Handy Nokia N800 Internet Tablet

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Metall findet sich zwar nicht mehr auf der Liste der verwendeten Werkstoffe, trotzdem ist das Nokia N800 gut verarbeitet und versprüht durch die klare Formgebung schlichte Eleganz. Dazu trägt der rundherum geführte verspiegelte Rahmen genauso viel bei wie die gekonnt in Szene gesetzte Lochmaske, unter der sich gut klingende Stereolautsprecher verbergen.

Sobald der Blick hinter die Front schweift, ist es vorbei mit der Schwärmerei. Jetzt dominiert nur noch schwarzer Kunstoff. Der große Akkudeckel muss sich negative Kritik gefallen lassen: Er sitzt einen Tick zu locker und will so gar nicht zur sonst exzellenten und bombenfesten Gehäuseverarbeitung passen. Mit einem schönen Rücken zu entzücken ist aber auch nicht die Hauptaufgabe eines Internet-Tablets.

Das circa 51 Quadratzentimeter große und kontraststarke Display verwöhnt, dank einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, mit einer gestochen scharfen Darstellung. Die Hintergrundbeleuchtung ist stark genug, um auch in hell beleuchteten Räumen die Oberhand zu behalten. Zum rechten Rand hin fällt die Helligkeit jedoch merklich ab. Dessen ungeachtet empfiehlt sich aus zwei Gründen eine Schutzfolie: Zum einen können entsprechende Folien das Display wohltuend entspiegeln. Zum anderen erhält die sehr dünne Displayschicht, die schon auf geringen Druck mit dunklen Verfärbungen reagiert, zusätzlich Stabilität.

Verantwortlich für die Menüoberfläche ist das auf Linux basierende Betriebssystem "Internet Tablet 2007". Oberstes erklärtes Ziel: Schneller Abruf der am häufigsten benötigten Applikationen und Einstellungen. Den Programmierern ist dieser Auftrag gut gelungen. Die obere Statusleiste zeigt insgesamt sieben Einträge, vom Wecker bis zum Verbindungsstatus. Alle lassen sich je nach Belieben frei anordnen, aktivieren oder deaktivieren.


Der links vertikal befindliche Task-Navigator verpflichtet sich den Haupttugenden Internet und E-Mail. Er enthält weiterhin den Task-Manager sowie den Hauptmenübutton. Letzterer öffnet, ähnlich wie bei einem PC , eine Kombination aus Registern und Drop-down-Menüs. Die einzelnen Einträge dürfen verschoben und in eigens kreierte Ordner umsortiert werden. Der Personalisierung sind also kaum Grenzen gesetzt.

Auch optisch stellt sich das Nokia N800 ganz auf die Wünsche des Nutzers ein. Mit Hilfe von Themen und Hintergrundbildern schafft man sich seine ganz eigene Wohlfühlatmosphäre. Die von Apple-Usern schon lang geschätzten so genannten Widgets erfreuen sich steigender Beliebtheit. Grund genug, dass das N800 von Haus aus sechs dieser Widgets mitbringt und damit den Startbildschirm nicht nur optisch, sondern vor allem auch funktionell aufwertet.

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