Grußkarten für kirchliche Feste: feierliche Karten für Kommunion, Taufe und das Osterfest

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Grußkarten für kirchliche Feste: feierliche Karten für Kommunion, Taufe und das Osterfest

Wer kennt sie nicht? Sie sind oftmals bunt, können aus einem Stück Papier bestehen oder aufklappbar sein und sind passend für jede Gelegenheit: die Grußkarten. Ob als einziges Geschenk für einen Anlass, als nette Geste zwischendurch oder als Abrundung zu einem Päckchen, eine Karte mit einigen lieben Worten sollte eigentlich immer dazugehören, will man etwas verschenken. Das wirkt persönlicher und kann jedem Empfänger ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Doch auch feierliche Karten, die ganz ohne bunte Applikationen auskommen, sind keine Seltenheit. Sei es, dass man als Nachbar den Kindern von Nebenan zur Kommunion einen Segen per Karte schickt oder auch dem Enkelkind eine kleine Aufmerksamkeit zur Taufe schenken will. Das Osterfest bietet ebenso eine gute Gelegenheit, Bekannte und Freunde mit einem freundlich gemeinten Gruß und einer schönen Karte etwas Passendes zu übermitteln.

Die Auswahl hierfür ist riesig. Um Ihnen etwas bei der Suche zu helfen, empfiehlt es sich, den folgenden Ratgeber zu lesen. Dort werden hilfreiche Tipps gegeben, um sich in den Unmengen von Karten zurechtzufinden. Auch einige Aspekte, auf die es zu achten gilt, werden angemerkt.

Grußkarten gehören einfach dazu

Eine Grußkarte, auch Glückwunschkarte genannt, wird zu den verschiedensten Anlässen versendet. Die Empfänger können sein:

Die Familie, Bekannte und enge Freunde: Zwar telefoniert man oft mit diesen und sieht sich regelmäßig. In Zeiten des Internets erscheint es als überflüssig, sich der althergebrachten Methode des Kartenschreibens zu bedienen. Doch das ist weit gefehlt: Die eigene Handschrift wird immer weniger benutzt. Deswegen ist es umso schöner, bei einer besonderen Gelegenheit diese zu verwenden. Denn was ist schon ein geschriebener Text in einem Verarbeitungsprogramm auf dem Computer im Vergleich zu der individuellen Schrift? Dadurch wird das Persönliche der Geste, das mit einer Grußkarte ausgedrückt wird, zusätzlich unterstrichen. Und das sorgt in der heutigen Zeit tatsächlich für einen Wow–Effekt, einem Relikt aus alten Zeiten. Die genannte Gruppe der Empfänger sollte deshalb mit einer Grußkarte bedacht werden, weil sie einem am Nächsten steht. „Ich habe an dich gedacht, du bist mir wichtig“ lässt sich auf einem solche Wege am leichtesten mitteilen – und auch am schönsten.

Nachbarn, Arbeitskollegen und Bekannte

Diese Gruppe stellt häufig ein Problem dar. Man steht ihnen vielmals nicht sehr nahe, ist aber doch in einem guten Verhältnis zueinander. Im Alltag hilft man sich und unterhält sich zeitweilen über anregende Themen. Zu einer besonderen Gelegenheit – Weihnachten, Pfingsten oder ähnlichem – ist es ein schöner Brauch, eine Grußkarte zu versenden. Der Text und auch das Motiv der Karte, darf hierbei etwas zurückhaltender sein als bei den Erstgenannten. Jedoch ist dies individuell zuzuschneiden. Doch auch, wenn Sie relativ wenig mit den Personen dieser Gruppe gemein haben, ist eine Grußkarte ein Schritt in die richtige Richtung. Bei nächster Gelegenheit hat man ein Gesprächsthema und rückt durch diese schöne Geste zwischenmenschlich näher zusammen.

Ein Geschenk wird erst durch die passende Karte abgerundet

Wollen Sie Ihrer Nichte ein Paket zukommen lassen oder hat der eigene Sohn Geburtstag, vergisst man oft die passende Grußkarte. Die Botschaft könne man auch mündlich bei der „Bescherung“ übergeben, so eine weit verbreitete Meinung. Dies ist aber etwas Anderes als eine Grußkarte. Schwarz auf weiß erhält der Beschenkte lieb gemeinte Worte, einige Hinweise zu den Beweggründen für das beiliegende Geschenk und das Wichtigste: Eine Karte bleibt, während Worte innerhalb der folgenden Minuten bereits verflogen sind. Nach einigen Jahren nimmt man die Karte wieder in die Hand und liest den Text. Möglicherweise ist das Geschenk zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im eigenen Besitz oder wurde wegen eines Defekts entsorgt. Eine schöne Erinnerung daran bleibt im Papierzustand erhalten.

Eine Grußkarte wird bei vielen Menschen gehegt und gepflegt. Vor allem, wenn das Motiv ein Schönes ist oder der betreffende Absender eine besondere Bedeutung im Leben spielt. Zudem gibt es regelrechte Sammlerbörsen unterschiedlicher Genres für Grußkarten. Deswegen ist die Meinung, eine Grußkarte sei überflüssig und nicht mehr modern wohl nicht zutreffend.

Grußkarten für kirchliche Feste – was es zu beachten gilt

Besonders kirchliche Feste sind für viele Menschen etwas sehr Besonderes. Der Glaube ist in vielen Teilen der Erde tief verwurzelt und wird aktiv gestaltet. Auch dazu gibt es natürlich Grußkarten.

Die Karten für kirchliche Feste sind generell anders als diejenigen für Geburtstage. Die Farben sind gedeckter, ebenso kommt hier niemals ein flotter Spruch vor. Die Motive ähneln sich. Ein Kreuz, Lilien, Rosen, geschwungene Schriftzüge und ein möglicher Psalm aus der Bibel sind Hauptbestandteile kirchlicher Grußkarten. Umgehen Sie dieses Muster nicht. Schnell kann es zu einer Irritation seitens des Empfängers kommen. Greifen Sie dessen Glauben nicht durch eine belustigende Darstellung an.

Der Text sollte ebenso passend zum Anlass sein. Ein einfacher Spruch, ein biblischer Gedanke, ist dieser nicht bereits gedruckt vorhanden, reflektierende Worte und ein Segen sind hierbei Möglichkeiten, auf den Empfänger zuzugehen.

Überladen Sie eine derartige Karte nicht. Wollen Sie Informationen, die das Thema nicht betreffen, anbringen, legen Sie ein Stück Briefpapier ein. Der eigentliche Grund der Grußkarte sollte nicht zerstört werden durch Aussagen wie „Komm doch mal wieder vorbei!“ oder „Wie geht es deinen Eltern?“. Diese gehören eher zu einer Postkarte oder können am Telefon behandelt werden. Auch sind keinerlei Selbstinformationen anzugeben. Im Fokus stehen rein der Empfänger und der Anlass.

Die Kommunion

Die heilige Kommunion ist für jeden heranwachsenden Christen ein erhabener Moment. Denn zum ersten Mal erlebt er aktiv mit, wie ihm ein Sakrament gespendet wird, im Gegensatz zur Taufe.

Für eine Grußkarte als Kommunions- oder auch Konfirmationsgeschenk sind folgende Aspekte zu bedenken:

Es handelt sich trotz dieses großartigen Moments immer noch um ein Kind. Behandeln Sie auch die Karte so. Es gibt zahlreiche moderne Versionen, die für die Kommunion gut passen. Ein gedruckter Kelch, Blumenranken in ansprechender Optik, Fische, Ähren und die Hostie sind perfekte Motive, die auch den Kindern gefallen und sie langfristig an den großen Tag erinnern.
Stichwort moderne Karten: Diese sind auch in bunten Farben erhältlich, die aber dennoch nicht fehl am Platz wirken. Auch plastische Elemente, so ein herausragendes Kreuz oder eine Friedenstaube, ist für die Kinder eine schöne Idee.
Die Grußkarte zur Kommunion ist immer mit einem Geldgeschenk verbunden. So gibt es spezielle Karten, die dafür „ausgestattet“ sind. Ein kleines Kuvert auf der Vorderseite oder aber auch eine Einsteckmulde in der Innenseite sind stilvolle Arten, Geldscheine für die Kommunion zu präsentieren. Wollen Sie die kleine Aufmerksamkeit getrennt von der Karte übergeben, legen Sie sie in den beiliegenden Umschlag. Dieser gehört zu einer Kommunion – Grußkarte in der Regel dazu. So bleibt das Hauptaugenmerk auf der Karte, dem Motiv sowie den dazugehörigen Worten des Absenders.

Eine Grußkarte zur Taufe

Wird ein Kind getauft, so ist es in erster Linie für die Eltern, aber auch den Paten des Kindes ein besonderer Moment, der teils sehr emotional werden kann. Das Kind wird dadurch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen.

Die dazugehörige Grußkarte sollte auch alle bereits genannten Kriterien erfüllen: Passend zum Anlass, nicht zu viel Text, die richtigen Worte finden, den Anlass im Auge behalten und eine kindgerechte, ansprechende Motivauswahl treffen.
Vor allem ist bei der Taufkarte zu beachten, dass sie in erster Linie zum Zeitpunkt der Übergabe den Eltern gilt. Man muss den Spagat schaffen zwischen beiden Parteien, das heißt, man sollte auch dem Kind gerecht werden. Die Eltern heben die Karte in den meisten Fällen für später auf. Bedenken Sie diesen Aspekt. Das Kind wird die Grußkarte demnach lesen und betrachten. Wählen Sie deshalb ein passendes Motiv und finden Sie die richtigen Worte.
Die Hauptfarbe sollte weiß sein. Motiv für die Taufkarte sind: Babyschuhe in Weiß, ein Babyfoto (eine schöne Idee ist hier, ein Foto des Beschenkten zu nehmen), Kreuze, die aber kindlich gehalten sein sollten. So werden Sie dem Anlass gerecht.

Das Osterfest

Nach den beiden sehr speziellen Festen für die Jüngeren der Gesellschaft, ist das Osterfest wiederum für alle Christen etwas Besonderes. Es ist auch ein Fest der Freude und der Familie. Man feiert als Christ die Auferstehung Jesu Christi und somit auch die Hoffnung auf das ewige Leben. Die Natur erwacht Ende März bis Anfang April, was sich neben dem Ostereiersammeln auch in den Grußkarten wiederspiegeln darf.

Zum Osterfest dürfen Sie gerne bunte Karten nehmen. Sie sollten stilvoll sein, aber dennoch alle genannten Punkte verbinden: Lebensfreude, aufblühende Blumen und bunte Eier, die möglicherweise von einem Hasen getragen werden. Die beiden letztgenannten Elemente sind nahezu unverzichtbar für die passende Grußkarte zu Ostern. Auch Küken sind gerne gewählt.
Seien Sie kreativ. Während Sie bei der Kommunion und bei der Taufe eher klassisch–elegante Darstellungen gewählt haben, steht es Ihnen bei Ostern frei, welches Motiv Sie als passend empfinden. Gerne darf ein Motiv lustig sein und den Empfänger somit zum Schmunzeln bringen.
Passen Sie die Karte dem Empfänger an. Wollen Sie der Großmutter eine Freude machen oder geht die Karte an Freunde, die Ihnen nahestehen? Beachten Sie die unterschiedlichen Kontexte.

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