Heiß und nicht fettig

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Philips Airfryer

Seit ca. drei Woche teste ich den Airfryer von Philips, der vom Hersteller als Heißluft-Fritteuse und Multicooker bezeichnet wird. Ob das Versprechen sich bewahrheitet hat, dass man darin alles genauso lecker aber mit sehr weniger Fett wie in einer richtigen Fritteuse zubereiten kann, kann ich so langsam beurteilen.

Format:
Der Airfryer ist relativ schwer und sehr groß, vor allem im der Höhe. Ihn in einem normalen Küchenschrank unterzubringen dürfte schwer fallen. Bei mir steht er in einer Ecke der Arbeitsplatte, man muss sich also gut überlegen, ob und wo man Platz für das Gerät hat.

Bedienung:
sehr einfach, man entnimmt die Schublade mit dem Garkorb, gibt das Gargut hinein, schiebt die Schublade zurück. Dann stellt man an dem Rad an der Oberseite die Temperatur ein, dreht den Zeitwahlknopf vorne über der Schublade und los geht´s. Die Zeit läuft rückwärts bis es bei Null „pling“ macht und fertig ist das Essen. Nur bei manchen Dingen wie Pommes muss man zwischendurch einmal schütteln, damit sie sich anders verteilen, ansonsten braucht man nicht aufzupassen.

Speisen:
Backofenpommes, küchenfertige Cevapcici, Tintenfischringe werden superlecker und cross. Bei selber aus Kartoffeln gemachten Pommes musste ich Abstriche machen, diese sind zwar auch lecker, außen aber nicht so cross gelungen. Ein Ratatouille aus dem beiliegenden Rezeptheft war ein Traum, ohne Wenden und ohne dass ich dabei bleiben musste gab es Gemüse al dente mit vollem Geschmack. Ein Tiefkühlgericht (Nasi Goreng) von Frosta, das eigentlich in der Pfanne gemacht werden muss, wurde auch im Airfryer mit weniger Aufwand perfekt. Bei selbstgemachten Berlinern hatte ich absolut Zweifel, dass diese im Airfryer gelingen würden und wurde mehr als positiv überrascht und vom Gegenteil überzeugt

Mengen:
leider passt in den Garkorb relativ wenig rein, er ist sehr klein. Bei Pommes kein Problem , die erste Ladung reicht für uns 5 Personen für den Anfang, dann wird nachgelegt. Auch Cevapcici bekommt man genug hinein, nicht ausreichend wäre dagegen die Menge bei Kartoffelgratin. Auch das Ratatouille muss man für mehr als zwei Personen in mehreren Vorgängen vorbereiten. Praktisch ist der Airfryer, wenn sich meine Söhne zwischendurch mal schnell was machen wollen – es geht fix und spart Energie (im Gegensatz zu Herd oder Backofen).

Reinigung:
Da die entscheidenden Teile, die verschmutzt werden, in der Spülmaschine zu reinigen sind, isr das überhaupt kein Problem. Die Schublade selber kann man auch schnell mal mit einem Küchentuch auswischen, da man ja kein oder höchstens 1 Eßlöffel Fett braucht.

Fazit: ich bin absolut zufrieden mit diesem Gerät und kann den Airfryer nur weiterempfehlen.

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