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Halogenlampen 12V oder 230V bei gleicher Leistung

hoodbranka
Von Veröffentlicht von
Halogenlampen 12V oder 230V bei gleicher Leistung
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Kleiner Ratgeber als Entscheidungshilfe.

Wer sich eine Halogenbeleuchtung in die Decke oder als System anschaffen will,
der sollte sich über folgendes im Klaren sein, und dies auch bei der Planung beachten:

1. Hochvolt-Halogenlampen (230V), die meist in Baumärkten oder Sonderangeboten verkauft werden, haben
   den Nachteil, das sie eigentlich nur das gleiche Licht abgeben, wie eine normale Glühbirne bei gleicher 
   Leistung. Außerdem ist der Ersatz der Leuchtmittel kostenintensiver, und die Lebensdauer geringer.
   Die Helligkeit entspricht etwa nur der Hälfte einer Niedervoltlampe, das sollte man unbedingt
   bedenken.


2. Niedervolt-Halogenlampen (in der Regel 12V), sind wesentlich heller(bei gleicher Leisteung), haben eine
    längere Lebensdauer und sind bei der Ersatzteilbeschaffung günstiger. Die Auswahl ist auch viel größer.
    Verschiedene Ausstrahlwinkel, mehr Leistungsstufen, Farbenwahl (Nuancen) und Baugrößen.
    Nachteil ist die Anschaffung, die bedingt durch die Kosten eines Trafos (Umwandler von
    230V auf 12V) natürlich höher liegen. Auch muss immer die Trafoauswahl zu den anzuschliessenden
    Halogenlampen passen. Der Trafo sollte nicht überbelastet werden, sondern die angeschlossenen
    Lampen sollten die Trafoleistung nicht erreichen (Reserve mindestens ca.5 % ).
    Also bei 4 Halogenlampen mit einer jeweiligen Leistung von 35W (=140W) ist eine 150W(VA)
    Transformator einzusetzen. Bei 5 x 20W ein 105 W(VA) u.s.w..
    Wird ein 150W Tranformator nur mit 60W belastet, dann ist der Stromverbrauch auch nur 60W.
    Das aber nur zur Info. Die Leitungsstärke ist bei 12V Lampen immer wesentlich stärker, als bei
    230V Lampen mit gleicher Leistung. Grund: Die Leistung ist das Produkt aus Strom mal Spannung.
    Wenn man also eine 100 Watt Lampe hat, so beträgt die Stromstärke bei 230 Volt ca. 0,435 Ampere.
    Wenn man also eine 100 Watt Lampe hat, so beträgt die Stromstärke bei 12 Volt ca. 8,33 Ampere.
    Der Strom braucht also bei 12V einen wesentlich dickeren Draht für die Weiterleitung, und auch eine
    geringer Länge, da es bei unsachgemäßer Anwendung zu großen Leistungsverlusten führen kann.
    (z.B. die letzte Lampe oder die entfernteste Lampe vom Trafo bekommt dann zu wenig Spannung).
    Hat man 230 V und es gehen 2 Volt an den Leitungswiderständen verloren, dann macht das gar
    nichts aus,
denn es ist nicht einmal 1% Verlust. Wenn man aber bei 12 Volt einen
    Leitungsverlust von 2 Volt hat, dann sieht das schon sehr schlecht aus.

    In diesem Fall beträgt dann der Spannungsverlust knapp 16 %. Bei der Leistung der
    angeschlossen Lampe
und der Helligkeit ist das dann aber schon gravierend.
    Bei den Transformatoren gibt es dann auch noch Unterschiede, was die Bauart betrifft.
    Gewickelt Transformatoren, sind gegen Überspannungen nahezu resistent, können aber brummen und
    erzeugen Abwärme (Verlust durch Wärmeableitung). Diese werden heute meist noch bei Systemen
    eingesetzt.
    Elekrtonische Transformatoren werden nicht warm, haben somit auch keine Umwandlungsverluste.
    Sie sind aber empfindliche gegenüber Überspannungen (Wanderwellen), abeiten aber geräuschlos
    und werden meist für Deckeneinbau verwendet.
   
   mfG

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Lesen Sie auch meine anderen Ratgeber, zu diesem Thema
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