Hausbau, was ist mit der Dämmung?

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Was hat sich geändert?
Zwischensparrendämmung, Dampfsperren und Isolierverglasung sind Begriffe, die noch vor 30 Jahren nahezu unbekannt waren. Erst mit der Energiekrise Anfang der siebziger Jahre entwickelte sich durch den steigenden Ölpreis ein Energiebewusstsein.

 

Das Raumklima früher
Früher war Heizen günstig und die Wohnung noch kein luftdicht abgeschlossener Raum. Der Wind pfiff unters Dach, die Fenster klapperten und undichte Fugen sorgten für eine ständige, natürliche Be- und Entlüftung der Häuser. Dadurch strömte kühlere (trockene) Außenluft ins Innere, und die feuchte Raumluft entwich nach draußen. Hinzu kommt, dass die Einrichtung (Fußböden, Möbel, aber auch die Wandfarben und Tapeten) in weitaus höherem Maße aus saugfähigen, natürlichen Materialien bestand. Die Raumluft war deshalb viel trockener als heute und Kondenswasser an den Fensterscheiben eher die Ausnahme.

 

Die Situation heute
Heute gibt es Isolierverglasungen, Dämmschichten und dichte Fugen, die die Wärme nicht hinauslassen. Gleichzeitig halten sie aber auch die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Deshalb müssen Sie selbst für die Feuchtigkeitsregulierung in Ihren Wohnräumen sorgen - durch ausrei-chendes Lüften und die richtige Raumtemperatur: optimal wäre eine Tempe-ratur von ca. 20°C bei etwa 50% relativer Luftfeuchtigkeit.
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