Gute Blumenerde - darauf kommt es an

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Mit der richtigen Blumeerde wachsen die jungen Pflanzen besser. (MKucova/iStock/Copyright: Thinkstock)

 

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt alljährlich für Gartenfreunde die Pflanzzeit. Damit es im Sommer auf Balkon und Terrasse wieder prächtig blüht, müssen im Frühling die Blumentöpfe wieder mit frischen Balkonpflanzen bestückt werden. Für eine dauerhaft bunte Blütenpracht ist die richtige Blumenerde entscheidend.

Jede Pflanze wird es dem Gärtner danken, wenn er sie im Frühjahr mit frischer Blumenerde verwöhnt. Wer das Substrat vom Vorjahr weiterverwendet, riskiert, dass sich Pilze und Schädlinge auf die neuen Pflanzen übertragen. Eine gute Erde hat einen möglichst hohen Humusgehalt. Der sorgt dafür, dass die Nährstoffe gespeichert werden und die Erde gut belüftet ist.

Gute Blumenerde erkennen

Wer hin und wieder einen Balkonkasten oder Blumentopf bepflanzt, kommt mit Universalerde aus. Allerdings sollte man dabei auf Qualität achten. Viele Standard-Erden enthalten sehr viel Torf und Rinde, manchmal haben sie auch einen hohen Salzgehalt. Das beeinträchtigt das Wachstum der Pflanze und macht sie anfälliger für Krankheiten.

Ein hoher Humusgehalt ist wichtig. (Boarding1Now/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Stickstoff und Phosphor lassen Pflanzen wachsen. (VikaValter/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Gute Erde zerfällt locker in der Hand. (simplytheyu/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Gute Erde zeichnet sich dadurch aus, dass sie locker in der Hand zerfällt, während minderwertiges Substrat beim Blumengießen schlammig wird. Das führt dazu, dass sich beim Trocknen eine feste Kruste an der Oberfläche bildet.

Welche Blumenerde braucht man wofür?

Rosensubstrat, Rhododendronerde, Tomatenerde – auch wenn die Auswahl riesig ist, es muss für die meisten Pflanzen keine Spezialerde sein. Wichtig ist, dass die Blumenerde die für das Pflanzenwachstum notwendigen Hauptnährstoffe Stickstoff und Phosphor enthält. Allerdings gibt es einige Pflanzen, bei denen Spezialerde eingesetzt werden kann: Rhododendren und Moorbeetpflanzen wie Hortensien gedeihen bei sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert besser.

Wie unterscheiden sich die Blumenerden?

Auf den ersten Blick sehen die verschiedenen Blumenerden alle sehr ähnlich aus, allerdings gibt es bei genauerem Betrachten doch feine Unterschiede. Anzuchterde beispielsweise ist meist sehr fein und stabil, hat aber einen geringen Nährstoff- und Salzgehalt. Der niedrige Düngeranteil soll die Samen zur Wurzelbildung anregen. Kübelpflanzenerde hat hingegen einen höheren Nährstoffgehalt und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie besonders strukturstabil ist. Die Pflanzen können sich besser daran festhalten, wenn sie Wind und Wetter trotzen müssen.

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