Glockenhut und Co. - die beliebtesten Hüte im 20er-Jahre-Stil

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Glockenhut und Co. - die beliebtesten Hüte im 20er-Jahre-Stil

Jedes Jahrzehnt bringt seine ganz eigenen Trends mit: In den 20er Jahren gab es so zum Beispiel eine ganze Reihe von Hüten, die in Mode kamen und auch noch heute zahlreiche Anhängerinnen und Anhänger haben. Mit einem Hut im 20er-Jahre-Stil geben Sie Ihrem Outfit einen ganz besonderen Schliff.

 

Passt perfekt zum Bob: der Glockenhut

Der Glockenhut war in den 20ern eine äußerst beliebte Kopfbedeckung. Das lag mitunter auch daran, dass seine Form sehr schön mit dem Bobschnitt harmonierte, der damals bei Frauen absolut im Trend lag. Der Glockenhut, auch Cloche (französisch für "Glocke") genannt, hatte neben seiner Glockenform einen schmalen, häufig heruntergebogenen Rand. Dieser Hut wurde recht tief ins Gesicht gezogen, um die Augen mehr zu betonen. Ein Comeback feierte der Glockenhut in den 50er und 70er Jahren.

 

Der Topfhut: der Hut der modernen, praktisch veranlagten Frau

Auch der Topfhut zählte in den 20ern zu einer der bevorzugten Kopfbedeckungen. Der Topfhut ist schlicht gestaltet und, wie der Name schon vermuten lässt, wie ein Topf geformt. Im Gegensatz zum Glockenhut hat der Topfhut entweder gar keine oder nur eine angedeutete Krempe. Die Hutmode dieser Zeit spiegelte auch die zunehmende Unabhängigkeit und Aktivität der Frau wider. Denn die üppig gestalteten Hüte, die zuvor angesagt waren, passten nicht mehr mit dem Lebensstil dieser nun modern orientierten Frauen zusammen.

 

Glamour pur: der Charleston-Hut

Der Charleston-Hut ist von der Form her zwar eine Mischung aus Topf- und Glockenhut, allerdings wesentlich glamouröser in der Ausführung. Und das musste auch so sein, schließlich verdankt der Hut einem Tanz seinen Namen und da galt es natürlich, sich entsprechend in Schale zu werfen. So war der Charleston-Hut häufig mit schmückenden Elementen wie zum Beispiel Federn, Pailletten oder aufgenähten Blumen verziert.

 

Nicht nur für Schurken: der Fedora

Beim sogenannten Fedora handelt es sich um einen weichen Hut aus Filz, der an der Vorderseite links und rechts eingekniffen ist. Zudem ist er längs der Krone nach unten geknickt und verfügt typischerweise über ein Hutband. Viele werden den Fedora, in Großbritannien auch Trilby genannt, mit Al Capone und seinen Mannen verbinden, denn in Mafiakreisen war dieser Hut in den 20ern sehr verbreitet. Außerdem trugen ihn zahlreiche Schauspieler in unterschiedlichsten Filmen. Später dann gab es den Fedora auch in Ausführungen mit anderen Materialien wie zum Beispiel Stroh oder Stoff. Obwohl es sich hierbei um einen Männerhut handelt, fanden auch viele Frauen Gefallen am Fedora und nutzten ihn selbst. Als nettes Accessoire sind einige Modelle auch mit kleinen Federn verziert.

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