Gesunde Zitronen für Terrasse und Balkon

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Zitronenbäumchen (Citrus limon) und andere Zitrussorten gehören mittlerweile zu den beliebtesten Kübelpflanzen. Sie sind Sinnbild für den Sommer und stehen für ein mediterranes Lebensgefühl. Beim Kauf sehen die Pflanzen meist gesund und proper aus. Das Laub ist dunkelgrün gefärbt, einige Früchte hängen neben Blüten an den Zweigen. Doch manchmal währt die Freude nicht lange. Oft noch im selben Jahr, manchmal auch erst nach dem ersten Winter zeigen sich Zitrone und Co nicht mehr von ihrer schönsten Seite. Neben Schädlingen, wie Spinnmilben oder Schildläusen, sind es meist die Blätter, die anzeigen, dass der Pflanze etwas fehlt.Sehr häufig sind es gelb verfärbte Blätter, die Anzeichen zur Sorge geben. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Nährstoffmangel.

Zum richtigen Düngen und Gießen liegen inzwischen neue Informationen vor. So hat man herausgefunden, dass Zitruspflanzen - entgegen landläufiger Ansicht - einen hohen Bedarf an Calcium haben und man deshalb ruhig mit hartem Leitungs- oder Brunnenwasser gießen sollte. Außerdem sollten die Zitrusdünger (zum Beispiel Plantafert) einen sehr niedrigen Phosphatanteil haben, denn zuviel Phosphor kann den Transport von Eisen in die Blätter unterbinden. Das äußert sich dann darin, dass neues Laub überwiegend gelb gefärbt ist mit grünen Blattadern. Mehr dazu im Archiv, siehe unten.

Wenn das Substrat zu alkalisch ist, kann umtopfen in frische Zitruserde dauerhaft helfen. Dies sollte allerdings im Regelfall nur alle drei Jahre stattfinden, denn Zitrusfrüchte sollten nur umgetopft werden, wenn der Kübel vollständig durchwurzelt ist. Bei großen Exemplaren reicht auch der Austausch der obersten Erdschicht in jedem Frühjahr.
Wer eine eigene Erdmischung verwendet, sollte Tongranulat, Bimskies oder Lavasplitt einarbeiten. Dadurch wird das Substrat sehr durchlässig. Zitrus möchte im Sommer immer gleichmäßig feucht gehalten werden, Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden, sonst kann es zu Blattfall aufgrund von Wurzelfäulnis kommen.

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