Halloween-Kürbis schnitzen leichtgemacht: Die besten Tipps und Vorlagen

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Was wäre Halloween ohne finster grinsende Fratzen, die im Dunkeln leuchten? Ein gruseliges Kürbisgesicht könnt ihr einfach selbst schnitzen. Mit dem richtigen Werkzeug, ein paar tollen Vorlagen und der richtigen Kürbissorte geht das ganz leicht - versprochen. Die besten Tipps und Tricks plus schöne Ideen, was ihr mit den Resten anfangen könnt, bekommt ihr hier.
Happy Halloween! Diese Kürbisse grinsen schaurig-schön. (© Thinkstock via The Digitale)
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Happy Halloween! Diese Kürbisse grinsen schaurig-schön. (© Thinkstock via The Digitale)

Für einen gruseligen Halloween-Kürbis braucht ihr:

  • Einen großen Speise-Kürbis, am besten die Sorte Early Harvest – je größer, desto besser! Diese Kürbisse werden bis zu 10 Kilogramm schwer, lassen sich gut aushöhlen und leuchten später richtig toll! Kleinere Sorten wie Hokkaido oder Muskatkürbis eignen sich weniger, da sie sich schwer aushöhlen und schnitzen lassen. Tipp: Am besten auf dem Wochenmarkt und an Landstraßen nach Kürbissen Ausschau halten. Im September und Oktober gibt es auch häufig Stände am Straßenrand. Dort sind die Kürbisse meist etwas billiger.
  •  Zudem braucht ihr ein Teppichmesser und einen Löffel oder Eisportionierer. Am besten macht sich aber ein komplettes Kürbis-Schnitzset, das alle wichtigen Werkzeuge enthält.
  • Außerdem praktisch: eine Schnitzschablone – selbst gebastelt oder aus dem Internet. Tolle Vorlagen gibt es zum Beispiel bei heimwerker.de.
  • Haarspray und Vaseline zum Haltbarmachen
  • Ein Teelicht
Erst vorritzen, dann durchsäbeln. (© Nadja Katzenberger)
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Erst vorritzen, dann durchsäbeln. (© Nadja Katzenberger)

Und so geht's:

Kürbis mit einem Lappen oder Schwamm säubern. Mit dem Teppichmesser oder der kleinen Säge aus dem Schnitz-Set die Schnittkante für den Deckel zunächst vorzeichnen, dann einschneiden und abtrennen. Vorsicht: Die Wand des Kürbisses ist oft sehr dick, das Messer bleibt ab und an stecken. Deckel zur Seite legen.
Mit einer Kelle lassen sich die Kerne herausschaufeln. (© Nadja Katzenberger)
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Mit einer Kelle lassen sich die Kerne herausschaufeln. (© Nadja Katzenberger)

Mit einer Schöpfkelle Kerne und Fasern aus dem Inneren entfernen.
Ist der Kürbis von allen Innereien befreit, kann es weitergehen. (© Nadja Katzenberger)
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Ist der Kürbis von allen Innereien befreit, kann es weitergehen. (© Nadja Katzenberger)

Anschließend das Fruchtfleisch heraustrennen und von der Innenwand abkratzen. Anfangs lassen sich große Stücke mit Messer und Löffel relativ leicht entfernen, später müsst ihr mit Spachtel, Löffel oder Eisportionierer richtig kratzen. Das ist der aufwändigste und anstrengendste Teil! Fructfleisch beiseitestellen.
Schnitzschablonen könnt ihr selbst zeichnen oder im Internet aufstöbern. (© Nadja Katzenberger)
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Schnitzschablonen könnt ihr selbst zeichnen oder im Internet aufstöbern. (© Nadja Katzenberger)

Schnitzvorlage ausschneiden und auf den Kürbis kleben. Mit dem Teppichmesser die Konturen der Vorlage nachfahren und anschließend mit einem Messer oder der kleinen Säge aus dem Schnitzset vorsichtig ausschneiden und heraustrennen.
Fertig ist die Kürbisfratze. (© Nadja Katzenberger)
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Fertig ist die Kürbisfratze. (© Nadja Katzenberger)

Damit der Kürbis länger frisch bleibt, mit Haarspray besprühen und die Ränder mit Vaseline einreiben. Trotzdem kann der Kürbis schimmeln – immer wieder überprüfen und gegebenenfalls nachsprühen.
Jetzt nur noch die Dunkelheit abwarten, ein Teelicht in den Kürbis stellen, Deckel aufsetzen und schon leuchtet’s schaurig-schön!
Kurzer Lampencheck: Die Fratzen leuchten. (© Mädelsabend)
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Kurzer Lampencheck: Die Fratzen leuchten. (© Mädelsabend)

Und was macht man nun mit dem Berg an Kürbis-Resten?

Da die meisten Kürbisse – ausgenommen sogenannte Zierkürbisse – essbar sind, verarbeiten wir sie einfach weiter zu leckeren Gerichten. Ein großer Kürbis bringt locker mehrere Kilogramm Fruchtfleisch – genug für viele leckere Rezepte! Kürbis lässt sich auch gut einfrieren, das rohe Fruchtfleisch in Würfel schneiden, luftdicht verpacken und ab damit in den Gefrierschrank. Dort hält sich das Gemüse vier bis fünf Monate. So lange wollen wir nicht warten und machen uns gleich eine wärmende Mahlzeit und was zum Naschen.
Das perfekte Abendbrot für den Herbst: Kürbissuppe. (© Thinkstock via The Digitale)
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Das perfekte Abendbrot für den Herbst: Kürbissuppe. (© Thinkstock via The Digitale)

Der Klassiker: Kürbis-Suppe

Der Klassiker unter den Kürbisgerichten ist so lecker, dass man am besten gleich mehr davon macht und die Reste einfriert.
Zutaten:
  • 2-3 Esslöffel Oliven- oder Rapsöl zum Braten
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Wurzel Ingwer
  • 1 -2 Äpfel
  • 600-800g Kürbis-Fruchtfleisch
  • 3-4 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1200ml Gemüsebrühe
  • Sahne oder Dickmilch
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Muskat
Äpfel, Kartoffeln und Möhren schälen und würfeln, Kürbis ebenfalls klein schneiden. Zwiebeln und Ingwer schälen, in kleine Würfel schneiden.
Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel- und Ingwer-Würfel andünsten.
Kürbis, Äpfel, Möhren und Kartoffeln dazu geben und einige Minuten anbraten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und 20 bis 25 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, bis das Gemüse weich ist. Anschließend mit dem Pürierstab pürieren, bis die Suppe schön sämig ist. Mit Sahne oder Dickmilch nach Belieben verfeinern, abschließend mit Salz, Pfeffer, Thymian und geriebener Muskatnuss würzen.
Wer mag, verziert die Suppe noch mit Kürbiskernöl oder gerösteten Kürbiskernen.

Kürbis mal süß: der Kürbiskuchen ist schnell gemacht und noch schneller verputzt. (© Thinkstock via The Digitale)
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Kürbis mal süß: der Kürbiskuchen ist schnell gemacht und noch schneller verputzt. (© Thinkstock via The Digitale)

Süße Überraschung: Kürbiskuchen

In Amerika kommt der Pumpkin Pie jedes Jahr zu Thanksgiving auf den Tisch. Und bei uns jetzt sicher auch – am liebsten mehrmals im Jahr!
Zutaten:
  • 250g Mehl
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • 80g Zucker
  • 125g Butter
  • 4 Eier
  • 350g Kürbisfleisch
  • 150g brauner Zucker
  • ½ Teelöffel gemahlener Ingwer
  • ½ Teelöffel Muskat
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 2 Esslöffel Ahornsirup
  • 200g Sahne
Aus Mehl, Backpulver, Zucker, Butter und einem Ei einen Mürbeteig kneten. Für 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit eine 26-Zentimter-Tarteform einfetten und Ofen auf 180 Grad vorheizen.
 Für die Füllung das Kürbisfleisch mit 3 Esslöffeln Wasser in einem Topf erhitzen, bis das Fleisch weich gekocht ist. Pürieren. Zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen.
 Teig aus dem Kühlschrank holen und die Kuchenform damit auskleiden, dabei einen circa 3 Zentimeter hohen Rand formen. Füllung auf den Teigboden gießen und den Kuchen 45 Minuten backen.
 Wer mag, verziert den Kuchen anschließend mit Schlagsahne und Nüssen.

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