Grußkarten für Hochzeiten: Mit diesen Glückwunschkarten begeistern Sie das Brautpaar

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Grußkarten für Hochzeiten: mit diesen Glückwunschkarten begeistern Sie das Brautpaar

Eine Hochzeit ist für alle Beteiligten immer eine große Freude. Selbstverständlich steht dabei das Brautpaar im Mittelpunkt, während die Gäste ausgelassen mit ihnen feiern und Spaß haben. Der große Tag will natürlich dementsprechend gut organisiert sein. Hierbei gibt es eine Unmenge zu bedenken, was auch von dem jeweiligen Geschmack und den Vorlieben des Brautpaars abhängt.

Leider ist es oftmals der Fall, dass man zu einer Hochzeit eingeladen wird und zeitgleich anderweitig verhindert ist. Zu gerne würde man das baldig verheiratete Paar persönlich beglückwünschen. Ist dies nicht möglich, stehen etliche Glückwunschkarten zur Verfügung, die man stattdessen versenden kann. Doch welche ist die Richtige? Was für verschiedenen Karten gibt es überhaupt? Und kann ich möglicherweise eine individualisierte Glückwunschkarte selbst gestalten? Antworten auf diese und auf alle weiteren Fragen erhalten Sie im folgenden Ratgeber. Lassen Sie sich inspirieren! Möglicherweise fallen Ihnen auch durch die Anregungen eigene Ideen ein, die Sie umsetzen können.

Eine Hochzeit organisieren bedeutet zuerst einmal Stress pur

Bevor der große und hoffentlich wunderschöne Tag im Leben anrückt, muss man als Brautpaar, aber auch als Trauzeuge und Eltern einiges beachten. Nur durch eine perfekte Planung kann die Hochzeit ein voller Erfolg werden.

Welche Art von Hochzeit stellen Sie sich vor? Wollen Sie lieber romantisch zu zweit heiraten und dafür auf eine verlassene Insel fliegen? Oder sind Sie dafür, dass die komplette Familie, alle Freunde, Verwandte und Bekannte eingeladen werden, damit es ein rauschendes Fest gibt? Genügt Ihnen eine standesamtliche Trauung? Diese ersten Vorüberlegungen sind wichtig, um die folgenden Punkte beantworten zu können. Außerdem ist ein möglicher Auslandsaufenthalt zu planen, die nötigen Papiere zu besorgen und vieles mehr.
Haben Sie sich für eine klassische Hochzeit entschieden, bei der es neben dem Standesamt auch ein Festmahl in einem schönen Ambiente geben soll? Dann sind diese Punkte zu klären. Wo, was und mit wem sind hier die drei entscheidenden Fragen, auf die Sie antworten müssen.
Welches Brautkleid ist das Passende für Sie? Der Anzug soll dazu abgestimmt sein oder läuft die Auswahl geheim ab?
Die Einladungskarten müssen verschickt werden. Welches Design wird gewählt? Soll die Karte mit einem Motto versehen sein, das anschließend die gesamte Trauung hindurch wie ein roter Faden führt?

Diese und eine Vielzahl weiterer Fragen stellen sich vor einer Hochzeit. Wollen Sie sich den Stress und den Aufwand abnehmen lassen, engagieren Sie professionelle Planer für Ihren großen Tag. Auch kann die Familie eine gute Unterstützung sein, damit die Hochzeit ein Fest der Freude wird.

Fragen, die sich die eingeladenen Gäste stellen werden müssen

Doch nicht nur das Brautpaar, auch die Gäste werden sich einige Fragen stellen. Die erste ist natürlich die Dringlichste: Haben Sie an dem besagten Tag Zeit, auf die Feier zu gehen? Damit hängt oftmals auch ein langer Anfahrtsweg zusammen, für den mehrere Tage eingeplant werden müssen. Auch kann eine Hochzeit zwei oder drei Tage dauern. Das müssen Sie bedenken. Neben der Kleiderwahl, der möglichen Suche nach einer Unterkunft und dem passenden Geschenk sind viele andere Fragen noch abzuklären.

Sie können nicht erscheinen – hier greift ein gelungener Plan B

Haben Sie abgewogen und sind zu dem Entschluss gekommen, die Hochzeit nicht besuchen zu können, ist eine frühzeitige Absage ein Muss. Nur so kann eine optimale Planung für das Brautpaar klappen.

Da Sie aber die Einladung trotzdem honorieren sollten und sich dennoch sicherlich mit dem Paar freuen, gebietet es der Anstand, ein Hochzeitsgeschenk zu machen.

  • Sie können hierbei auf ein Paket setzen, was Sie zeitnah zum Tag der Hochzeit absenden. Den Inhalt bestimmt meist das Brautpaar selbst. So können dies Einrichtungsgegenstände für die Küche sein oder Bad-Utensilien. Geldgeschenke, die witzig und ausgefallen verpackt sind, sind immer ein gelungenes Präsent.
  • Kennen Sie weitere Hochzeitsgäste, geben Sie diesen das Geschenk direkt mit. So sind Sie zumindest in einigen Gesprächen auf der Hochzeit anwesend und geben dem Paar das Gefühl, dass Sie gern gekommen wären.

Eine Glückwunschkarte ist niemals überflüssig

Egal, für welche Art des Geschenks Sie sich entscheiden, die perfekte Abrundung ist immer eine angemessene Glückwunschkarte. Erst eine solche verleiht dem Paket optisch als auch inhaltlich den angemessenen Gehalt. Sie können darin dem Paar Ihre ganz persönlichen Glückwünsche entgegenbringen. Ebenso bleibt eine solche lange Zeit in Erinnerung – ist sie gut gemacht und sticht auch aus der Masse heraus.

Auch wenn Sie persönlich zur Hochzeit erscheinen, ist eine Karte nicht überflüssig. Denn diese bleibt, selbst wenn liebe Worte verflogen sind. Für das Brautpaar ist es eine schöne Erinnerung an Ihr Kommen und verbindet damit möglicherweise auch einige Geschichten, die an jenem Tag geschehen sind.

Die perfekte Glückwunschkarte ist gar nicht so leicht zu bekommen

Die erste Regel ist, dass Sie sich bei der Auswahl der Glückwunschkarte Zeit lassen sollten. Schauen Sie sich in Ruhe um. Falls ein Geschäft Ihnen mit deren Auswahl nicht zusagt, klappern Sie noch weitere ab. Halten Sie sich dabei folgende Fragen vor Augen:

  • In welcher Beziehung stehen Sie zu dem Brautpaar? Heiratet Ihr bester Freund oder möglicherweise der eigene Sohn? Dann darf die Karte sehr persönlich sein. Auch kann das Motiv lustig wirken oder auf gemeinsame Erlebnisse anspielen.
  • Eher neutral und seriös sollte die Karte sein, wenn man das Paar nicht näher kennt. So können dies Nachbarn oder gesichtsweise Bekannte sein.
  • Die Glückwunschkarte kann romantisch oder eher abstrakt – elegant gehalten sein. Je nach eigenem Geschmack und dem des Paares sollte die Karte gewählt werden.

Bestimmte, immer wiederkehrende Motive in Glückwunschkarten zur Hochzeit sind aufeinanderliegende Eheringe, möglicherweise mit Gravur, Rosen, stilisierte Brautpaare, Herzen, Tauben und verschnörkelte Schriftzüge. Diese können entweder klassisch und dadurch festlich abgebildet sein oder auf witzig getrimmt illustriert werden.

Seien Sie außergewöhnlich! Glückwunschkarten selbst basteln

Sind Sie in einem Geschäft nicht fündig geworden oder möchten Sie von vornherein eine Glückwunschkarte individuell und einzigartig gestaltet haben, greifen Sie auf das Basteln zurück. Damit können Sie sich sicher sein, dass es diese Karte so nicht noch einmal gibt. Das Anfertigen erfordert zwar deutlich mehr Zeit, Geld und Aufwand, wird aber mit Sicherheit auch von den Brautleuten honoriert. Ebenso können Sie damit auf die Heiratenden perfekt eingehen. Hobbys, Geschmack und Präferenzen lassen sich durch die Eigenarbeit optimal anpassen.

  • Die bereits genannten Motive können und sollten auch in Ihrer Karte vorkommen. Denn damit weiß man sofort, um welches Fest es sich handelt, schaut sich das Brautpaar die Karte in einigen Jahren wieder an.
  • Ein gern genommenes Grundmaterial ist Wellpappe. Diese ist stabil und kann zudem gut beklebt werden. Der optische Effekt ist im Vergleich zu normalem Tonpapier auffälliger.
  • Sie können einfaches Papier auch mit einem Stück Seide, leichtem Filz oder Satin umspannen. Dieses Äußere ist dem Anlass entsprechend gehoben.
  • Spezielle Hochzeitssticker, die es in liebevoller Kleinarbeit bereits fertig zu kaufen gibt, können Ihre Karte verschönern. Bedenken Sie hierbei den Plan, den Sie im Kopf tragen. Gibt es hierzu keine passenden Aufkleber, gestalten Sie diese einfach selbst. Skizzieren Sie die jeweiligen Umrisse, wie zum Beispiel den von Herzen oder Schmetterlingen, auf dem gewählten Farbblock und schneiden Sie diese dann aus. Mit einem Sekundenkleber sind die Motive rutschfest angebracht.
  • Wollen Sie einen plastischen Effekt erzielen? Dann kreieren Sie die jeweiligen Motive selbst. So können Sie Schleifen aus Geschenkpapier falten, aber auch Papierblumen knicken und mit Strass - Steinen bekleben.
  • Nicht nur mit glitzernden Steinchen, auch mit wohldosiertem Glitzerstaub können Sie Highlights setzen. Beachten Sie, dass dieser nicht im Übermaß an den Händen hängen bleibt. So verfliegt zum einen der Effekt sehr schnell, zum anderen wird die Glückwunschkarte dadurch eher „gemieden“.
  • Setzen Sie auf goldene oder silberne Schrift. Mit speziellen Gel-Stiften können Sie gekonnt Schriftzüge in edler Optik erbringen.
  • Bordüren dürfen in der eigens angefertigten Karte nicht fehlen. Diese erzielen, dass man optisch unterschiedliche Ebenen auf der Glückwunschkarte erkennt. Dennoch werden sie lediglich mit einem Tropfen Klebstoff aufgebracht. Hierbei können Sie mit unterschiedlichen Mustern und Farben arbeiten.
  • Auch Federn erzeugen einen romantischen Effekt. Sie können als Grundlage dienen oder vereinzelt in das Gesamtbild gesteckt werden.
  • Wenn das Brautpaar ein Motto ausgibt, nehmen Sie dieses doch in Ihre Karte auf. Dies ist eine schöne Erinnerung daran und gleichzeitig erleichtert es Ihnen die Arbeit, nach einem originellen Arrangement zu suchen.
  • Können Sie auf gemeinsame Erfahrungen, Urlaube oder Aktivitäten mit den Brautleuten zurückgreifen? Davon gibt es zumeist Fotos. Setzen Sie mit diesen einige Akzente. Die Karte erhält damit auch Erinnerungswert.

Der Fantasie sind nahezu keinen Grenzen gesetzt. Achten Sie nur darauf, dass die Karte nicht überladen wirkt. Einzelne Eyecatcher genügen in der Regel völlig. Auch bei den Farben dürfen Sie abwechseln, jedoch ist eine bestimmte Wahl einzuhalten. So sollten Neonfarben nicht untereinander gemixt werden. Auch Schwarz als Hauptfarbe gilt es, tunlichst zu vermeiden.

Handwerk deluxe – ran an die Nadeln!

Können Sie stricken, häkeln, klöppeln oder filzen? Auch damit können Glückwunschkarten zur Hochzeit einen ganz besonderen Anstrich erhalten. Für die ersten drei Varianten empfiehlt es sich, eine stabile Pappe als Basis zu nehmen. Um diese wird dann „herumgearbeitet“. Lassen Sie hierbei die gewünschten Freiflächen, um an diesen Stellen Ihren Text anzubringen. Achten Sie zusätzlich darauf, dass auf Wolle oder Garn zusätzliche Elemente oder Papierstücke schlecht befestigt werden können. Diese können ebenso mit Nadel und Faden angeheftet werden.

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