Handy - Sony Ericsson W800i

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Verarbeitung & Design

Der Zusammenbau des Gerätes erweist sich als leicht. Man schiebt seine SIM-Karte in die dafür vorgesehene Nische ein, schiebt dann den Akku leicht schräg in das Handy und zu guter letzt kommt dann noch die Abdeckung auf den dafür vorgesehen Slot. Die einzelnen Teile passen und der aufschiebbare Akkudeckel wackelt nicht.

Der Mix aus einem schlichten, matten weiß und einem halb glänzenden, peppigen Orange lassen das Handy zu einem „Hingucker“ werden. Obwohl die Oberschale aus Plastik gefertigt wurde haben die orangenen Seitenteile einen metallischen Look. Aber dies, und auch die restliche Verarbeitung des Handys wirken stabil und robust. Das Gerät liegt gut in der Hand und eine Schutzklappe schützt die auf der Rückseite integrierte Kamera.

Spalten zwischen den einzelnen Coverteilen findet man nicht, nur wenn man die Akkuabdeckung des Akkus nicht richtig einrasten lässt kann sich hier ein kleiner Spalt bilden. Wenn man Stellen sucht, an denen Staub eindringen könnte verzweifelt man, da man nichts findet. Nicht, dass das jetzt etwas negatives wäre, nein, ganz im Gegenteil. Den einzigen Spalt den es gibt, findet man unter der Kameraabdeckung, dort sitzt der Lautsprecher. Aber dass hier Staub eindringen könnte, davon kann man nicht unbedingt ausgehen.
Die Anbauteile sitzen, da sie mit langen Führungsstegen an den Seiten eingeführt werden, fest im Gerät. Trotzdem bekommt man sie mit einem leichten Drücken nach unten oder oben sofort vom Gerät herunter. Wer seine eigenen Kopfhörer zum Musikhören nutzen will kann diese einfach an das Headset anstecken.

Nicht nur im Inneren hat das W800i massig Features zu bieten, auch am Äußeren findet man viele Extras. Neben einer 2-Megapixelkamera, die mit einer verschiebbaren Abdeckung geschützt wird, findet man ein Fotolicht und mehrere Seitentasten die für die Musik und die Kamerafunktion nützlich sind. Die Tastatur besteht aus dem normalen 12-tastigen Wählfeld, einem Joystick und 5 Menükeys. Alle lassen sich gezielt ansteuern und haben einen guten Druckpunkt, wackeln wird hier zum Fremdwort.

Wenn man das Handy blind bedienen will, sollte man keine Schwierigkeiten bekommen. Jede Taste lässt sich perfekt bedienen. Egal ob man das Handy in der linken oder in der rechten Hand hält, die Bedienung ist präzise und schnell möglich. Der Joystick reagiert genauso perfekt wie die restlichen Tasten und dass man sich mal in einer Funktion verwählt, kann ausgeschlossen werden.

 

Sprachqualität & Empfang

Auch an der Sprachqualität hat man in keiner Hinsicht gespart. Egal ob man normal, über die integrierte Freisprechfunktion oder über das Headset telefoniert, beide Gesprächspartner haben eine gute Verbindung zum anderen. Auch der Empfang ist bei unserem Test immer in den oberen Bereichen der Anzeige angeschlagen.

Wenn man während eines Gespräches die Lautstärke ändern will, geht dies einfach über den Wippschalter an der rechten Seite des Gerätes. Hier ist es völlig egal, ob über Headset oder ganz normal telefoniert wird. Bei allen Möglichkeiten bleibt einem eine einfache Bedienung.

Da der Lautsprecher für die integrierte Freisprecheinrichtung der gleiche wie für die Musikwiedergabe ist, hat man hier auch beim Telefonieren einen spitzen Klang. Durch die anderen Funktionen, wie die Sprachwahl, kann man das Handy dadurch Problemlos auch im Auto ohne extra Freisprecheinrichtung nutzen.

 

 

Display & Kamera

Das W800i hat ein 262144 Farben Display mit an Board das 176x220 Pixel auf einer Größe von ca. 31 x 39 mm darstellt. Das Display ist gestochen scharf und die Farben werden genauestens wiedergegeben. Es wirkt nichts verschwommen oder matt.
Wer versucht das Display bei direkter Sonneneinstrahlung abzulesen, wird hier ein paar Probleme haben. Man sieht größtenteils nur noch Spiegelungen im Display. Im Dunkeln lässt sich das Display angenehm ablesen. Wem es aber immer noch zu hell sein sollte, der kann in den Displayeinstellungen die Helligkeit des Displays in einzelnen Schritten nochmals um 50% dimmen.

Durch Designdateien kann man seinem W800 schnell ein neues Outfit verpassen. Aber auch einzelne Bilder oder Animationen kann man als Displayhintergrund, Bildschirmschoner oder Startanimation verwenden. Es werden mehrere Designthemes von Werk aus mitgeliefert.

Die so genannte Stromsparuhr schaltet sich ein, nachdem das Gerät einige Zeit im Stand-By Bildschirm ruhig bleibt. In dieser wird man mit großen Symbolen auch über neue Mitteilungen oder verpasste Anrufe informiert. Wenn man die Funktion der Stromsparuhr abstellt, wird das Display nach dieser Wartezeit deaktiviert.


Da sich der Autofokus der Kamera bei jedem Foto einstellt, dauert es ca. 1,5 Sekunden nach dem Auslösen bis ein Foto geschossen ist. Wenn man den Taster zur Aufnahme aber nur halb hinein drückt stellt sich der Fokus ein und nach weiteren herunterdrücken ist ein Bild gemacht.

An Fotofunktionen fehlt dem W800 nichts. Die wichtigsten davon kann man mit einfachen drücken einer Taste aktivieren bzw. deaktivieren. Man kann ein normales Foto machen, ein Panoramafoto das sich aus drei aneinander gereihten Bildern zusammensetzt, ein Bild das einen Rahmen bzw. Motiv aufgelegt bekommt oder eine Bildfolge, in der vier Bilder in ca. 1,5 Sekunden aufgenommen werden.

Die Bildgröße kann man aus drei Versionen auswählen, einmal die volle Auflösung mit zwei Megapixeln, dann die VGA-Auflösung mit 640x480 Pixel und ein kleines Bild mit 160x120 Pixel. Eine Makrofunktion für Nahaufnahmen, ein Selbstauslöser, ein Weißabgleich, sowie ein Nachtmodus sind auch mit an Board. Die LED´s die über der Kamera angebracht sind, lassen sich als Fotolicht auch über das Menü aktivieren. Genauso kann man hier entscheiden, ob im Foto Zeit und Datum eingeprägt werden sollen. Die Bildqualität kann man auch nochmals aus zwei Punkten auswählen. Als Effekt kann man dann Schwarzweiß, Negativ, Sepia oder Solarisieren hinzu wählen. Nicht zu vergessen ist der vierfache Digitalzoom und die freie Wahl des Speicherortes.

 
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