Gesunde Baby- und Säuglingsnahrung finden

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Gerade bei Babys und Säuglingen ist die richtige Ernährung sehr wichtig, denn nur so können die Kleinen sich gut entwickeln und sich wohlfühlen. In den ersten Monaten ist Muttermilch dabei die optimale Ernährung, doch in der späteren Entwicklung brauchen Babys zunächst Folgemilch und Brei. Was genau empfehlenswert ist, hängt unter anderem vom Alter eines Babys ab.

Was braucht ein Baby?

Wichtig für Babys ist vor allem eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien, damit eine gute Entwicklung problemlos möglich ist. Eine gute Ernährung sorgt jedoch nicht nur körperlich für Vorteile, auch die Lernfähigkeit von Babys wird bei einer guten Nährstoffversorgung begünstigt.

Obwohl Babys keine nennenswerte Versorgung mit Zucker brauchen, fügen leider immer noch viele Hersteller Babybreien Zucker hinzu. Ab und zu spricht auch nichts dagegen, einem Baby einen solchen Brei zu geben, zuckerhaltige Speisen sollten jedoch nicht zum täglichen Speiseplan gehören. Für die nötige Dosis Zucker können auch Fruchtbreie ohne Zuckerzusatz sorgen, da der darin enthaltende Fruchtzucker bereits mehr als ausreichend für Babys ist.

Wie lange sollte ein Säugling gestillt werden?

Da sich jedes Baby anders entwickelt und auch andere Bedürfnisse hat, kann kaum eine allgemeingültige Empfehlung für die Dauer des Stillens gegeben werden. In der Regel empfehlen Experten jedoch eine Dauer von etwa drei Monaten, in denen Muttermilch bevorzugt zur Ernährung genutzt werden sollte. Wer in der Öffentlichkeit nicht stillen möchte, kann die Milch mit entsprechenden Milchpumpen auch vorher abfüllen.

Ab dem vierten Monat kann dann auf Folgemilch sowie Breie zurückgegriffen werden, jedoch sollten Eltern dabei auf jegliche Zwänge verzichten. Achten Sie auf die Signale, die Ihr Kind Ihnen gibt und sie werden schnell feststellen, ob Brei schon sinnvoll ist oder nicht. Muttermilch ist aber nie verkehrt, und solange ein Kind diese Milch trinkt, darf sie auch weiterhin verabreicht werden. Mit der Zeit werden Babys von ganz alleine mehr Interesse an fester Nahrung entwickeln.

Was bei Säuglingsmilch zu beachten ist

Ganz gleich, ob Muttermilch oder ein Ersatzprodukt zum Einsatz kommt, bei der Ernährung eines Säuglings gibt es einige Dinge zu beachten. In den ersten Monaten muss vor allem darauf Acht gegeben werden, dass ein Baby genügend Milch bekommt. Meist sollte eine Fütterung alle drei bis vier Stunden stattfinden. Die meisten Babys melden sich jedoch von ganz alleine, wenn sie Hunger haben. In einigen Fällen kann dies jedoch auch ausbleiben, beispielsweise durch eine Krankheit. Im Alter von 1-3 Monaten ist es deshalb sinnvoll, einem Baby die Fütterung auch anzubieten, wenn es gerade nicht schreit und schon seit längerer Zeit keine Milch mehr bekommen hat.

Sobald Brei zur Ernährung genutzt wird, ersetzt eine Breimahlzeit jeweils eine Milchmahlzeit. Bekommt ein Baby also zum Beispiel mittags Brei, ist keine Milch mehr nötig. Auch hier entwickeln Kinder besondere Eigenheiten: Zum Teil essen Kinder anfangs nur wenig Brei und verlangen trotzdem noch nach Milch. Dagegen ist nichts einzuwenden, es ist sogar sinnvoll, ein Kind langsam an eine Ernährung zu gewöhnen, da Babys dabei eine große Umstellung erleben. Aus diesem Grund kann es auch vorkommen, dass sie in dieser Zeit vermehrt schreien.

Ab wann darf ich meinem Baby Brei geben?

Auch beim Brei kann es bei einzelnen Babys zu Unterschieden kommen, etwa ab dem vierten Monat ist jedoch eine langsame Umstellung sinnvoll. Bis dahin sollten Eltern sich möglichst auf das Füttern mit Muttermilch oder Ersatzmilch beschränken, denn die Milch enthält alle für Babys wichtigen Nährstoffe und auch die Flüssigkeitsversorgung ist damit sichergestellt.

Mit steigendem Alter entwickelt sich der Verdauungsapparat von Kindern immer weiter und etwa mit einem Jahr können sie schließlich fast alles essen. Je nach Entwicklung der Zähne können sie dann sogar teilweise schon am ganz normalen Essen der Eltern teilnehmen.

Welcher Brei für welches Alter

Zu Beginn der Umstellung auf Babybrei eignen sich vor allem Breie mit Obst und Gemüse. Die Bestandteile sind für Babys relativ einfach zu verdauen und enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Vitamine. Empfehlenswert sind zum Beispiel Karotten, Kartoffeln oder Äpfel. Auch Fleisch kann zum Teil schon ab dem vierten Monat gegeben werden, allerdings noch nicht in Kombination mit anderen Speisen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Umstellung mit einfachen Breien angefangen werden solle. Etwa ab dem achten Monat können dann auch komplette Menüs gegeben werden.

Die richtige Nahrung für Babys

Nahrungsmittel

empfohlenes Alter

Muttermilch oder Anfangsmilch

0-3 Monate

Obst- und Gemüsebrei mit wenigen Zutaten

4-6 Monate

Folgemilch 2, Breie mit mehreren Bestandteilen

7-9 Monate

Folgemilch 3, Breie mit Fleisch

ab dem 10. Monat

Babynahrung selbst zubereiten

Wer möchte, kann Babybrei für sein Kind auch selbst zubereiten. Auch hier sollte jedoch auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Vitaminreiche Zutaten sind in jedem Fall zu bevorzugen, etwa ab dem sechsten Monat sollte außerdem auf eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten geachtet werden, beispielsweise mit Nudeln oder Kartoffeln. Zur Anfangszeit sollte Obst und Gemüse aus hygienischen Gründen außerdem unbedingt abgekocht werden. Da auch die Zähne der Babys sich erst noch entwickeln müssen, muss die Nahrung mit einem Mixer oder der Küchenmaschine bearbeitet werden. Zur Erwärmung bieten sich Kostwärmer an.

Babybrei fertig kaufen

Gegen den Kauf von fertiger Babynahrung spricht ebenfalls nicht. Gerade wenn nicht immer die Zeit vorhanden ist, um selbst zu kochen, sind die kleinen Gläschen sehr praktisch. Dank strenger Vorgaben ist auch für die Gesundheit der Kinder gesorgt, zu einem großen Teil wird Babybrei nur aus Bio-Zutaten hergestellt. Eltern sollten jedoch gerade bei Milchbrei, Haferbrei und Grießbrei darauf achten, dass kein zusätzlicher Zucker zugesetzt wird.

Sehr praktisch ist auch, dass Eltern direkt am Etikett erkennen können, für welches Alter sich ein bestimmter Brei eignet. Außerdem enthält ein Gläschen genau eine Portion, wodurch auch das Abmessen entfällt. Auch hier sollten Kinder jedoch zu nichts gezwungen werden. Zwingen Sie ihr Kind in keinem Fall dazu aufzuessen, wenn es überhaupt keinen Hunger mehr hat.

Mindesthaltbarkeitsdatum beachten

Auch die Beachtung des Mindesthaltbarkeitsdatums (abgekürzt MHD) ist sehr wichtig. Abgelaufene Babynahrung sollte auf keinen Fall gefüttert werden. Bereits geöffnete Produkte sind im Kühlschrank maximal drei Tage haltbar. Kinder reagieren auf Keime noch viel empfindlicher als Erwachsene, weshalb es wichtig ist, darauf zu achten.

Auch Folgemilch verfügt über ein Haltbarkeitsdatum, und da eine Packung meist für mehrere Wochen ausreicht, sollte sie nicht gekauft werden, wenn das MHD in weniger als 8 Wochen erreicht wird. Die Milch selbst sollte nach Möglichkeit immer frisch zubereitet werden, und zwar mit kochendem Wasser, das anschließend auf 37 °C heruntergekühlt wird. Nur so ist eine gesunde Ernährung sichergestellt. Auch die Fläschchen und Sauger sollten regelmäßig desinfiziert werden, zum Beispiel mit einem Sterilisator.

Auch Babys haben Geschmack

Abgesehen von der Gesundheit gibt es natürlich auch geschmackliche Unterschiede bei der Babynahrung. Hier entwickelt jedes Baby eigene Vorzüge, die Eltern müssen erst herausfinden, was dem Baby schmeckt und was nicht. Einige Mediziner vertreten zwar die Ansicht, dass Babys vor allem Nahrungsmittel mögen, die die Mutter während der Schwangerschaft zu sich nahm, das muss jedoch nicht zwingend so sein.

Geben Sie Ihrem Kind auch von ihrem eigenen Essen ruhig ein paar kleine Stückchen ab und beobachten Sie, wie Ihr Kind darauf reagiert. Wenn etwas nicht im Mund bleibt, sondern auf das Lätzchen gespuckt wird, schmeckt es dem Kind wahrscheinlich nicht. Sobald die Ernährung mit Brei beginnt, braucht ein Baby übrigens auch eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Wenn normales Wasser von einem Baby nicht angenommen wird, kann zum Beispiel Fencheltee helfen oder auch einige Fruchtsäfte, die mir Wasser verdünnt werden. Sie können während und nach den Mahlzeiten gegeben werden, um einem Baby bei der Verdauung zu helfen.

Fazit

Die richtige Ernährung ist für Babys und Säuglinge noch wichtiger als für Erwachsene, da sie sich noch am Anfang ihrer Entwicklung befinden und nur mit den richtigen Nährstoffen für eine gute körperliche sowie geistige Entwicklung gesorgt ist. In den ersten Monaten ist es vor allem die Muttermilch, die die Kleinen mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen versorgt. Etwa ab dem vierten Monat kann dann die Umstellung auf Babybrei, Folgemilch, Milchnahrung und weitere Nahrung beginnen, wobei es jedoch wichtig ist, auf die Bedürfnisse des Kindes zu achten.

Bei fertiger Nahrung können Eltern schnell erkennen, für welches Alter sich die Nahrung eignet, allerdings müssen sie selbst herausfinden, was dem Kind schmeckt. In jedem Fall sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Nahrung nicht zu viel Zucker enthält.

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