Heizkosten sparen mit elektronischen Heizkörperreglern

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Heizkosten sparen mit einem elektronischen Heizkörperregler

wie

"Twister" von Burg

oder

"Rondostat HR-20-E" von Honeywell

 

Mit Hilfe von elektronischen Heizkörperthermostaten können Sie bequem die Raumtemperatur regeln: Sie geben am Gerät einmal ein, wann es wie warm im Raum sein soll - und dann nimmt der Heizkörperregler die Sache in die Hand!

Ideal z. B. für das Bad: Nach der Nachtabsenkung schaltet der Regler rechtzeitig ein, so dass Sie am Morgen ein wohlig warmes Badezimmer vorfinden. Und wenn Sie dann z. B. zur Arbeit sind, dann senkt das Gerät die Raumtemperatur - bis Sie wieder kommen. Somit können Sie einiges an Heizenergie sparen - bei den Gas- und Ölpreisen macht sich der Gerätepreis bald bezahlt!

Im Folgenden Näheres zu dem Modell twister von Burg - baugleich (im Inneren steht sogar Honeywell drauf!) mit rondostat HR-20-E von Honeywell:

  • Der Heizkörperregler ist nicht funksteuerbar, d.h. Sie benötigen für jeden Raum ein komplettes Gerät.
  • Vor der Montage müssen Sie das alte Handthermostat vom Heizkörper entfernen. Je nach Modell / Hersteller geht das leicht oder etwas kniffliger. Wasser kann keines austreten, da das Thermostat nur das Ventil steuert - das Ventil selbst ist mit dem Heizkörper gut verschraubt und erst nach der Demontage sichtbar (ein kleiner Metallstift; wird dieser hineingedrückt, so fließt heißes Wasser in den Heizkörper - lässt man los, schließt sich das Ventil).
    Jetzt heißt es ggf. den passenden Adapter zu montieren, damit der Abstand zwischen dem neuen Thermostat und dem Ventilstift passt. Die Adapter und eine Beschreibung liegen dem Gerät bei.
    Leute mit zwei linken Händen sollten sich hier helfen lassen.
  • Der elektrische Thermostat wird mit zwei Batterien der Größe AA (Mignon) betrieben (halten ca. 2 Jahre).
  • Die Programmierung wird in der Bedienungsanleitung sehr gut beschrieben - ich will mich daher nicht weiter vertiefen. Sie können insgesamt 4 Schaltungen pro Tag durchführen lassen (2x Temperatur erhöhen, 2x senken). Es sind nur zwei Temperaturen einstellbar: Heizzeit-Temp. und Sparzeit-Temp. - es ist also nicht möglich, z. B. für morgens 22 Grad und für abends 24 Grad bei der Heizzeit einzustellen.
    Sie können entweder jeden einzelnen Wochentag gesondert einstellen oder  die Schaltzeiten für alle Tage gleich wählen.
  • Mit dem großen grauen Handrad können Sie jederzeit wie bei einem Handthermmostat die Temperatur verstellen. Wenn das Gerät auf "auto" steht, dann wird diese Eingabe beim nächsten Schaltpunkt wieder gelöscht - steht es auf "manuell", dann bleibt diese Temperatur so lange, bis Sie diese wieder von Hand ändern oder auf "auto" umstellen (sinnvoll für Urlaubszeiten, denn da braucht es ja das tägliche auf und ab der Heizung nicht).

Einmal pro Woche öffnet das Gerät für kurze Zeit das Ventil ganz, damit sich keine Ablagerungen bilden und es immer schön beweglich bleibt (ansonsten neigen diese kleinen Ventilstifte dazu, nach der Sommerpause auf einmal nicht mehr zu öffnen - und dann bleibt der Heizkörper kalt!
Tipp für handwerklich nicht ganz Ungeschickte: Wenn das Ventil einmal hängen sollte: Mit einem kleinen Hammer vorsichtig auf die Spitze des Ventilstiftes klopfen, bis der Stft wieder herausspringt - aber bitte wirklich vorsichtig und den Sift nicht verbiegen!).

 

So, das soll mal fürs erste reichen. Ob die von den Herstellern versprochenen Einsparungen von bis zu 30% realistisch sind, kann ich nicht prüfen. Ich schätze, es werden wohl eher um die 10% sein.

Und bitte beachten Sie: Die Temperatur in der Sparzeit nicht zu stark senken, ansonsten braucht es sehr viel Energie, um den Raum wieder behaglich aufzuwärmen - und Sie steigern Ihre Kosten anstatt zu sparen!

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