Goldkauf – Tipps und Tricks

Aufrufe 5 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Glänzende Aussichten: Tipps Tricks beim Goldkaufa Schon lange vor dem Goldrausch im 19. Jahrhundert nutzte die Menschheit Gold als Handelsgut, Währung und in Form von Schmuck. Heute ist das Edelmetall so begehrt wie noch nie. Wenn Sie in Gold investieren, können Sie in vielerlei Hinsicht davon profitieren. 
Vor dem Goldkauf sollten Sie einen Blick auf den aktuellen Goldkurs werfen. Dieser wird in Feinunzen gemessen und ist täglich an der Börse einzusehen. Teilen Sie den Goldpreis durch 31,1 und Sie erhalten den Grammpreis. So können Sie schnell erkennen, welche Angebote sich lohnen.


Aber: Liegt der Preis stark unter dem aktuellen Goldpreis, handelt es sich möglicherweise nicht um echtes Gold. Achten Sie auch auf die Einheit, in der das Gewicht angegeben ist: Verwechseln Sie Grain nicht mit Gramm - diese Einheit ist nämlich deutlich kleiner (1 Grain = 0,0648 Gramm).

Wertvoll und schön: Goldschmuck

 

Gold überzeugt durch ein angenehmes Tragegefühl, rostet nicht und lässt sich leicht zu Schmuck verarbeiten. Ob Trauring oder opulentes Collier: Ein Schmuckstück aus Gold wertet schlichte und elegante Outfits auf und passt zu jeder Farbkombination. Zu den edelsten Schmuckherstellern weltweit gehören Cartier, Tiffany & Co. und Montblanc.
Sie stellen unter anderem hochkarätige Ringe, Ketten, Uhren und sogar goldene Kugelschreiber her.
Tipp: Für den schmaleren Geldbeutel bietet sich vergoldeter Schmuck an. Er ist aus einem günstigeren Metall gefertigt und mit einer Schicht aus Echtgold überzogen.


Der Karat-Check: Wie viel Gold steckt drin?

 

Der Wert von Gold richtet sich nach seinem Feinheitsgrad. Die traditionelle Maßeinheit heißt Karat. Wie hoch der Goldgehalt eines Schmuckstücks ist, können Sie leicht am aufgedruckten Kontrollstempel erkennen: 333er Gold besteht beispielsweise zu mindestens 33,4 % aus Feingold und hat 8 Karat.

Am wertvollsten ist Feingold mit 24 Karat, was einem Goldanteil von mindestens 99,9 % entspricht.
Gut zu wissen: Ein Kontrollstempel ist kein Garant für die Echtheit eines Schmuckstücks und ist nicht weltweit normiert. Konsultieren Sie deshalb vor dem Kauf einen Experten.
 

Stempel/Punze

Karat (ct)

Goldanteil

999,9

24 Karat

99,9 % (Feingold)

750

18 Karat

75,0 % "

585

14 Karat

58,3 % "

375

9 Karat

37,2 % "

333

8 Karat

33,4 % "


Gelbgold oder Weißgold? Die beliebtesten Goldlegierungen

 

Reines Gold ist zu weich für die Schmuckherstellung und wird ausschließlich in legierter Form verwendet. Hierfür wird es mit anderen Metallen verschmolzen. So wird es nicht nur stabiler, sondern erhält je nach Legierung einen anderen Wert und eine besondere Farbnuance.

 

Mischung

Besonderheiten

Wissenswertes

Gelbgold

Feingold, Silber und Kupfer - das Verhältnis beeinflusst die Farbe.

Gelbgold sieht Feingold am ähnlichsten und ist daher sehr beliebt. Die Farben variieren je nach Legierung von Hellgelb (hoher Silberanteil) bis zu Gelborange (hoher Kupferanteil).

Gold 333 besteht nur zu einem Drittel aus Gold. Da es schnell anläuft, muss es regelmäßig gereinigt werden.
Besser: Gold 375 ist zwar teurer, aber durch einen höheren Goldanteil beständiger gegen äußere Einflüsse.

Weißgold/Graugold

Palladium, Nickel, Silber, Eisen, Quecksilber und Platin

Weiß-blass getönte Goldlegierung, die hervorragend zu farblosen Brillanten passt.

Legierungen mit Nickel sind für Allergiker ungeeignet.
Besser: Rostfreie Legierungen mit Eisen oder besonders edel mit Palladium.

Rotgold

Feingold, hoher Anteil von Kupfer, auch Beimischung von Silber möglich

Rötliche Farbe, die ja nach Kupferanteil von Rostrot bis Rosé variiert.

Rotgoldschmuck mit einem hohen Kupferanteil ist anfälliger für Anlaufen und Verfärbungen.
Besser: Roségold hat zwar eine blassere Farbe, dafür aber einen höheren Goldanteil. Das macht ihn resistenter gegen Oxidation.

 

Goldbarren: eine gute Anlage

 

Wenn Sie langfrist den Wert Ihres Vermögens erhalten wollen, kann sich der Kauf von Goldbarren durchaus lohnen. Da Gold sehr selten ist, bleibt der Wert trotzt Kursschwankungen stabil. Vor allem in Krisenzeiten ist es ein begehrtes Gut.

Goldbarren werden grundsätzlich als 24-karätiges Feingold ab einem Gewicht von 1 Gramm gehandelt.
Tipp: Kaufen Sie Goldbarren lieber in kleinen Einheiten. Zwar sparen Sie beim Erwerb eines großen 1-Kilogramm-Barrens bares Geld. Beim Wiederverkauf sind jedoch kleinere Stückelungen gefragter.


Goldmünzen: nicht nur bei Sammlern beliebt

 

Goldmünzen aus verschiedenen Ländern lassen nicht nur die Herzen von Sammlern höher schlagen, sondern sind auch als Anlage attraktiv: Zum einen sind sie schwieriger zu fälschen als Goldbarren - Experten erkennen Fälschungen meist auf einen Blick. Zum anderen haben Goldmünzen einen sehr hohen Goldanteil und orientieren sich im Preis immer nah am aktuellen Goldkurs.
Tipp: Beginnen Sie Ihre Sammlung mit weltweit anerkannten Exemplaren. Zu den beliebtesten Münzen gehören der Krügerrand aus Südafrika, die australische Känguru-Münze und die kanadische Goldmünze Maple Leaf.


Es ist nicht alles Gold, was glänzt

 

Fälschungen sind nicht leicht zu bestimmen. Da die Echtheit von Gold sich nicht mit bloßem Auge bestätigen lässt, prüfen Juweliere Gold meistens mit einem Säuretest. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Goldware echt ist, holen Sie eine Expertise ein.
 

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden