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Hauchen Sie Ihrem Rechner Leben ein – Betriebssysteme vorgestellt

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Hauchen Sie Ihrem Rechner Leben ein – Betriebssysteme vorgestellt

PC, Notebook oder Tablet – eines dieser technischen Geräte nennt fast jeder mittlerweile sein Eigen. Egal, ob zum Arbeiten, zum Erstellen von Dokumenten oder zum Surfen im Internet – ein Computer ist für viele Aufgaben geeignet. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Geräte nicht nur hinsichtlich der verbauten Hardware-Komponenten, sondern auch in Bezug auf das Betriebssystem. Viele Geräte werden bereits mit einem vorinstallierten Betriebssystem ausgeliefert, bei einigen Computern finden Sie das Betriebssystem auch als CD oder DVD im Lieferumfang und müssen dieses vor der ersten Inbetriebnahme selber installieren.

Doch nicht jedem Anwender fällt die Wahl des richtigen Betriebssystems leicht. So können Sie sich für ein Betriebssystem entscheiden, das speziell für Programmierer geeignet ist, oder Sie greifen zu einem Betriebssystem, das Ihnen einen besonders schnellen und unkomplizierten Zugriff auf die einzelnen Programme bietet.

Für welches Betriebssystem Sie sich letztendlich entscheiden, hängt also nicht nur davon ab, für welche Aufgaben Sie Ihren Computer verwenden möchten, sondern auch davon, welchen Aufbau Sie bei einem Betriebssystem bevorzugen.

Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen Einblick in die Welt der Betriebssysteme. Sie erhalten einen Überblick über einige besonders weit verbreitete Betriebssysteme und erfahren zudem, worauf Sie beim Kauf einer solchen Software achten sollten.

Was ist überhaupt ein Betriebssystem?

Entgegen der verbreiteten Meinung ist ein Betriebssystem kein einzelnes Programm, sondern eine Sammlung von Computerprogrammen, die die einzelnen im Computer verbauen Hardware-Komponenten verwalten und die verschiedenen installierten Anwendungen zur Verfügung stellen.

Dabei bildet das Betriebssystem die Schnittstelle zwischen der eingebauten Hardware und den installierten Programmen.

Ein Betriebssystem verfügt meist über einen Betriebssystemkern, den sogenannten Kernel, der die Verwaltung der Hardware übernimmt. Zudem ist das Betriebssystem mit verschiedenen Programmen ausgestattet, die während des Betriebs unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Hierzu zählt beispielsweise das Laden von Gerätetreibern.

In Zeiten des Internets übernimmt das Betriebssystem mehr und mehr eine Schutzfunktion. So sind viele Programme mit einer Firewall oder einem Anti-Viren-Programm ausgestattet, die verhindern sollen, dass schädliche Software auf Ihren PC gelangen kann.

Die Geschichte der Betriebssysteme

Die ersten Computer benötigten kein Betriebssystem. Dies lag vor allem an der mechanischen Bauweise, die keine separate Verwaltung erforderte.

Erst mit der Erfindung der Mikroprogrammierung im Jahre 1955 wurde ein Betriebssystem erforderlich, da die Hersteller von Computern zu dieser Zeit nicht mehr Einzelmaschinen produzierten, sondern ganze Modellreihen, die eine spezielle Verwaltung erforderten.

In den 1980er-Jahren wurde dann der Heimcomputer populär. Aufgrund der immer weiter steigenden Anforderungen an einen Computer wurden immer neue Hardware-Komponenten verbaut, die eine entsprechend umfangreiche Verwaltung benötigten.

Das Betriebssystem mit den Funktionen, wie wir sie heute kennen, existiert seit den frühen 1970er-Jahren. In dieser Zeit erschienen die ersten Betriebssysteme mit einer grafischen Benutzeroberfläche, die bereits mit bekannten Funktionen wie Pull-down-Menüs, Drag and Drop oder Doppelklicken ausgestattet waren.

Diese Betriebssysteme sind besonders bekannt

Lesen Sie im Folgenden, welche Betriebssysteme mit den Jahren eine besondere Bekanntheit erlangt haben.

Die Anfänge – MS-DOS

Das Microsoft Disk Operating System, kurz MS-DOS, ist das erste Betriebssystem des Herstellers Microsoft. Vor allem in den späten 1980er- und den frühen 1990er-Jahren war MS-DOS weit verbreitet.

Das Betriebssystem weist keine grafische Benutzeroberfläche auf, sondern verfügt lediglich über eine Eingabeaufforderung, über welche die Befehle in den Computer eingegeben werden.

Auch heute noch ist das Betriebssystem MS-DOS in viele aktuelle Betriebssysteme integriert. Zwar lässt sich die Software häufig nicht mehr eigenständig betreiben, über eine sogenannte Konsole lassen sich jedoch die bekannten DOS-Befehle weiterhin verwenden. Heute wird MS-DOS vor allem für zeitkritische Anwendungen und Startmedien angewendet und hat von daher immer noch eine Daseinsberechtigung.

Das Unix-Betriebssystem

Das Betriebssystem Unix ist ein Mehrbenutzer-Betriebssystem, welches im Jahr 1969 entwickelt wurde. Der Name wurde vom Hersteller Bell Laboratories gewählt und steht für „Uniplexed Information and Computing Service“.

Auch das Unix-Betriebssystem ist mit einem Kernel ausgestattet, der Zugriff auf die Hardware und den Prozessor hat. Zudem verfügt das Betriebssystem über ein Dateisystem und Systemaufrufe, mit denen Prozesse gestartet und gesteuert werden.

Mithilfe des Unix-Werkzeugkastens kann der Benutzer des Betriebssystems anhand von einfachen Kommandos komplizierte Befehle ausführen.

Das Unix-Betriebssystem ist für eine hohe Stabilität und hervorragende Scriptingeigenschaften bekannt.

Das Linux-Betriebssystem

Als Linux werden unix-ähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme bezeichnet, die auf dem Linux-Kernel basieren.

Die Entwicklung von Linux begann im Jahr 1983. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein spezielles Projekt ins Leben gerufen, das das Ziel hatte, ein Unix-ähnliches Betriebssystem zu kreieren. Im Jahr 1992 begann ein finnischer Entwickler mit der Weiterentwicklung des Betriebssystems.

Die Einsatzgebiete von Linux wurden im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt, sodass dieses Betriebssystem heute bei vielen Gerätegattungen zum Einsatz kommt. Neben der Verwendung auf Desktop-PCs sind auch viele Server, Smartphones und Tablet-PCs mit Linux ausgestattet.

Da es sich bei Linux um ein freies Betriebssystem handelt, kann die Software beliebig angepasst und optimiert werden. So kommen speziell angepasste Linux-Versionen auch auf Großrechnern oder sogenannten Supercomputern zum Einsatz.

Das Mac OS-Betriebssystem

Das Macintosh Operating System, kurz Mac OS, ist ein Betriebssystem des Herstellers Apple. Schon im Jahr 1984 war dieses Betriebssystem ein wichtiger Bestandteil der damaligen Macintosh-Computer. Nach seiner Einführung war das Mac OS für eine gute Benutzbarkeit und ein kooperatives Multitasking bekannt. Jedoch wies das Betriebssystem auch einige Schwächen auf. So ließen sich manche Erweiterungen nur dann nutzen, wenn diese in einer bestimmten Reihenfolge geladen wurden, zudem fehlte dem Betriebssystem eine Unterstützung des Speicherschutzes.

Mit den Jahren wurde das Betriebssystem jedoch immer weiter entwickelt, so dass sich das Mac OS heute ein großer Beliebtheit erfreut.

Microsoft Windows

Microsoft Windows gilt als Überbegriff verschiedener Betriebssysteme des Herstellers Microsoft. Die erste Windows-Version wurde im Jahr 1985 veröffentlicht, damals war das Betriebssystem jedoch kaum mehr als eine grafische Benutzeroberfläche für MS-DOS. Besonders bekannte wurde das Windows-Betriebssystem im Jahr 1995, als „Windows 95“ erschien. Diese Software galt damals als revolutionär, da sie nicht nur auf einem 16-Bit-, sondern auch auf einem 32-Bit-System verwendet werden konnte. Im Laufe der Jahre wurde Microsoft Windows immer weiter entwickelt. Zahlreiche neue Programme kamen hinzu – so zum Beispiel der Windows Media Player –, die es dem Anwender erlauben, ohne weitere Installationen Filme anzusehen, Webseiten zu programmieren oder Dokumente zu erstellen. Heute ist Microsoft Windows eines der bekanntesten und weitest verbreiteten Betriebssysteme überhaupt.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Betriebssystems achten

Nachdem Sie einen kurzen Überblick über die bekanntesten Betriebssysteme erhalten haben, erfahren Sie nun, worauf Sie beim Kauf eines Betriebssystems achten sollten.

Die Benutzeroberfläche

Für viele Anwender soll ein Betriebssystem nicht nur leistungsfähig, sondern auch einfach und komfortabel zu bedienen sein. Schenken Sie daher der Benutzeroberfläche eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das beste Betriebssystem macht keinen Spaß, wenn Sie die einzelnen Funktionen und Programme nur über verschachtelte Untermenüs erreichen können. Legen Sie also Wert auf eine übersichtliche Oberfläche, die Sie mit wenigen Klicks zum gewünschten Programm führt.

Einige Betriebssysteme bieten Ihnen die Möglichkeit, die Oberfläche zu personalisieren. So können Sie nicht nur die Optik der Oberfläche verändern, sondern auch Verknüpfungen von Programmen so anordnen, dass Sie diese besonders gut und schnell erreichen können.

Die integrierte Hardware-Unterstützung

Überlegen Sie vor dem Kauf eines Betriebssystems, welche Hardware in Ihrem Computer steckt. Zwar unterstützen die heutigen Betriebssysteme zahlreiche Hardware-Komponenten, einige Betriebssysteme arbeiten jedoch nur dann besonders gut, wenn sie mit einer speziellen Hardware verwendet werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Mac OS aus dem Hause Apple, das speziell für die Verwendung mit einer bestimmten Hardware-Konfiguration entwickelt wurde.

Bedenken Sie vor dem Kauf auch, dass ein aktuelles Betriebssystem häufig erhöhte Anforderungen an die Computer-Hardware stellt. Besitzen sie einen älteren PC mit einer kleinen Festplatte, kann es sein, dass Sie ein aktuelles Betriebssystem gar nicht installieren können, weil nicht genug Speicherplatz zur Verfügung steht.

Da die aktuellen Betriebssysteme meist auch über aufwendige Grafiken verfügen, sollten Sie zudem einen schnellen Prozessor besitzen, damit Sie diese Grafiken auch genießen können.

Verwendung des PCs

Nicht jedes Betriebssystem eignet sich für jeden Zweck. Überlegen Sie also vor dem Kauf, für welche Aufgaben Sie Ihren Computer verwenden. Sind Sie beispielsweise ein begeisterter Programmierer, so könnte Ihnen die Verwendung des Linux-Betriebssystems unter Umständen Vorteile bringen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie ohne weitere Hilfsmittel unter Linux keine Windowsprogramme entwickeln können.

Nutzen Sie Ihren PC gerne zum Surfen im Internet oder zum Ansehen von Fotos und Videos, so könnte für Sie das Microsoft Windows Betriebssystem in Frage kommen. Dieses Betriebssystem verfügt über zahlreiche Entertainment-Programme, die bereits bei der Installation des Betriebssystems installiert werden und Ihnen sofort zur Verfügung stehen.

Weitere Peripherie-Geräte im Haushalt

Überlegen Sie vor dem Kauf eines Betriebssystems, ob sich in Ihrem Haushalt noch weitere Geräte befinden, die Sie mit Ihrem Computer steuern möchten. Besitzen Sie beispielsweise bestimmte Apple-Geräte, wie beispielsweise das Apple-TV, so sollten Sie beim Betriebssystem auf das Apple Mac OS zurückgreifen. Über dieses können Sie die Apple-Geräte besonders einfach und komfortabel steuern. Zwar ist die Bedienung auch mit anderen Betriebssystemen möglich, hier müssen Sie jedoch unter Umständen weitere Zusatzprogramme installieren.

Hinweis: Wenn Sie einen Apple-Rechner besitzen, können Sie auf diesem zusätzlich auch ein Windows-Betriebssystem installieren und zwischen beiden Betriebssystemen problemlos hin- und herwechseln.

Insgesamt hält die Welt der Betriebssysteme einiges für Sie bereit. So können Sie sich nicht nur zwischen verschiedenen Versionen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Herstellern entscheiden. Zu welchem Betriebssystem Sie letztendlich greifen, hängt vom Verwendungszweck Ihres PCs und Ihren persönlichen Vorlieben ab.

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