Goldbarren - Kauf leicht gemacht

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Worauf man beim Goldbarren-Kauf achten sollte

Ein Goldbarren-Kauf kann sinnvoll sein, wenn man sein Geld in Gold anlegen möchte. Tendenziell ist ein Gramm Gold im Goldbarren etwas preiswerter als ein Gramm Gold in einer Anlagemünze. Wobei Anlagemünzen fälschungssicherer als Goldbarren sind und ggf. bei der Wiederverwertung leichter wieder zu Geld gemacht werden können als Goldbarren.
Neben der überwiegenden Anzahl ECHTER Goldbarren werden auf verschiedenen Marktplätzen im Internet aber auch falsche, gefälschte oder anscheinend echte Goldbarren angeboten, die man erst beim näheren Hinsehen als "nicht echte" Goldbarren qualifizieren kann.

Worauf sollte man beim Goldbarren-Kauf achten?

1. Goldbarren sollte man grundsätzlich bei jemanden kaufen, bei dem man davon ausgehen kann, daß sich dieser mit der Materie auskennt und voraussichtlich auch nur echte Ware anbietet. 

2. Bei Goldbarren-Käufen in Ebay sollte man - wie bei allen Käufen - prüfen, was der Verkäufer für ein Bewertungsprofil hat. Ein Verkäufer, der NULL Bewertungen hat und plötzlich zehn 1-Kilo-Goldbarren anbietet, sollte mit Vorsicht zu genießen sein. Ebenso ein Verkäufer, der bislang nur niedrigpreisige Artikel verkauft hat und sich durch den Verkauf von 100 Gebraucht-Musik-CDs zwar 100 Bewertungspunkte "geangelt" hat, aber sich dadurch noch nicht zum Edelmetallfachmann qualifiziert.

3. Achten Sie darauf, daß Sie keinen VERGOLDETEN Barren kaufen. Immer wieder werden Barren in der Rubrik Goldbarren angeboten oder im Titel als Goldbarren bezeichnet, - bei genauem Lesen des Beschreibungstextes tauchen dann aber Begriffe wie "Goldauflage", "vergoldet", "mit Goldschicht" überzogen o.ä. auf. Dies deutet darauf hin, daß Sie ggf. einen Barren aus Eisen oder allenfalls Silber kaufen, der mit einer so hauchdünnen Schicht Gold überzogen ist (wenn Sie Glück haben), daß die Entfernung der Schicht schon mehr kostet als das enthaltene Gold (i.d.R. dann max. 1 Euro). Die englische Bezeichnung "gold-plated" ist auch ein sicheres Zeichen dafür, daß Sie lediglich einen vergoldeten Barren anstatt eines Goldbarren erhalten.

4. Achten Sie darauf, daß Sie nicht jemandem aufsitzen, der "GRAIN" mit "Gramm" verwechselt, bzw. darauf spekuliert, daß Sie dies tun.  Ein "Grain", eine in Deutschland völlig unübliche Gewichtseinheit, sind nur 64.79891 Milligramm und nicht etwa 1000 Milligramm, was der eine oder andere denken mag. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Verkäufer "grain" mit "gr" abkürzt, um zu erreichen, daß Sie als Leser das "gr" für eine Abkürzung von "Gramm" halten. Faustregel: Goldbarren-Verkäufer, die von "GRAIN" sprechen, können Sie konsequent meiden.

5. Dachboden-Fund: Häufig verwenden Verkäufer mit unlauteren Absichten Formulierungen wie "Ich weiß auch nicht, ob der Goldbarren echt ist, ich habe ihn auf dem Dachboden meines Opas gefunden und verkaufe ihn unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung". Bei solchen Formulierungen kann man schon fast sicher sein, daß der Verkäufer sehr wohl weiß, daß es sich NICHT um einen echten Goldbarren handelt. Wenn Sie die Finger von solchen Angeboten lassen, gehen Sie auch kein Risiko ein.

6. Lange Lieferzeit. Jemand, der schon in seinem Angebot schreibt, daß er gerne den Goldbarren verkauft, gerne das Geld innerhalb von 3 Tagen hätte, dann aber erst für 6 Wochen auf ein Intensiv-Seminar nach Fort Lauderdale muß, aber gerne danach den Barren ausliefert, sollten Sie ebenfalls nicht zum Lieblingslieferanten wählen.

7. Achten Sie auf den Hersteller des Goldbarren: Es ist relativ unerheblich für den Wert eines Goldbarren, ob dieser beispielsweise von UMICORE, HERAEUS, ARGOR-HERAEUS oder anderen renommierten Herstellern hergestellt worden ist. Allen renommierten Herstellern ist eines gemeinsam: Sie sind LBMA-zertifiziert, d.h. sie verpflichten sich zur Einhaltung gewisser Herstellungsstandards, Warenüberprüfungen und lassen auch die Fertigung regelmässig von unabhängigen Inspektoren überprüfen. Solche Barren von LBMA-zugelassenen Herstellern können Sie auch relativ leicht wieder bei Banken oder anderswo zu Geld machen. Kaufen Sie keine "Kellermade"-Barren, die irgendjemand irgendwo irgendwie hergestellt hat, der keinen Namen zu verlieren hat, weil er keinen hat.

8. Wiegen Sie den Goldbarren nach Erhalt nach. Ein Qualitätsbarren wiegt immer genau das, was auf ihm drauf steht. Ein 50 Gramm-Goldbarren wiegt also auch 50 Gramm. Nicht 48, nicht 49 und auch nicht 51, sondern 50. Dennoch werden jeden Tag in Deutschland auf Trödelmärkten und im Internet 100 Gramm Goldbarren verkauft und gekauft, die nur 60 Gramm wiegen, weil sie z.B. nur vergoldet sind.

9. Achten Sie auf VERSICHERTEN VERSAND. Jeder gewerbliche Versender haftet für den Versand an Privatkunden bis zum Erhalt der Sendung, dies ist gesetzlich so geregelt.  Kaufen Sie von einem privaten Verkäufer einen Goldbarren, haftet der Verkäufer nur bis zur Übergabe an ein Transportunternehmen. D.h. geht bei Kauf von privat der Goldbarren bei der Post verloren, liegt das Risiko beim Empfänger und nicht beim Absender. DHL haftet bei Edelmetallen beim Transport allenfalls bis 500 Euro, oft auch im Wertpaket, da es sich um Valoren der Klasse II handelt.

10. Ebay eignet sich an sich hervorragend für den Goldbarren-Kauf, wenn Sie die obigen Punkte beachten. Bei Ebay kann man relativ schnell über das Bewertungsprofil feststellen, wie ein Anbieter sich in der Vergangenheit verhalten hat. 

Eine sichere Quelle für Goldbarren ist z.B. in Ebay der Anbieter CASTELLGOLD, siehe:  http://stores.ebay.de/Castellgold/_i.html?_fsub=14210632018&parent=14210632018




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