Gut für die Luft - umweltfreundliche Briketts

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Gut für die Luft - umweltfreundliche Briketts

Briketts werden hierzulande vor allem zum Beheizen von Kaminen und Öfen, aber auch zum Grillen benutzt. Dass Kohle heutzutage keine wirklich geeignete Option zum Beheizen und Grillen ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Mittlerweile muss allerdings niemand mehr zu Kohle greifen, denn es gibt verschiedene umweltfreundliche Alternativen zu Kohlebriketts. Ein Grund mehr, einmal einen genaueren Blick auf die diese Brikettvarianten zu werfen.

  

Wissenswertes und allgemeine Informationen zu Briketts

Briketts haben ihren Namen im Grunde genommen der Art und Weise der Herstellung zu verdanken: Bei der Brikettierung handelt es sich um das Zusammenpressen von Materialien zu einer festen Einheit. Zur Herstellung von Briketts verwendet man die unterschiedlichsten Materialien: Neben Holz und Kohle zählen unter anderem auch Metalle, Kunststoffe, Torf, Naturfasern und Altpapier dazu. Zu Brennzwecken werden allerdings nur die ersten beiden Varianten genutzt. Die Materialien können in ihrer Art voneinander abweichen, neben Stäuben verwendet man auch Späne und weitere Stoffe.

  

Holzbriketts: Die umwelt- und klimafreundliche Brikettvariante

Holzbriketts sind vor allem deshalb umwelt- und klimafreundlich, weil es sich beim Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Darüber hinaus entsteht durch die Verwendung von Holz als Brennstoff nur eine sehr geringe CO2-Belastung. Dass die Belastung überhaupt entsteht, liegt daran, dass das Holz nicht in seiner ursprünglichen Form direkt verwendet, sondern vorher noch bearbeitet wird. Da diese Menge an CO2 der Atmosphäre jedoch zuvor beim Wachstum des Baumes entzogen wurde, gilt diese Variante als klimaneutral. Zur Herstellung der Holzbriketts wird sowohl Weich- als auch Hartholz verwendet. Die Ökobilanz von Briketts aus Weichholz fällt etwas besser aus, da bei der Produktion von Hartholzbriketts etwa 20 Prozent mehr Energie benötigt wird. Dafür bietet das Hartholz durch den geringeren Wassergehalt bessere Emissionswerte. Ein weiterer entscheidender Vorteil bei den Holzbriketts ist, dass zur Herstellung nicht eigens Bäume gefällt, sondern Holzreste genutzt werden, die zum Beispiel in Sägewerken anfallen. Damit die Holzbriketts allerdings auch wirklich umweltfreundlich sind, sollte man darauf achten, dass keine Tropenhölzer enthalten sind.

  

Eine weitere umweltfreundliche Option: Kokosbriketts

Bei den Kokosbriketts handelt es sich um eine neuere Brennvariante: Für die Herstellung von Kokosbriketts werden Abfälle in Form von Schalen und Stärkemehl genutzt. Da es sich dabei um ungenutzte Ressourcen und ein reines Naturprodukt handelt, sind die Kokosbriketts eine echte Alternative. Durch die geringe Flammenbildung sind sie zudem sicher zu handhaben. Die raucharmen Kokosbriketts brennen wesentlich länger als Holzbriketts, weshalb auch der etwas höhere Preis kein wirklicher Nachteil ist. Die Restasche kann man ohne Probleme kompostieren.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden