Grafikkarten: Radeon und Geforce - ein Vergleich

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Grafikkarten: Radeon und Geforce - ein Vergleich

Wenn es um Grafikkarten für das Gaming geht, führt kein Weg an den beiden großen Herstellern nVidia und AMD/ATI vorbei. Diese führen die Marken GeForce und Radeon und bieten Spielern damit Hochleistungs-Hardware für die Wiedergabe von 3-D-Inhalten auf dem Computer. Der folgende Artikel verrät Ihnen, wo die Unterschiede zwischen den Grafikkarten zu finden sind.

 

GeForce und Radeon ähneln sich in vielen Punkten

Sowohl die Radeon- als auch die GeForce-Grafikkarten setzen auf die moderne PCI-Express-Schnittstelle und lassen sich bei Bedarf auch im Verbund betreiben. Bei der Radeon heißt dieses Merkmal Crossfire, während das Zusammenschalten von mehreren Karten bei nVidia als SLI bezeichnet wird. Das System erkennt die Karten dann als eine Einheit, entsprechend steht deutlich mehr Leistung bei der Wiedergabe der Spiele zur Verfügung. Bei nVidia ist es allerdings notwendig, dass die beiden Karten an der Außenseite mit einer beiliegenden Brücke verbunden werden. Ansonsten funktionieren die beiden Technologien analog zueinander.

 

Mantle und DirectX 11: Das müssen Sie wissen

Die aktuelle Grafikschnittstelle auf Spielecomputern ist DirectX11. Hierüber kommunizieren die Spiele mit der Grafikkarte, veranlassen die Berechnung von Shadern und übergeben viele andere Aufgaben an den Grafikchip. Bei Radeon-Karten profitieren Sie dabei zusätzlich von der Schnittstelle Mantle, die eine Vielzahl von neuen Befehlen mit sich bringt. Hierdurch ist eine effizientere Programmierung und damit eine bessere Grafikleistung möglich. Mit GeForce-Karten ist Mantle hingegen nicht nutzbar. Allerdings wird Mantle bisher noch nicht von vielen Spielen unterstützt, sodass sich dieser Vorteil etwas relativiert.

 

Unterschiedliche Speicherausstattung bei GeForce und Radeon

Die GeForce- und Radeon-Karten unterscheiden sich hinsichtlich ihres Speicherinterfaces, was sich auch in der Bestückung mit GDDR-RAM bemerkbar macht. Während das Spitzenmodell Radeon R9 290X mit 4 GB GDDR5 ausgestattet ist, sind es bei der vergleichbaren GeForce GTX Titan bereits 6 GB. Hier ist zu berücksichtigen, dass die Grafikkarten der beiden Hersteller unterschiedlich mit dem zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher umgehen, sodass ein direkter Vergleich häufig nicht sinnvoll ist. Beide Kartenmodelle sind in der Lage, auch bei sehr hohen Auflösungen genügend Texturenspeicher bereitzustellen.

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