Handhabung eines Strohhutes

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Der Strohhut bedarf einer achtsamen Handhabung, da er im Gegensatz zu einem Filz- oder Lederhut aus einem feineren Material gearbeitet ist. Ein Strohhalm oder eine Blattfaser kann im getrockneten Zustand unter zu starker Druckeinwirkung leicht brechen. Dagegen ist ein Haar (Filzhut) oder ein Faden (Stoffhut) bruchsicherer und strapazierfähiger.

Bei der Herstellung eines Strohhutes werden die Strohfasern unter einer bestimmten Luftfeuchtigkeit miteinander verflochten und später als fertiger Stumpen getrocknet. Im Vergleich zu einem weichen Stoffgewebe oder einer verfilzten Ware entsteht dabei eine eher unebene Flächigkeit. Die einzelnen Halme liegen auf- und untereinander. Hierdurch bedingt sollte ein Herrenstrohhut mit klassischer Kopfform stets am Rand mit beiden Händen jeweils rechts und links angefasst werden. Wird der Hut wie ein Filz- oder Lederhut vorne zu grob am Kopfeinschlag gegriffen, können über kurz oder lang das Strohgeflecht an diesen Stellen brechen und die Fasern ausfransen.

Um die Kopfform des Strohhutes optimal zu unterstützen, wird vom Hersteller daher oft der Einschlag des Hutes von innen mit Silikon verstärkt. Eine andere Möglichkeit zur Verstärkung ist die Hutstütze. Diese wird einfach in die „Mulde“ eingelegt und unter dem Futterinnenband zusätzlich fixiert.

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