen und beschrieben werden, was ein tieferes Eintauchen in die Fantasywelt ermöglicht. Legendäre Mythen-, Sagen- und Märchenmotive aus verschiedensten Kulturen lassen sich hier wiederfinden. Kernthema eines Fantasy-Epos ist die Reise einer Heldengruppe, die im Idealfall aus Vertretern mehrerer Rassen oder Zünfte (wie Orks, Elben, Menschen, Magier, Krieger) besteht. Das Erreichen eines festgelegten Ziels - oft die Rettung der Welt - wird in kleinere Unteraufgaben (sogenannte Quests) aufgeteilt, die dann nacheinander gelöst werden müssen. Dabei werden magische oder nicht-magische Kämpfe bestritten, Rätsel gelöst, Intrigen gesponnen und Länder bereist. Eine Liebesgeschichte kann einfließen, ist aber kein fester Hauptbestandteil epischer Fantasy, sondern eher der sogenannten Romantasy.

Für wen ist epische Fantasy-Literatur geeignet?

Grundsätzlich eignet sich Fantasy-Literatur für ein breites Publikum. Der Schreibstil reicht von schlicht und kurz bis ausufernd poetisch; hier sollte anhand einer Leseprobe, die der jeweilige Verlag oder Autor auf seiner Webseite zur Verfügung stellt, geurteilt werden. Epische Fantasy bedient sich einer großen Anzahl von handelnden Figuren, die manchmal in einer Übersicht am Ende des Romans zusammengefasst werden, um dem Leser eine Orientierung zu bieten. Wer ein leichtes Buch für nebenbei sucht, in dem er zwei Mal im Monat drei Seiten liest, dem ist epische Fantasy allein aufgrund dieser Tatsache eher weniger zu empfehlen, da sie bei der Vielzahl handelnder Personen schnell den Überblick verlieren dürften. Es gilt außerdem zu überlegen, ob man ein fremdsprachiges übersetztes Werk lesen möchte, oder einen deutschsprachigen Roman. Oft gehen durch eine Übersetzung wichtige Untertöne verloren, Wortspiele und Feinheiten können nicht wie vom Autor bezweckt transportiert werden. Von einigen Epen gibt es daher Auflagen mit unterschiedlichen Übersetzungen. Hierüber sollte man sich im Vorfeld informieren. Von hübschen Einbänden sollte man sich nicht täuschen lassen, denn bei Büchern zählen vor allem innere Werte. Dem Klappentext können Sie entnehmen, ob die Handlung Sie grundsätzlich anspricht.

Die großen Epen der Fantasy-Literatur im Vergleich

"Herr der Ringe": Besonderheiten

Diese Buchreihe gilt als Klassiker in der Fantasy-Literatur. Die Geschichte dreht sich um den Hobbit Frodo Beutlin, dessen Schicksal es ist, den Ring des Bösewichts Saurons in Mordor zu vernichten, um den Frieden seiner Heimat und der gesamten Welt zu schützen. Tolkien hat nicht nur eine komplette eigene Welt geschaffen, sondern eine über Jahrhunderte reichende Historie seiner Völker. Selbst mit eigenen Sprachen sowie Liedern wurden die Völker in "Herr der Ringe": ausgetattet, was ihre Kultur umso glaubhafter macht. Erzählt wird hier von einem auktorialen Erzähler mit einer gewissen Distanz zur Handlung, was einen neutraleren Standpunkt des Lesers zur Folge hat. Magie ist durch die Figur des Gandalf sehr gegenwärtig und machtvoll; ihre Funktionsweise und Herkunft bleibt jedoch rätselhaft. Die Atmosphäre dieses Romans ist sehr dicht und wächst durch ausführliche Beschreibungen der Umgebung und Personen stetig. Junge Leser des Genres könnten sich aufgrund der Verwendung von verschachtelten Sätzen und wegen des zähen Vorankommens der Handlung anfangs abgeschreckt fühlen. Zumeist lohnt es sich jedoch, einem epischen Roman etwas Zeit zu geben, da eine solche Tiefe Zeit braucht, um sich aufzubauen.

"Das Lied von Eis und Feuer": Was Sie wissen sollten

Die Romane von George R. R. Martin erfreuen sich vor allem seit der Verfilmung als Serie unter dem Namen "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Der Inhalt dreht sich um mehrere Adelshäuser und -familien, die im Streit um die Herrschaft in große Kriege und Konflikte geraten. Die Erzählperspektive wechselt kapitelweise zwischen zahlreichen Charakteren mit unterschiedlichen Zielen und Gesinnungen, was der Geschichte eine große Dynamik verleiht, es dem Leser aber auch manches Mal schwer macht zu folgen. Angesiedelt ist das Geschehen in einer feudal wirkenden Welt mit wenig Magie. Im Gegensatz zu anderen Vertretern der epischen Fantasy-Literatur kommt die Magie anfangs fast gar nicht vor, wird höchstens entfernt angedeutet, was sie äußerst geheimnisvoll und besonders wirken lässt. Martins Schreibstil ist leichter zugänglich als der Tolkiens, jedoch auch weniger poetisch. Die wohl größte Besonderheit dieses Epos ist die Tatsache, dass der Autor nicht davor zurückschreckt auch liebgewonnene Hauptcharaktere sterben zu lassen - dadurch baut sich über die gesamte Reihe hinweg eine große Spannung auf.

"Das Spiel der Götter": Kein Einsteiger-Epos

Diese Romanreihe des kanadischen Autors Steven Erikson erlangte durch die Komplexität seiner Charaktere und miteinander verstrickten Handlungsfäden viele Fans. In der Geschichte geht es um ein vom Krieg geplagtes Reich, in dem mehrere Fraktionen um die Vorherrschaft kämpfen, während die unberechenbaren Götter der Handlung so manche unerwartete Wendung geben. Die Geschichte wird aus dem Blinkwinkel mehrerer Figuren erzählt, manchmal aber auch von einem über den Ereignissen stehendem auktorialen Erzähler. Besonders in den ersten Romanen dieser Reihe werden deutlich mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, was die Geschichte teils chaotisch und verwirrend wirken lässt. Zusätzlich erstreckt sich die Handlung über Zeiträume von mehreren Jahren, was die Nachverfolgung erschwert. Die Magie in Eriksons Romanen ist kraftvoll und strukturiert; nach und nach kann sich der Leser ihre Ursprünge und Wirkungsweisen jedoch erschließen. Die rätselhaften Geschehnisse könnten ungeduldigen Lesern missfallen; ebenso ist dieses Epos nichts für Zartbesaitete, denn Gewalt wird an vielen Stellen sehr ausführlich dargestellt und beschrieben. Ein Epos wie "Das Spiel der Götter" eignet sich besonders für Leser, die etwas anspruchsvollere Literatur suchen, gerne mit zahlreichen Rätseln konfrontiert werden und eine sehr wendungsreiche Handlung bevorzugen.

"First Law": Fantasy-Epos für Einsteiger

In der dreiteiligen Reihe des englischen Autors Joe Abercrombie werden wiederum andere Töne angeschlagen. Auch hier geht es zwar um Konflikte innerhalb eines Reiches und den Weg mehrerer Helden bis zur Rettung der Welt, aber auf eine andere Art und Weise. In diesen Romanen stehen die Entwicklung der Figuren und die innere Dramatik im Vordergrund. Natürlich gibt es auch hier Kämpfe und Gefechte, aber weit weniger detailliert als zum Beispiel im "Spiel der Götter". Die Erzählperspektive wechselt zwischen einer übersichtlichen Anzahl von Charakteren und bleibt damit in einem Rahmen, der auch für Gelegenheitsleser geeignet ist. Der Sprachstil ist generell eher einfach gehalten, nicht poetisch aber dabei keinesfalls plump oder langweilig. Hervorgehoben werden muss bei diesem Epos die unvorhersehbare Handlung. Wo der Leser in anderen Reihen schon am Anfang zu wissen glaubt, wohin sich ein Charakter oder ein Handlungsstrang entwickeln wird, überrascht der Autor stets mit Wendungen und Verzweigungen. Trotzdem bleibt dieses Werk nachvollziehbar und zugänglich. Hinzu kommt, dass diese Reihe im Vergleich zu anderen Genrevertretern mit drei beziehungsweise sechs Bänden eher kurz angelegt ist.

"Das Rad der Zeit": Klasse und Masse

Robert Jordan und Brandon Sanderson haben mit dieser Reihe ein schier endloses Fantasy-Epos (in der deutschen Fassung auf 37 Bücher aufgeteilt) geschaffen. Sie erzählen die Geschichte eines klassischen Kampfes: Gut gegen Böse. "Das Rad der Zeit" ähnelt in seiner Art und dem Stil Tolkiens "Herr der Ringe": Das Erzähltempo ist eher gemächlich, der Stil zuweilen kunstvoll und die Welt glaubhaft und sehr fantasievoll. Die Geschehnisse werden auch hier von den Hauptcharakteren erzählt, die sich regelmäßig abwechseln. Der Schwerpunkt des Werkes liegt jedoch nicht in blutigen Schlachten, sondern in den Beziehungen der Charaktere zueinander und in der tiefergehenden Erkundung der Welt - so geht Jordan beispielsweise gerne auf die Eigenheiten seiner erschaffenen Völker ein, egal ob Glaube, Kleidung oder Gesellschaftsstruktur. So erzeugt dieser Romanzyklus einen Sog, der den Leser immer weiter in die Welt hineinziehen will.

Weitere bedeutende Werke und Autoren der epischen Fantasy-Literatur

Kein Ratgeber kann auf sämtliche Aspekte der Fantasy-Literatur, ihrer bedeutenden Werke und Autoren, eingehen. Daher seien hier noch einige wichtige Schriftsteller und Bücher dieser Sparte kurz benannt. Nicht vergessen werden darf beispielsweise die kleine Gruppe der deutschen Fantasy-Autoren wie Markus Heitz ("Ulldart"-Reihe), Christoph Hardebuch ("Sturmwelten"-Trilogie) und Bernd Hennen ("Die Elfen"-Reihe). Weitere bedeutende Autoren dieses Genres sind Ursula K. Le Guin, Tad Williams, Terry Goodkind, R. A. Salvatore und Trudi Canavan.

Letzte Tipps zum Einkauf von Epen der Fantasy-Literatur

Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein ins Deutsche übersetztes Fantasy-Epos zu kaufen, ist zu beachten, dass diese von deutschen Verlagen meist in mehr Teile als das Original aufgespaltet werden, da sich die Romanformatierungen im englischsprachigen Raum von den deutschen unterscheiden. Dadurch entstehen dem Leser aber auch höhere Kosten, da mehr Bücher für den gleichen Inhalt gekauft werden müssen. Hier ist ein Blick auf eBay sicher sehr spannend, da hier oft ganze Sammlungen für wenig Geld erstanden werden können, was sich besonders bei Epen und Romanzyklen lohnt.

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