Gnadenbrot oder Erlösung?

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Es gibt wohl kaum ein schwierigeres Thema für Tierbesitzer.

Wir haben selbst etliche Tiere ( Pferde, Ponies, Hund, Katzen, Hörnchen, Degus, Hühner und und und).

Als Tierbesitzer gibt es neben den wunderschönen Momenten, die man mit seinen Tieren hat, leider auch Krankheiten und dann auch den Abschied.

In den guten Zeiten spricht es sich leicht über Dinge wie einschläfern, oder schlachten, ist der Moment der endgültigen Trennung dann aber gekommen, entwickeln sich leider auch oft sehr vernünftige Menschen zu wahren Bestien.

Das geliebte Tier erlösen?

Es muß doch auch andere Möglichkeiten geben...

Dann werden teilweise gegen den Tierärztlichen Rat Operationen und Medikamente gegeben.

Und  Tiere müssen unnötige Leiden ertragen, nur weil der Mensch das Ende nicht akzeptieren will.

Ich verstehe und toleriere Vieles, aber wenn das Leben zur Qual wird, kann es nur einen Weg geben, und das ist nun mal die Erlösung.

Ich weiß zwar, daß ich mir mit diessem Ratgeber bestimmt nicht nur Freunde mache, aber es kotzt (tschuldigung) mich an, wenn die armen Schlachtpferde grundsätzlich als topgesunde Pferde hingestellt werden, die nur mangels Geld des Besitzers wegen Unreitbarkeit gehen müssen.

Das ist doch ausgemachter Bockmist!

Wie selbst haben einen 4 jährigen Wallach aus der Donnerhall-Linie erlösen lassen, der mit einem unheilbaren Stellungsfehler in den Beinen immer schlimmer lahmte(Was mal wieder beweißt, daß man auf guten Papieren nicht reiten kann).

Er war noch nicht mal eingeritten, aber das wäre auch unzumutbar für das Pferd gewesen.

Drei Meinungen ( Tierarzt, Hufortopädin und Hufbeschlagsmeister) waren die Gleichen - Keine Heilung möglich!

Ob man das Tier dann einschläfert, oder schlachten läßt, sei jedem Besitzer selbst überlassen.

Wir haben uns für das Schlachten entschieden

Wichtig hierbei war uns, daß es ehrlich geschied, das heißt, es sollte schnell  und sauber geschehen und es war natürlich jemand von uns (mein Mann) dabei.

Das galt sowohl der Kontrolle, damit das Tier nicht auf einen Auslandstransport geht und natürlich auch der Beruhigung für das Pferd.

Ich kann Euch wirklich versichern, es gab außer einem tränenreichem Abschied keine weiteren Schmerzen.

Egal welchen Weg man geht, das Tier war ein treuer Freund und verdient ein rasches, schmerzfreies Ende möglichst ohne Streß und Angst und auch wenn es dem Besitzer noch so schwerfällt, begleitet Euer Tier auch auf diesem letzten Weg - persöhnlich!

>Stimmt Ihr mir in einigen Punkten zu, oder könnt diesen Ratgeber als kleine Entscheidungshilfe nutzen, freue ich mich über eine positive Leserwertung

P.S. In meinen anderen Ratgebern geht es auch um deutlich erfreulichere Themen!

 

 

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