Günstige Handys ohne Vertrag finden - was Sie dabei beachten sollten

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Günstige Handys ohne Vertrag finden - was Sie dabei beachten sollten

Zumindest in Deutschland ist es üblich, dass sich der Kunde beim Kauf eines Handys zwischen einem Modell ohne Vertrag und einem durch einen Vertrag subventioniertem Gerät entscheiden muss. Wenn bereits ein Mobilfunkvertrag besteht, ist selbstverständlich der Griff zu einem vertragslosen Handy zu empfehlen. Doch die Welt der Handys & Kommunikation ist so umfassend mit guten Smartphones eingedeckt, dass es schwerfallen kann, das richtige Modell für die eigenen Ansprüche zu finden. Der folgende Ratgeber erklärt, wie der Kauf eines solchen Mobiltelefons reibungslos über die Bühne geht.

Generelle Vorteile von Handys ohne Vertrag

Wer sich ein Handy bei einem der großen Mobilfunkdienstleister in Deutschland im Verbund mit einem Vertrag kauft, bekommt dafür meist ein Smartphone mit einem sogenannten Branding. Bei diesen vertragsgebundenen Handys bedeutet dies, dass beispielsweise das Logo des Unternehmens an einigen Stellen eingeblendet wird oder diverse Apps vorinstalliert sind, welche die Nutzung von Anbieterdiensten erleichtern. Das kann zwar hilfreich sein, doch im Allgemeinen handelt es sich bei diesen zusätzlichen Programmen nur um unnötigen Ballast. Bei einem Handy ohne Vertrag kann das nicht passieren, denn diese Modelle kommen praktisch direkt aus den Produktionshallen zum Käufer nach Hause – etwaige „Verschlimmbesserungen“ können so gar nicht erst entstehen.

Entscheidungen vor dem Kauf eines Handys ohne Vertrag

Smartphones, die nicht an einen Vertrag gebunden sind, fallen natürlich deutlich teurer aus als subventionierte Geräte. Daher gilt es auch, den Kauf genauer zu überdenken und nicht voreilig das am Ende unter Umständen falsche Handy zu erwerben. Worauf es beim Kauf von Handys ohne Vertrag ganz besonders ankommt, wird in den folgenden Abschnitten erläutert.

Welches Betriebssystem sollte mein Handy ohne Vertrag haben?

Smartphones sind in der Regel mit drei unterschiedlichen Betriebssystemen erhältlich: Android, Windows Phone und iOS. Letzteres nimmt dabei eine Sonderstellung ein, da es ausschließlich für das iPhone erhältlich ist. Android und Windows Phone hingegen werden von verschiedenen Herstellern auf der ganzen Welt für die angebotenen Handys genutzt. Die Unterschiede fallen zumindest visuell eklatant aus, doch in den letztendlichen Funktionen ähneln sich beide Betriebssysteme. Wichtige Apps, wie vielleicht WhatsApp, sind beispielsweise plattformübergreifend für jedes Betriebssystem erhältlich. Windows Phone kann außerdem mit einer Integration der kompletten Office-Suite von Microsoft glänzen – während Android wiederum alle wichtigen Google-Dienste sofort vorinstalliert mitbringt. Fehler können hier also kaum gemacht werden, es kommt vielmehr auf den persönlichen Geschmack und die benötigten Dienste an.

iOS hingegen ist nur auf dem aktuellen und älteren iPhones zu finden, günstige Prepaid-Handys bleiben somit Windows Phone und Android vorbehalten. Besonders empfehlenswert ist der Griff zum iPhone, wenn ohnehin bereits einige Produkte von Apple im Haushalt vorhanden sind. Die Synchronisation zwischen den einzelnen Geräten gelingt dann auf besonders einfache Art und Weise – und das iPhone an sich ist sowieso ein gelungenes Smartphone, welches alle Ansprüche zufriedenstellen sollte.

Benötige ich ein High-End-Smartphone?

Auch diese Frage ist insbesondere in Anbetracht des Preises sehr wichtig. Moderne Smartphones können mit ihrer Leistung schon fast mit kleinen Computern mithalten – doch gleichzeitig kosten diese Geräte als Neuware entsprechend. Kommen dann vielleicht noch einige interessante Zubehörteile für das Handy dazu, kann der Preis schnell an der Grenze des persönlichen Budgets kratzen.

Die Leistung, die von diesen Smartphones bereitgestellt wird, kommt dabei in erster Linie Spielern und Personen, die sehr leistungshungrige Apps nutzen, zugute. Wer beispielsweise mit dem Handy nur E-Mails abruft, mit Freunden chattet und gelegentlich SMS-Nachrichten schreibt sowie natürlich telefoniert, wird kaum einen Unterschied zwischen einem sehr teuren Mobiltelefon und einem Gerät aus der Mittelklasse feststellen können. Ob der Griff zu einem solchen Enthusiasten-Handy notwendig ist, hängt daher in erster Linie von den eigenen Gewohnheiten ab. Weitere Vorteile abseits der Leistung bringen diese Geräte nämlich nur selten mit, denn manchmal kann sogar das Gegenteil der Fall sein: Die Laufzeit auch von hochkapazitiven Akkus beispielsweise leidet eher unter der sehr schnellen Hardware, die in Handys der Oberklasse verbaut ist. Spieler und Multimedia-Freunde, die gerne Filme auf den sehr hochauflösenden Displays der teuren Smartphones schauen, dürfen diese Geräte also gerne kaufen – alle anderen sind mit Handys aus der Mittelklasse meist ebenso gut beraten.

Sind bestimmte Hersteller gegenüber anderen Unternehmen vorzuziehen?

In der globalisierten Welt lassen die meisten Unternehmen ihre Handys nur bei einigen wenigen Herstellern zusammenbauen. Beispielsweise stammt die überwältigende Menge der Displays ausschließlich aus dem Hause Samsung oder LG – ganz gleich, von welchem Hersteller das Handy stammt. Das erleichtert einerseits die Suche nach Ersatzteilen für das Handy, falls der Bildschirm einmal beschädigt sein sollte. Andererseits bedeutet es aber auch, dass es kaum noch echte Premiumhersteller oder „schlechte“ Unternehmen gibt.

Ein feiner Unterschied besteht jedoch bei Handys, die aus den Werkshallen einiger kleiner chinesischer Unternehmen stammen – wie etwa Amoi oder TCT Mobile. Gegen diese Smartphones ist qualitativ nichts einzuwenden, aber hier sollte vorher geprüft werden, ob diese Unternehmen über deutsche Niederlassungen verfügen. Ist das nicht der Fall, wird die Garantieabwicklung nämlich extrem erschwert, da eine Kommunikation teilweise kaum stattfinden kann und auch nicht geklärt ist, ob der Händler oder das Unternehmen im Schadensfall für das Gerät verantwortlich ist – Verwirrung ist programmiert. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, greift also lieber zu hierzulande etablierten Herstellern (was übrigens auch abseits von Mobiltelefonen für jedes elektronische Gerät gilt).

Wie groß sollte das Handy ohne Vertrag sein?

Auch hier gibt es keine pauschale Empfehlung. Größere Displays erleichtern natürlich generell die Erkennung einzelner Elemente auf dem Bildschirm. Gleichzeitig muss aber auch darauf geachtet werden, dass das Gerät noch gut in der Hand liegen muss, da die Bedienung ansonsten viel zu umständlich ausfällt. Teure Smartphones verfügen in der Regel auch über üppigere Displays, die dann angesichts des Preises auch mit einer passenden Schutzfolie für den Bildschirm geschützt werden sollten. Momentan bewegen sich die größten Displays in Dimensionen von bis zu fünf Zoll – aber weniger ist hier manchmal mehr.

Wichtiger ist häufig jedoch die Auflösung des Bildschirms. Hier werden von 320 * 480 Pixeln bis hin zu 1.920 * 1.080 Pixeln alle Auflösungen geboten, die man sich nur denken kann. Je höher dieser Wert ausfällt, desto detaillierter werden Schriften und Grafiken auf dem Bildschirm dargestellt. In der Fachsprache wird dieser Detailgrad als Pixeldichte bezeichnet, die auch Werte erreichen kann, welche es unmöglich machen, einzelne Pixel noch als solche zu erkennen. Dieser Wert wird in der Artikelbeschreibung der Handys aber nur äußerst selten angegeben, so dass ein Blick auf die Herstellerseite erfolgen sollte, um sich in diesem Punkt genauer zu informieren.

Wie viel Speicherplatz ist bei vertragslosen Handys ratsam?

Wer unterwegs gerne Filme schaut, das Smartphone als Ersatz für die Digitalkamera benutzt und auch noch eine umfangreiche Musiksammlung mitnehmen möchte, ist mit mindestens 32 Gigabyte Speicherkapazität gut beraten. Alle Werte darunter werden wahrscheinlich zu knapp werden, um im Alltag keine Probleme zu verursachen. Wer nur telefoniert und hin und wieder einen Schnappschuss anfertigt, kann jedoch auch mit deutlich weniger Speicherplatz auskommen – und die Möglichkeit der Speichererweiterung steht bei vielen Handys ebenfalls bereit.

Bei diesen Geräten kann die Kapazität durch kleine microSD-Karten erweitert werden. Diese Speicherkarten sind sehr klein und können den internen Speicher der meisten Handys um mindestens 32 Gigabyte erweitern, was dann auch für intensive Nutzer ausreichen sollte.

Zubehörbündel für das Handy

Kaum ein Produkt eignet sich so sehr, um interessante Zubehörpakete zu basteln, die dem Käufer mit auf den Weg gegeben werden können. In diesen Paketen können mitunter ganze Handys zusammen mit passenden Accessoires für relativ wenig Geld erstanden werden. Dazu zählen beispielsweise bruchfeste Schalen, die das Handy ummanteln und es vor Schäden schützen. Andere Anbieter legen ihren Paketen hingegen Dockingstationen als Ladegerät bei, um dem Kabelsalat mit herkömmlichen Ladegeräten Einhalt zu gebieten. Eine umfassende Suche zwischen diesen Zubehörbündeln kann sich also durchaus lohnen – sowohl preislich als auch inhaltlich.

Fazit

Aktuelle Handys ohne Vertrag sind in so großer Anzahl zu finden, dass es eher verwunderlich wäre, wenn das eigene Wunschmodell dort nicht gefunden werden könnte. Wer den einfachen Hinweisen in diesem Ratgeber folgt, wird daher eventuell bereits nach wenigen Minuten genau das richtige Handy für die eigenen Ansprüche finden – und das zu einem überaus ansprechenden Preis.

 
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