Haftet gut auf Metalltafeln: Neodym-Magnete in groß und klein

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Haftet gut auf Metalltafeln Neodym Magnete in gross und kleinNeodym-Magnete sind die stärksten Permanentmagnete der Welt. Enorme Zugkraft bei geringem Volumen machen sie zu einem Allrounder für Spielzeug, Kunst und Industrie.
 

Die stärksten Dauermagnete bestehen aus Neodym, Eisen und Bor

Neodym-Magnete sind derzeit die stärksten Dauermagnete der Welt. Als im Jahr 1841 der schwedische Chemiker Carl Gustav Mosander das Metall Neodym aus einer chemischen Verbindung extrahierte, ahnte er noch nichts von dem Siegeszug seiner Arbeit. Erst im Jahr 1982 entwickelten amerikanische Unternehmen die Power-Magnete. Sie bestehen aus einer Neodym-Eisen-Bor-Verbindung mit einer extrem großen Anziehungskraft. Zwei kleine zehn Millimeter hohe Neodym-Magnet-Scheiben mit einem Durchmesser von 20 Millimetern sind mit normalen Kräften der Hand nicht voneinander zu lösen.

 

Ein winziger Neodym-Magnet befestigt jede Notiz auf Metalltafeln sicher und dauerhaft

Derartige Kräfte finden vielfältige Nutzung. Als einfache Haftmagnete an Metalltafeln dienen Neodym-Kugeln. Sie bestehen nicht vollständig aus Magneten, sondern nur zu einem geringen Teil. Notizen, Fotos und bis zu sechs DIN-A4-Seiten halten die kleinen Kraftprotze an Metalltafeln und Pinnwänden sicher fest. Veredelt mit bunten Glaskugeln oder als künstlerische Elemente dienen kleine Scheiben, Kugeln und Neodym-Magnet-Quader für Spielzeug und Dekoration. Selbst Zauberer bedienen sich der unsichtbaren Anziehungskraft. Und ein kleiner derart starker Magnet ist immer ein Gag auf jeder Party.

 

Die industrielle Nutzung von Neodym-Magneten reicht von Unterhaltungselektronik bis zu Windkraftanlagen

Die Verwendung zum Spielen, für Kunst oder Experimente bildet nur einen geringen Teil des Einsatzspektrums der Neodym-Magnete ab. Die Industrie hat die Möglichkeiten der sogenannten Killermagnete erkannt. In Windkraftanlagen, Stromgeneratoren, Elektromotoren und selbst in Lautsprechern und Kopfhörern sitzen die magnetischen Kraftpakete. Die magnetische Stärke der Neodym-Eisen-Bor-Verbindung drücken der Buchstabe N und eine Zahl zwischen 35 und 52 aus. Ein Neodym-Magnet N52 besitzt die derzeit höchste maximal erreichbare magnetische Stärke bei einem verschwindend geringen Volumen von 0,4 Kubikzentimeter.
 

Die magnetische Stärke und das Volumen bestimmen die maximale Zugkraft

Neben der magnetischen Stärke ist für die Zugkraft das Volumen entscheidend. Ein Neodym-Magnet 750 kg hat die direkte Zugkraft von ungefähr 750 Kilogramm. Verbunden mit der Angabe N45 besitzt der Magnet ein Volumen von 288 Kubikzentimeter. Das entspricht den Maßen 120x120x20 Millimeter: ein handlicher Quader, dessen Stoff die stärkste, heute bekannte magnetische Kraft entwickelt.

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