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Gitarren-Röhrenverstärker

davidthebeloved
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Gitarren-Röhrenverstärker
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Wer einmal den Sound seiner E-Gitarre über einen Röhrenverstärker gehört hat, möchte ihn nicht mehr missen. Röhrenverstärker rangieren in Preisklassen von unter 100,- EUR bis weit über 1000,- EUR, so dass der Musiker die Qual der Wahl hat und die Kaufentscheidung letztendlich durch den Geldbeutel bestimmt wird. Dabei muß man nicht unbedingt so viel Geld ausgeben, es hängt auch stark davon ab, was man mit dem Röhrenverstärker machen möchte.

Wenn man den Röhrenverstärker nur zu Hause einsetzen möchte, ist man gut beraten, einen Amp mit nur "kleiner" Leistung zu kaufen, beispielsweise sind 5-10 Watt völlig ausreichend. Hierzu sei auch bemerkt, dass der Lautstärkeeindruck eines Röhrenverstärkers gegenüber eines Transistorverstärkers bei gleicher Leistung größer ist. Zu guter Letzt wird auch die Gesamtlautstärke maßgeblich von dem Lautsprecher bestimmt, hier bestimmt der Wirkungsgrad des Lautsprechers (Angabe beispielsweise 95db/W/m), welche Lautstärke aus der Kombination Amp plus Lautsprecher erzielbar ist.  So kann es möglich sein, dass ein 15 Watt Röhrenverstärker genau so laut klingt wie ein 60 Watt Transistorverstärker.

Hierzu ein Beispiel eines Röhrenverstärkers, der ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweist und bei Ebay für 89,-EUR erhältlich ist: der Smart-10:

Man sollte es nicht meinen, aber dieser Amp ist bereits trotz seiner Minimalausstattung für das Recording einsetzbar. Der eingebaute Lautsprecher ist an der 8 Ohm Ausgangsbuchse angeschlossen, da aber auch noch eine 4 Ohm Ausgangsbuchse vorhanden ist, kann man daran eine DI-Box anschließen und von der DI-Box ins Mischpult gehen. Die andere Möglichkeit zum Recording wäre über ein Mikrofon den Klang des Lautsprechers abzunehmen.

Gerade Röhrenverstärker mit nur einem Poti mögen das Mißtrauen des Gitarristen erwecken, da man mit fehlenden Einstellmöglichkeiten rechnet. Hierzu sei bemerkt, dass das Poti vor der zweiten Verstärkerstufe sitzt, so dass man bei kleinem Volume den Clean-Sound hat, bei größerem Volume dann der angezerrte Sound hörbar wird. Das wäre natürlich für den Einsatz zu Hause wiederum viel zu laut, wenn man den angezerrten Sound hören möchte. Man kann aber auch noch einen Booster vor den Eingang setzen, beispielsweise einen 7 Band Equalizer (ab 29,-EUR von Behringer), so dass man mit dem EQ bei maximaler Einstellung der Regler die erste Stufe des Röhrenverstärkers in die Übersteuerung bringen kann, und da der Laustärkeregler vor der zweiten Stufe sitzt, kann man dann mit Overdrive/Distortion spielen, ohne dass es zu laut werden muß. Auch wenn der vorgeschaltete EQ "nur" aus Transistoren besteht, wird durch die Übersteuerung der Röhre in dem Amp der typische Röhrensound erhalten.

Röhrenverstärker weisen in den Vorstufen viele Gemeinsamkeiten auf, häufig sind es nur kleine Unterschiede in den Bauteilewerten, die dann den großen Unterschied im Klang bewirken. Oder aber der eingebaute Lautsprecher macht den großen Unterschied.
viele Grüße
threetimeseight


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