Gewährleistung geht vor ( Gebrauchtwagen )

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Liegt bei einem Gebrauchtwagen ein Getriebeschaden vor, muss der Verkäufer die Reparatur bezahlen und kann sich nicht auf normalen Verschleiß berufen. Das entschied der Bundesgerichtshof. Der Kläger erwarb von dem Beklagten einen gebrauchten Mercedes. Innerhalb von sechs Monaten nach dem Kauf trat ein Getriebeschaden auf. Gemäß der Garantie beteiligte sich der Käufer mit 30 Prozent an den Reparaturkosten. Dieses Geld muss nun der Verkäufer zurückzahlen. Denn ein Getriebe sollte laut Gericht bis zu 259 000 Kilometer halten, ansonsten liegt ein Sachmangel vor. Der Käufer kann außerdem nicht auf eine vertragliche Gebrauchtwagengarantie verwiesen werden, wenn  der Verkäufer uneingeschränkt aufgrund der gesetzlichen Gewährleistung haftet. Dementsprechend ist der Verkäufer zur kostenlosen Beseitigung des Getriebesschadens verpflichtet.
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