Handy - Samsung SGH-E730

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Verarbeitung & Design

Der Zusammenbau gestaltet sich auch bei diesem Handy der 700er-Reihe ganz leicht. Der Akku, der gleichzeitig auch hintere Abdeckung darstellt, wird unterhalb des Handys eingelegt und dann soweit rangedrückt, bis er einrastet. Der SIM-Karten-Slot ist ebenso einfach zu bedienen. Die SIM-Karte wird unter die an den Seiten liegenden Halter geschoben und bietet der SIM-Karte einen sicheren Halt. Ein Austauschen der Cover ist hier nicht möglich. Jeder Arbeitsgang beim Zusammensetzen des Handys, ist ohne zusätzliches Werkzeug und auch ohne großartige Erfahrung zu bewältigen.

Das Samsung SGH-E730 wurde mit einer Soft Touch-Oberfläche belegt. Sie macht das Handy griffig und verhindert, dass es aus der Hand rutscht. Gleichzeitig wirkt das Handy elegant und verliert nicht den multimedialen Touch, der durch die äußeren Shortcuts gegeben wird. Die schwarze Umhüllung hebt die silberne Tastatur und die silber abgesetzen Außen- und Seitentasten hervor. Die Klappe des Handys sitzt fest am Gerät und hat kein unnötiges Spiel, das die Klappe wackeln lassen würde. Auch die Verarbeitung der anderen Teile ist sehr gut gelungen, denn es gibt keine Spalten, die groß genug sind, um Staub und Schmutz eindringen zu lassen. Allerdings ist anzumerken, dass das Handy einen nicht besonders stabilen Eindruck macht, besonders dann nicht, wenn die Klappe offen ist.

Bei der Anbringung der Anbauteile entstehen auch keine Probleme. Das Ladegerät kann in einem festen Slot an der Unterseite des Handys angeschlossen werden und wird dort fest gehalten, so dass ein ungewolltes Abrutschen ausgeschlossen werden kann. Geschützt, vor Staub und Schmutz wird dieser Slot durch eine Abdeckklappe, die mit dem Handy verbunden wurde. Verloren gehen kann diese nicht mehr. Und auch der Slot für das Headset fasst dieses fest ein. Dieser Slot ist durch einen kleinen Schiebemechanismus vor Schmutz geschützt.

Äußerlich fallen hier sicherlich als erstes die mittig, unter dem Außendisplay, angeordneten Shortcuttasten für den MP3-Player auf. Sie dienen dazu, während eines Liedes vor- und zurückspulen zu können, das Lied auf Pause stellen kann und auch komplett abzuschalten, ohne das Handy aufklappen zu müssen. Rechts am Handy befindet sich die Taste für den Selbstauslöser, den Samsung auch verbessert hat. Hat man vorher mit der 700er-Serie immer das Problem gehabt, den Speicher mit „schwarzen Bildern aus der Hosentasche“ voll zu haben, so ist das jetzt kein Problem mehr. Der Selbstauslöser wird nur noch aktiviert, wenn man die Taste ein paar Sekunden lang gedrückt hält. Auf der linken Seite befindet sich die Lautstärkeregelung, die hier als Wipptaste angebracht ist. Sie verstellt im Hauptbildschirm die Lautstärke der Tastentöne und während eines Gespräches reguliert sie die Gesprächslautstärke.

Das Außendisplay besitzt 65536 Farben. Es zeigt im oberen Teil die Akku- und Empfangsanzeige an, etwas weiter darunter steht die Uhrzeit. Individuell ist noch ein Benutzerbild einstellbar, das dann direkt unter dieser Anzeige erscheint. Auch die Wahl von Uhren oder Kalenderblättern ist hier möglich. Oberhalb des Displays befindet sich die Kameralinse. Unter dieser Linse sitzt das Kameralicht.

Die Tasten sind recht einfach im Handy angeordnet. Oben, neben dem Vier-Wege-Navigationskreuz, befinden sich zwei Softkey-Tasten, die das Navigieren im Samsung SGH-E730 leicht machen. Sie unterstützen die links und rechts im Menü verfügbaren Shortcuts, mit denen man im Ausgangsbildschirm das Hauptmenü und das Telefonbuch erreichen kann. Mittig, direkt im Navigationskreuz gelegen, befindet sich die OK / Info-Taste. Sie dient dazu, markierte Menüpunkte auszuwählen oder sich im Ausgangsmenü ins WAP einzuwählen. Direkt unter dem Navigationskreuz ist die „c“-Taste angelegt, die als Lösch- bzw. Rücktaste zu gebrauchen ist. Umrahmt wird die „c“-Taste von der grünen Anruftaste, sowie der roten Auflegtaste. Direkt unter diesen Tasten schließt sich das Nummernfeld an. Es ist in gleichmäßig großen Tasten erfasst worden und die „2, 5, 8 und 0“-Tasten werden von einem ovalen Ring umrahmt, der die Abgrenzung der Tasten noch einmal verdeutlichen soll. Die Tasten an sich sind schön flach in das Gerät eingelassen und fühlen sich hochwertig an. Sie sitzen fest im Gerät, somit ist ein wackeln unmöglich. Der Druckpunkt ist sehr präzise und während des Betätigens einer Taste lässt sich ein leichtes Knacken vernehmen, das aber nicht weiter störend ist. Blind auf dieser Tastatur eine SMS zu schreiben, gleicht jedoch einem Abenteuer. Dadurch, dass die Tasten so tief und gleichmäßig in das Gerät eingelassen wurden, und es keine Spalten besitzt, die die Tasten voneinander abtrennt, ist das Finden der einzelnen Tasten eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit. Aber mit etwas Übung meistert man auch das. Ganz einfach und präzise ist das Bedienen und das Navigieren mit dem Navigationskreuz. Jeden Befehl führt das Kreuz schnell und zielgerecht aus. Im Ausgangsmenü gelangt man über die Shortcuts des Navigationskreuzes in die Menüs Radio, SMS, MP3-Player und Kalender.


Dass die Koreaner mit dem Vibrationsalarm schon immer leichte Probleme hatten, zeigt sich auch hier wieder. Der Vibrationsalarm ist so schwach, das man ihn in der Tasche nicht bemerkt. Und dazu kommt, dass man ihn ziemlich laut hört, wenn er denn vibriert. Nur sollte es eigentlich so sein, das der Alarm zu spüren und weniger zu hören sein sollte.

 

Display & Kamera

Das Außendisplay ist ein OLED-Display, das 65536 Farben darstellen kann. Es ist mit den Maßen 14 x 20 mm sehr klein, aber als äußeres Display vollkommen ausreichend. Das Innendisplay basiert auf TFT-Technologie. Es ist 28 x 35 mm groß und hat 262000 Farben.

Die Displays sind gut verarbeitet. Bilder sind darauf klar erkennbar, scharf und besitzen eine gute Farbtiefe. Eine gute Auflösung macht das Innendisplay zu einem Hingucker. Und auch wenn die Sonne direkt auf das Display scheint, tut das der Intensität der Farbe und Schärfe keinen Abbruch. Eine besonders gute Qualität zeigt das Display, wenn es dunkel ist. Die Farben leuchten und die Beleuchtung strahlt sehr hell. Alles ist einwandfrei lesbar.
Um das Display für sich individuell zu gestalten, bietet das Samsung SGH-E730 vielfältige Möglichkeiten.

Der Hintergrund von Haupt- und Frontdisplay ist auswechselbar. Wählen kann man bei dem Hauptdisplay zwischen einem Standardhintergrund, eigenen Fotos, heruntergeladenen Dateien und einer selbst festgelegten Auswahl an Lieblingsbildern. Das Frontdisplay bietet die Möglichkeit, eine Uhr, einen Text oder ein Hintergrund einzustellen. Doch damit noch nicht genug. Die Textanzeige im Display, die den Netzbetreiber anzeigt, ist entweder komplett abstellbar, oder kann im unteren, sowie im oberen Teil des Displays angezeigt werden. Zudem ist es noch möglich, Textstil und Textfarbe frei zu wählen. Einen Kalender kann man auf dem Display zudem auch noch aktivieren.

Wem der Hintergrund zu trist ist, der hat die Möglichkeit, zwischen vier verschiedenen Farbschemen zu wählen und so sein Handy noch mehr zu individualisieren.
Um den Akku zu schonen, besitzt das Samsung SGH-E730 die Möglichkeit, das Display zu dimmen und gegebenenfalls auch die Beleuchtungszeit von maximal 10 Minuten auf mindestens 15 Sekunden zu reduzieren.

Die Start- und Endanimation ist nicht deaktivierbar und auch nicht auszutauschen, sie zeigt die Samsungtypischen Animationen. Dafür ist es möglich, einen Begrüßungstext mit einer Länge von 32 Zeichen zu hinterlegen.
Da das Samsung SGH-E730 auch eine integrierte Kamera besitzt, dient das Hauptdisplay in diesem Fall auch als Sucher. Im Ausgangsbildschirm der Kamera zeigt das Display Informationen zu Auflösung, Blitz, Optionen, Zoom und Kamera-/Videoeinstellung an. Das im Sucher erfasste Bild ist klar und deutlich zu erkennen, und darüber hinaus sehr scharf.

Vom Auslösen der Kamera, bis hin zum erfassten Bild dauert es keine Sekunde. Der Auslöser ist sehr schnell und macht ein sekundenlanges Warten auf das Bild, damit es nicht verwackelt, unnötig. Man kann unter den Kameraoption vor dem Auslösen festlegen, ob das Bild eine Einzelaufnahme, ein Serienbild oder eine Mosaikaufnahme werden soll. Natürlich ist das noch lange nicht alles, was das Samsung bieten kann. Denn um Bilder und Aufnahmen individuell zu gestalten bietet es die Möglichkeit verschiedene Effekte, wie Schwarzweiss, Negativ, Sepia, Prägung, Skizze, Orange, Aqua, Roter Fokus, Gelber Fokus und Blauer Fokus einzustellen. Außerdem lässt sich auch ein Rahmen um das Bild setzen.
Ist die Umgebung zu dunkel, lässt sich problemlos auch ein Kameralicht hinzuschalten. Für eigene Portraits ist auch ein Timer, der für drei, fünf und zehn Sekunden ausgelegt ist, aktivierbar.

Bei der Videokamera lassen sich die Effekte ebenso anwenden, und auch Fotolicht und Timer werden hier mit angeboten. Lediglich die Rahmenfunktion ist hier nicht auswählbar.
Geschossene Bilder werden automatisch in einen eigens dafür angelegten Ordner verschoben und dort gespeichert. Und auch für Videos gibt es einen externen Ordner, so das man alles ganz übersichtlich auf einen Blick geordnet hat. Eigene Ordner lassen sich hier allerdings nicht anlegen.

 

Ausstattung - Connectivity

Das Handy ist mit Bluetooth ausgestattet, und kann auch über ein Datenkabel zum Synchronisieren mit dem PC genutzt werden. Über beide Verbindungen lassen sich Bilder, Animationen, Töne und Datensätze übermitteln.

Das Headset hat einen guten Klang, lässt sich leicht an das Gerät anschließen und auch wieder entfernen.

Auf eine Infrarotschnittstelle hat man hier gänzlich verzichtet.

Bei der Synchronisation mit dem Notebook verlief der Test einwandfrei und die zu sendende Datei, sowie die vom Handy zu empfangende Datei wurde schnell und problemlos übertragen und empfangen.

 

Ausstattung - Komfort

Die integrierte Freisprechfunktion klingt auf der leisesten Einstellung am besten, leider ist sie dann aber auch während einer Autofahrt kaum wahrzunehmen. Umso lauter man sie stellt, umso metallischer klingt sie. Die Stimme des Gesprächspartners überschlägt sich und man möchte es am liebsten sofort wieder abschalten.

Es gibt beim Samsung SGH-E730 keine vorgefertigten Profile, das anlegen eigener Profile ist ebenfalls nicht möglich. Auch ein integrierter Anrufbeantworter, Sprachwahl und Sprachsteuerung wurden hier vergessen.

Das Telefonbuch ist auch in diesem Gerät der Koreaner gut ausgereift. Zusätzlich zum Namen kann man den Nachnamen, Mobilfunknummer, Privatnummer, Büronummer, Faxnummer, eine zusätzliche andere Nummer und eine E-Mail-Adresse hinzufügen. Außerdem lässt sich der Eintrag noch durch eine Benutzergruppe, einen Klingelton und ein Anruferbild personifizieren. Um den ganzen Eintrag abzurunden, lässt sich zu guter letzt auch noch eine Notiz einfügen. Diese Funktionen lassen sich nur auswählen wenn man als Speicherort das Handy ausgewählt hat. Legt man den Eintrag auf der SIM-Karte an, so ist die Eingabe eines Namens, einer Nummer und eines Anruferbildes erforderlich. Mehr zu speichern ist hier nicht möglich. Besonders hilfreich ist es, das man während des Telefonats auch auf das Telefonbuch zugreifen kann.

Der Kalender ist ebenfalls sehr umfangreich ausgefallen. Von der Wahl, den Kalender in Tages- oder Wochenansicht anzuzeigen, über die Möglichkeit einen Terminkalendereintrag, einen Jahrestag, eine allgemeine Notiz oder eine Aufgabe anzulegen. Bis zu 400 verschiedene Informationen lassen sich hier einspeichern. Alle können mit einem Signal belegt werden, der dann ertönt, wenn der Tag oder die Uhrzeit des Termins gekommen ist.

Selbstverständlich besitzt es auch einen integrierten Wecker. Dieser kann einmal, täglich, täglich außer Wochenende oder täglich außer Sonntag aktiviert werden, Hierzu stehen fünf Alarme zur Verfügung. Und auch die Zusatzfunktionen wie Rechner, Umrechner (der Währung, Länge, Gewicht, Volumen, Fläche und Temperatur umrechnen kann), Timer, Sprachmemo, Radio und Stoppuhr wurden mit angelegt.

Zusätzlich, zu den vorhandenen Features, bringt das Samsung noch drei Spiele mit sich. Allerdings bestechen diese nicht gerade durch eine lange Spielfreude. Schnell werden sie langweilig und uninteressant.

 

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