Giftfreier Pflanzenschutz - Garten ohne Gift!

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Fünf Millonen Tonnen Pestizide werden jährlich hergestellt. Einige Spuren landen dann mit den Nahrungsmitteln auf unsere Essteller! Die Giftstoffe reichern sich in der Nahrungskette an. Die Endglieder haben dann eine verstärkte Wirkung, so kann teilweise die Muttermilch von Säugetieren nur noch eingeschränkt empfohlen werden, oder ist bereits ungenießbar. Leider gilt das für den Menschen genauso wie für den Seehund. Wir wissen das ein Kilogramm Pestizide Folgeschäden in Höhe von 430 Euro auslöst. In der BRD werden bis zu 3 Kilogramm pro Hektar aufgebracht, der Trend ist steigend. Leider verzichten nur Ökologisch biologisch arbeitende Betriebe  auf den Chemie- Gifteinsatz. Bekannt ist uns auch das diese Gifte nicht gezielt auf bestimmte Arten, sondern ein wesentlich breiteres Vernichtungspotenzial haben, welches schädigend auf die gesamte Umwelt des betroffenen Raumes wirkt. Bekannt ist auch das wir durch Gifteinsatz die sogenannten Schädlinge nicht wirkungsvoll beherschen können. Mit jedem Gifteinsatz treffen wir auch die Nützlinge (wie etwa Marienkäfer), und stören nur das natürliche System. Es ist darum Ratsam umzudenken und zu handeln. Darum hier einige Tipps für eine Naturgarten bearbeitung:
Halten Sie im Garten eine häufige Fruchtfolge ein, schon bei der Vorplanung berücksichtigen.
Das Düngen ausgewogen und langsam ist für Pflanzen besser! Komposttierung, Gründüngung und Mulchen ist notwendig. Stickstoffüberdüngung jeder Art läßt Pflanzen weich und schwammig werden und damit sind sie anfälliger für Insekten. Bei starken Befall ist sicher das wir einen Fehler gemacht haben.
In künstlicher Form überreichlich gegebener Stickstoff baut den Humusvorrat im Boden ab. Die Folge pilzliche und tierische Angriffe. Fazit: Schädlingsbefall kann nur kranke Pflanzen wirklich schädigen.
Der Boden sollte nicht zu stark verdichtet sein. Lockern mit dem Sauzahn und wenn überhaupt, dann leichte Maschienen benutzen.
Ausreichende Pflanzenabstände einhalten, sonst nehmen die Pilzkrankheiten zu.
Mischkultur ist eine einfache, gesunde und kostenlose Pflanzenschutzmaßnahme. Das bekannteste die Möhrenfliege meidet Zwiebeln.
Gegenüber Schädlingen sind einheimische regionale Pflanzen immer wiederstandsfähiger, grade gegenüber Schädlingen.
Eine Artenvielfalt im Garten erhöht die Lebensqualität und fördert das natürliche Gleichgewicht.

Hausmittel sind die bessere alternative! Diesen Tipp habe ich grade neu erfahren: Pflanzen, die von Insekten befallen sind, werden mit einer Mischung im Verhältnis 1 : 1  aus Apfelessig, Wasser  und etwas Salz besprüht.
 
Eigentlich leben auf einer Pflanzenart mindestens ein Dutzend pflanzenfressende Tierarten ohne das die Pflanze ernsthaft geschädigt würde. Wie sollten deshalb die Einteilung in "nützlich" und "schädlich" überdenken. Ein gehäuftes auftreten von Insekten ist ein Störzeichen, die Ursache ist eine andere.
Inzwischen sind auch sogenannte  biologische Gifte auf dem Markt, auch hier ist Vorsicht geboten. So werden unter anderem Quassia- Brühe und Pyrethrum- Präparate aus Pflanzen gewonnen. Diese töten nicht nur Blattläuse, sondern auch Marienkäfer und Schwebefliegenlarven. Diese Produkte sind nicht immer unbedenklich.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit, mit freundlichen Gruß quappe07


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