Gregorian - The Masters of Chant - mit einem Neue Album

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Gregorian - Christmas Chants

Das neue Gregorian Album "christmas Chants welches am 17. 11. 2006 Veröffentlicht werden wird, wird hoffentlich wieder genauso super wie die vorgängeralben.

Die Geschichte von Gregorian liest sich fast wie ein Buch:

Der Hamburger Musikproduzent Frank Peterson kam Anfang der 80er Jahre auf die Idee, altertümliche gregorianische Songs mit modernen Popsongs zu mischen, und gründete mit Michael Cretu das Projekt Enigma

Diese Idee Entstand in einem Kloser wo er In einem Raum Mönche Greorianischem Choral singen hörte, wärend neben ihm ein junge ziemlich laut Walkman hörte... er verband das ganze.. und bekam "eine erleuchtung". Unter dem Namen Gregorian produzierte er nach dem Erfolg des ersten Enigma-Albums ein eigenes Album namens Sadisfaction.

Ende der 90er Jahre griff er diese Idee erneut auf und beauftragte sein Produzententeam Michael Soltau, Jan-Eric Kohrs und Carsten Heusmann, moderne Popsongs von ausgebildeten englischen Klassik- und Kirchensängern im gregorianischen Stil nachsingen zu lassen. Das Besondere ist der Stil, in dem die Lieder vorgetragen werden. Die Songs werden im Choral-Stil der mittelalterlichen Mönche gesungen. Diese Stilrichtung ist auch unter dem Namen Gregorianischer Choral bekannt und der Chorname ist daraus abgeleitet. 12 Sänger singen im Mönchsgewand ausgewählte Popsongs und bilden den Chor Gregorian. Das Team leitete damit einen neuen Klassik/Pop Crossover Musikstil ein, der als Gregorianik-Pop oder Wellness-Sound bezeichnet wird.

1999 erschien erstmals das von oben genanntem Produzententeam erschaffene Album Gregorian Masters of Chant bei der Plattenfirma edel music und wurde ein grandioser internationaler Erfolg. Im Jahresabstand folgten die neuen Alben. Bis Masters of Chant IV blieb die Stilrichtung gleich. Erst mit dem Album The Dark Side, welches im November 2004 erschien, änderten sie ein wenig ihre Stilrichtung. Das Album ist im Vergleich mit den vorherigen rockiger. 2005 folgte mit The Masterpieces ein grandioses "Best of" Album welches eine CD sowie eine Live (aus Prag)-DVD beinhaltet. im frühjahr 2006 wurde das Album Masters of Chant Chapter V veröffentlicht welches grosse rockballaden- und Songs beinhaltet. (ua.: Comfortably Numb, Silent Lucídity, Lady in Black, Lucky Man, We Love You, Boulevard Of Broken Dreams...)

Am 17. Dezember folgt nun Christmas Chants.
(folgender Text ist Copyright by: edel Gmbh):
Hand aufs Herz: Kennen Sie ein Weihnachtsalbum, das Sie an Heiligabend oder am Weihnachtsmorgen guten Gewissens in den CD-Player legen können ohne den Familienfrieden zu gefährden? Eine Songsammlung, welche die Rituale der kostbaren Feiertage stimmungsvoll untermalt ohne aufdringlich nach Aufmerksamkeit zu heischen? Und die dabei nicht schon beim vierten Stück anhaltende Gähnreflexe auslöst? Keine Angst, Sie sind nicht allein. Frank Peterson kannte auch keins. Deshalb – und weil „viele Fans danach gefragt haben“ – hat der Hamburger Produzent jetzt einfach selbst eins aufgenommen: „Gregorian: Christmas Chants“ fügt der seit 1999 international mit Gold und Platin dekorierten Akte der singenden Mönche ein weiteres faszinierendes Kapitel hinzu.

Das Repertoire ist breitgefächert. Es erstreckt sich von purer Klassik wie dem „Ave Maria“ in der Schubert-Version über englische Traditionals wie „O Come All Ye Faithful“ und „The First Nowell“ und den „Little Drummer Boy“ des Duos Bing Crosby/David Bowie bis zu Andrew Lloyd Webber („Pie Jesu“ aus seinem „Requiem“), dem von Cat Stevens als „Morning Has Broken“ popularisierten „Child In A Manger“ und modernen Autoren. John Lennon ist mit „Happy Xmas“ vertreten, Chris de Burgh mit „A Spaceman Came Traveling“, Frank Peterson selbst mit „Once A Year“, das er schon vor Jahren schrieb, um es jetzt wiederzuentdecken. Dazu gesellen sich mit dem ewig jungen „Amazing Grace“ und dem eher zum Jahreswechsel angestimmten Traditional „Auld Lang Syne“ Stücke, die keine Weihnachtslieder im engeren Sinne sind.
Denn die Optionen für die „Christmas Chants“ waren letztlich längst nicht so zahlreich, wie es auch der Gregorian-Initiator im Vorfeld vermutet hatte. „Ich dachte eigentlich, wir könnten ein Doppel-Album machen“, erläutert Peterson, „denn es gibt ja so viele Weihnachtslieder. Aber dann wurde bei der Recherche relativ schnell klar, dass es doch nicht so viele sind, die wirklich gut sind, und die sich auch gut umsetzen und im gregorianischen Stil gut singen lassen. Normalerweise gucken wir bei Gregorian-Platten auch immer danach, dass die Titel, die wir aussuchen, nicht schon von 14 anderen Leuten interpretiert wurden. Das ging bei den „Christmas Chants“ nicht, weil Du Dich in einem viel engeren Feld bewegst. Sonst haben wir bis zu 80 Titel auf der Liste für ein Album, hier waren es gerade mal 20.“ Gab die deutsche Weihnachtslied-Tradition denn nicht noch was her? „Wir haben auch mal „O Du Fröhliche“ aufgenommen, aber auf einem sonst englisch gesungenen Album wirkt das dann wie ein Querschläger.“

Ist die Auswahl einmal getroffen, stellt sich eine womöglich noch viel heiklere Frage. Wie bringt man sich mitten im Sommer in die richtige Stimmung für Weihnachtslieder? Kein Problem, jedenfalls nicht in den Angel Studios in London, diese alte, umgebaute Kirche, wo auch diesmal wieder der gregorianische Chor aufgenommen wurde. Das Personal vor Ort hatte den Riesenraum nach der Beschreibung des Vorhabens doch glatt weihnachtlich dekoriert. „Wir hatten da wirklich einen Tannenbaum stehen bei den Aufnahmen“, erinnert sich Peterson lachend. „Der Raum hat auch keine Fenster, du hast kein Zeit- und kein Wetterempfinden, weil alles abgedunkelt ist. Und das war echt als wenn... also nach drei Tagen im Studio haben wir wirklich gedacht, dass morgen mindestens der zweite Advent ist.“
Länger benötigte die Delegation aus Hamburg diesmal auch nicht, um den Gesang aufzunehmen. Schließlich waren den singenden Mönchen weite Teile des Repertoires wohlvertraut. „Das sind ja fast alles Werke, die jeder Engländer zu Weihnachten singt, erst recht, wenn er ein ausgebildeter, klassischer Sänger ist“, erklärt Frank Peterson. „Es ist einfacher, mit einem klassischen Chor „In The Bleak Midwinter“ aufzunehmen als „Human Behaviour“ von Bjork.“ Damit korrespondiert eine musikalische Umsetzung der Stücke, die insgesamt ruhiger ausgefallen ist als man es bisher von den Gregorian-Alben kannte. Das Orchester hält sich ebenso zurück wie der Mann an der Solo-Gitarre. Das Ergebnis ist ein entspannter, fließender Vibe, wie geschaffen für stressfreie Stunden zwischen Kirche, Bescherung und Gans. Was aber immer wieder schöne A-Ha-Effekte in den Arrangements keineswegs ausschließt. So bringt „Happy Xmas“ von John Lennon die reizvolle Begegnung der Gregorianer mit einem Kinderchor.

Der wird nicht dabei sein, wenn „Gregorian: Christmas Chants“ auf einer Advents-Tour durch deutsche Kirchen zwischen Chemnitz, Aachen, Bielefeld und Rostock auch live präsentiert wird. Frank Peterson nennt es „fast unplugged“ oder auch „das kleine Besteck“. Nur zwei Musiker werden den Mönchs-Chor in hiesigen Gotteshäusern begleiten. Aber mehr braucht’s ja eigentlich auch nicht, um diese bewegenden Stimmen in Szene zu setzen. Das letzte Konzert wird drei Tage vor Heiligabend gegeben. Da liegt „Gregorian: Christmas Chants“ hoffentlich schon griffbereit im Wohnzimmer.



Nicht jeder Popsong eignet sich für eine Coverversion im Stile von Gregorian. Es werden nur 7 Töne und keine Halbtöne in der Gregorianik verwendet. Danach werden die Songs ausgesucht, die coverfähig sind. Ab dem 2. "Masters of Chant"-Album sind auch wieder Eigenkompositionen wie der Song Moment Of Peace zu hören. Weitere Eigenkompositionen der folgenden Alben waren "Before the Dawn", "Out of the Cold" (auf Masters III), "The Gift", "The End of Days" (nur auf der Limited Edition Masters IV zu erhalten), "Unbeliever", "Gregorian Anthem" (The Dark Side), "A Weakend Soul", "The Forest" (Masters V).




Hoffen wir also auf eine neues Grandioses Werk von Mastermind Frank Peterson und seinen Sängern

Viele grüsse aus Wuppertal
M. Zöllner
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