Gibertini CP 60 R Cassegrain Satelliten Antenne, Kunststoffabdeckung, LNB innenliegend

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Gibertini CP 60 R [Cassegrain Satelliten Antenne, Kunststoffabdeckung, LNB innenliegend]
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, - Bewertung und Erfahrungsbericht


Hallo allerseits ... ^^
 
... nachdem ich jahrelang von den sogenannten "Flachantennen" (dh. im direkten Vergleich zu herkömmlichen "Offset" Satellitenantennen, also in rückseitig gewölbter Spiegelform und mit abstehendem Feedarm für den LNB) geschwärmt habe, speziell in Bezug auf die bessere Tarneigenschaft dieser kleinen, eckigen Antennen, muß ich das nun etwas revidieren.

SAT Flachantennen (besonders die des Herstellers "Selfsat"), - auch Array Antennen genannt, sind zwar grundsätzlich, besonders bei der - größtenteils - versteckten Montage wie z.B. auf dem Balkon besser geeignet, allerdings ... sie waren ja ursprünglich als reine, mobile Campingatennen gedacht ... lassen hier bekanntermaßen die Empfangseigenschaften schon zu wünschen übrig.

Mit anderen Worten, sie sollten unbedingt freie Sicht zum Satelliten haben und sie nach Möglichkeit auch dementsprechend anbringen. Bei anderen Lösungen bringen sie erfahrungsgemäß und erwiesenermaßen niemals die Leistung einer "großen".

Wenn sie das nicht tun, bzw. nicht tun können ... so wie ich es leider nicht 100 % konnte (bei mir, Erdgeschosswohnung, stehen leider ein paar Bäume in unterschiedlichen Abständen davon im Weg, um, - oder besser: über die man nur herum ausrichten kann, und die in den vergangenen Jahren natürlich weiter gewachsen sind, was nun immer wieder verschiedene Korrekturen bei der Standortfrage notwendig machten) ... merken sie spätestens beim ersten, gewaltigen Unwetter, das die versprochenen Werte reiner Nonsens sind. Können sie auch nicht, was aber allein schon an der Bauart dieser Antenne liegt (LNB - Array Prinzip).

Von der Selfsat H30, ebenso aber auch von der Selfsat H21 (eckigen Form, beide ca. 30 cm hoch und 50 cm breit) wird z.B. behauptet, sie könnten eine klassische 60 cm Durchmesser Parabolspiegel Antenne vollwertig ersetzen. Tja, schön wäre das ...

 ... leider verhält es sich aber so, das sie höchstens nur mit der Leistung einer 35 - 45 cm "08/15" Satantenne vergleichbar sind.

Was mich auch zum Grund des Kaufes dieser Cassegrain Antenne hier brachte. Und zum Grund dieser erneuten Rezension. Ich versuche einfach mal, alles (was mich überhaupt zum umdenken veranlasst hatte) notwendige hier aufzuzählen bzw. festzuhalten.

Vorteil: hat ebenso wie bei Flachantennen eine Kunstoffabdeckung, die man also mit Folie in einem frei wählbaren Motiv bekleben kann.

Nachteil: das gestaltet sich allerdings bedeutend schwieriger als bei Flachantennen, da ihre Abdeckung vorne hier extra nochmal nach aussen gewölbt ist.

Lösung: sollte es garnicht anders gehen, kann man entweder die Folie in Streifenform überlappend ankleben oder es mit einem Überzug (Decosat) abdecken. Diese sind wie ein rundes Spannbettlaken gestaltet und aus durchlässigem Material hergestellt.

Vorteil: im Unterschied zu Flachantennen (Array Prinzip) funktionieren Cassegrain Antennen zwar änlich, - dh. in BEIDEN FÄLLEN ist kein vorne abstehnender Feedarm für die LNB Aufnahme notwendig, aber doch wieder anders. Während bei Flachantennen viele kleine Felder das Satellitensignal einfangen - was natürlich störanfälliger sein kann - bündelt eine Cassegrain Antenne es wieder relativ punktgenau in der Mitte. Eine gute Idee, nicht umsonst werden ja große Weltraumteleskope genau so gestaltet.

Das bedeutet, sie funktioniert zuverlässiger, und das beste, durch diese Technologie wird das Signal sogar noch verstärkt, da es doppelt gespiegelt wird. Sie alle kennen das Prinzip aus dem Tierreich von Katzenaugen, auf die ebenfalls 2x Lichtsignale fallen, - man holt also das optimale davon heraus. Der zweite Spiegel für das LNB sitzt also auf der Rückseite der Kunststoffabdeckung hier, quasi unsichtbar.

Nachteil: dadurch können allerdings auch Störsignale ebenfalls verstärkt werden. Und die Ausrichtung gestaltet sich daher ebenso mühevoll wie bei Flachantennen, es muß also ziemlich millimetergenau erfolgen (ich hatte mir das vorher auch leichter vorgestellt). Ist aber trotzdem robuster vom Prinzip.

Lösung: einen guten, da rauscharmen LNB mit möglichst hoher Empfangsstärke verwenden. Ich empfehle z.B. die "Black Ultra" Familie des Herstellers Inverto. Beachten sie aber dabei, das dies nur - wie bereits gesagt, es besteht die Möglichkeit, dabei auch Störsignale zu verstärken, siehe oben - bei WIRKLICH NICHT OPTIMALSTEN STANDORTEN gemacht werden sollte. Ansonsten reicht ein normaler 40 mm Standard LNB vollkommen aus. Sie sollten aber dennoch nicht die allerbilligsten Modelle verwenden. Schließlich wollen sie ja die optimalsten Werte aus ihrer 60 cm Satellitenschüssel (die theoretisch wie eine 80 cm funktioniert) herausholen, warum also an der falschen Stelle sparen.

Wer günstig kauft, kauft meißtens 2x, dasselbe gilt auch bei Kabeln (wie Flachbandkabel z.B., denn diese sind durchgehend ... sie sparen sich also schon mal eine seperate Fensterdurchführung, wobei sich ebenfalls häufig Fehlerquellen einschleichen, sind besser als selbstgestückelte Meterware ... allerdings können sie hier nur noch mit Kupplungen später verlängern) bzw. Steckern (auch hier sollte man mit Abschlußwiderständen ungenutzte LNB Kontakte belegen, denn in diese kann sonst Wasser eindringen).

Vorteil: wie bereits gesagt, ihre fast perfekte Bauform, im Grunde besteht diese Satellitenschüssel hier "nur" aus einer normalen 60 cm Offset Antenne, in die aber der LNB mittig eingeschraubt wird. Davor kommt die Kunstoffabdeckung (Radom), die auch gemacht - dh. man KANN SIE NICHT WEGLASSEN -  werden muß, da hier der zweite Miniaturspiegel für den LNB eingesetzt wird. Dadurch wird das LNB aber auch unsichtbar und ist praktisch wettergeschützt. Die Aufnahme ist für herkömmliche 40 mm Standard LNB geeignet. Hinten ist ebenfalls genug Platz vorhanden (bei dieser Schüssel wird es gleich AM MASTHALTER MIT EINGESTELLT), sie brauchen daher weniger darauf zu achten, wie lang oder wie dick ihr LNB geformt ist, was die Ausgänge für sämtliche Kabel betrifft. Bei Schneefall hilft die nach aussen gewölbte Abdeckung auch, das er sich weniger ansammeln kann, ebenso bei Regen. Alles läuft schön davon ab, so wie beim Lotuseffekt. Von Zeit zu Zeit muß aber trotzdem gereinigt werden.

Nachteil: auch wenn hier ein guter Mittelweg und Kompromiß zwischen bekannten Satellitenantennen und Flachantennen möglich ist, ja sogar noch leicht verbessert wird durch das Verdopplungsprinzip der damit eingefangenen Signale, gestaltet sich ihre Ausrichtung, - wie bei Flachantennen aber auch, ebenso schwierig. Noch dazu, sollten die Abdeckung (z.B. durch Sturz, Hagelschlag o.ä.) wirklich einmal ernsthaft beschädigt werden, kann man sie leider nicht mehr ohne weiterhin nutzen (dh. da sie ja zwingend notwendig für das eingebaute LNB ist). Ich empfehle daher schon einen geschützten Ort zum aufstellen zu wählen.

Fazit: gute und relativ (rückseitiger Spiegel besteht aus Metall, das komplette Montagematerial ebenso, Kunstoffabdeckung vorne schon ziemlich dick von der Materialstärke her betrachtet, sollte also aureichend Widerstand gegen Beanspruchung aufweißen können) robuste Alternative zu klassischen Parabolspiegeln, aber auch zu Flachantennen. Sehr gut tarnfähig bzw. zur versteckten Anbringung geeignet, da man sie zusätzlich noch bekleben oder bemalen könnte. Kein vorne abstehender LNB bzw. Feedarm. Leider aber eine runde Bauform. Also durchaus ziemlich auffällig (trotz Abdeckung und nicht ersichtlichen Feedarm bzw. LNB), - daher ist kaschieren mit Folie oder diversen kaufbaren bzw. selbst gemacht Stoffbezügen empfehlenswert.

Leistung (dh. je nach Standort und verwendetem LNB ... ihre Aufnahme ist für alle 40 mm Standard LNB's geeignet - DIESER IST NICHT IM LIEFERUMFANG ENTHALTEN) wie eine herkömmliche 60 cm Satellitenantenne. Vermutlich sogar noch viel größer, bedingt durch die Art, wie die Satellitensignale doppelt reflektiert werden. Fällt aber weniger auf. Durchmesser mit Abdeckung ca. 65 cm. LNB wird inseitig angebracht, ist also wettergeschützt, vorne mit zusätzlicher Kunststoffabdeckung.

Wie auch immer, absolute Kaufempfehlung, - da besser als Flachantennen (Leistung) bzw. "unsichtbarer" als Parabolspiegel.
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