Gesund zum Idealgewicht mit der hCG Diät (21 Tage Stoffwechselkur)

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Die Entdeckung von Dr. Simeons

Der hervorragende britische Endokrinologe Dr. A. T. W. Simeons (Dr. Albert Theodore William Simeons (1900, London - †1970, Rom) verbrachte 30 Jahre seines Lebens damit, die Ursache der Adipositas aufzuspüren. Er erforschte mögliche Zusammenhänge zum Hormonsystem und zu psychosomatischen Krankheiten. Er untersuchte die Schilddrüse, die Hypophyse, die Nebennieren, die Bauchspeicheldrüse, die Gallenblase und über 100 weitere Körperorgane und -funktionen. Er analysierte jeden denkbaren Lösungsansatz und wertete dafür Datenmaterial aus aller Welt aus.

Zwischen den verschiedenen Organen und der Krankheit konnte er keine Zusammenhänge finden. Dr. Simeons vermutete daher, dass der Schlüssel zur Fettleibigkeit im Zwischenhirn liegen muss, einer Hirnregion, in der sich auch der Thalamus und der Hypothalamus befinden. Eine Fehlfunktion des Hypothalamus, so entdeckte er schließlich, ist die Hauptursache der Adipositas. Fettleibigkeit wird demnach nicht einfach durch übermäßigen Genuss von Nahrungsmitteln hervorgerufen. Exzessives Essen und Adipositas sind vielmehr die Folge – und nicht der Auslöser – einer Stoffwechselstörung.

Simeons begann, an einer Methode zur Behandlung der Erkrankung zu arbeiten. Er schrieb:

„Falls Adipositas ursächlich auf eine spezifische Fehlfunktion des Zwischenhirns zurückzuführen ist, besteht die einzige Möglichkeit der Heilung folglich darin, die Fehlfunktion zu korrigieren. Anfangs erschien uns dies als hoffnungsloses Unterfangen. Das größte Hindernis lag darin, eine erbliche Eigenschaft abzuändern, die in den tiefsten Schichten des Gehirns verankert ist. Zwar hatten wir einige Medikamente, die auf das Zwischenhirn einzuwirken imstande waren – auf das Fettzentrum im Hypothalamus hatte aber keines davon auch nur den geringsten Effekt. Wir besaßen nicht einen einzigen Anhaltspunkt, der unserer Forschung eine Richtung hätte weisen können, um ein Medikament mit so spezifischer Wirkung herstellen zu können.“

Sein „Heureka-Erlebnis“ hatte Simeons bei der Auswertung von Daten über schwangere Frauen in Indien: Selbst sehr zierliche Frauen verrichteten schwere körperliche Arbeit, nahmen dabei kaum Kalorien zu sich, gebaren aber gesunde, normalgewichtige Babys. Die Schwangeren konnten durch drastische Reduktion der Nahrungsaufnahme ihr Gewicht problemlos verringern, verspürten dabei aber keinen Hunger und schadeten auch nicht ihren Babys.

Nach umfangreichen Studien gelang es Simeons, diesen Effekt einer Substanz namens hCG (humanes Choriongonadotropin) zuzuschreiben, das während der Schwangerschaft in großen Mengen in der Plazenta produziert wird. Es handelt sich dabei um das größte Glycoprotein-Molekül (kein Hormon im eigentlichen Sinne) des menschlichen Körpers. Simeons überlegte nun, wie hCG helfen könnte, die dickmachenden „anomalen“ Fettreserven auch bei nichtschwangeren Frauen (und Männern) abzubauen. Er analysierte dazu die medizinisch seltenen Fälle adipöser indischer Jungen, die durch tägliche Injektion kleiner Mengen hCGs von ihrer Krankheit geheilt werden konnten: Auf wundersame Weise verloren sie ihren Heißhunger und erreichten Normalgewicht.

In der Regel sind anomale Fettreserven für den Stoffwechsel unerreichbar. Sie werden als letzte Überlebensstrategie erst kurz vor dem Verhungern freigegeben. Eine interessante Ausnahme gibt es allerdings: hCG signalisiert dem Körper, genau diese Fettreserven zu verbrennen. In seiner Klinik ging Simeons dem Ansatz nach. Dazu kombinierte er tägliche hCG-Injektionen mit einer speziellen, auf 500 Kalorien pro Tag beschränkten Diät. Nach vielen Jahren der Forschung an tausenden Freiwilligen hatte Simeons seine Methode perfektioniert. Die Resultate waren erstaunlich: Beinahe 100 Prozent seiner Patienten verloren je ein halbes Kilogramm Gewicht pro Tag. Und sie verloren ausschließlich den am schwersten zugänglichen Fett-Typ – das anomal gespeicherte Fett.

Ist hCG das Wundermittel, mit dem sich die Fehlfunktion des Hypothalamus korrigieren lässt?

Wie viel Fett der menschliche Körper speichert, wird vom Hypothalamus über den Stoffwechsel gesteuert. Die wichtige Drüse im Zwischenhirn besteht aus hochspezialisierten Zellen, die u. a. für die Kommunikation zwischen dem Hormonsystem und dem zentralen Nervensystem zuständig sind. Bei einer Fehlfunktion des Hypothalamus können die beiden Körpersysteme nicht mehr richtig aufeinander reagieren. Unter ungünstigen Umständen führt das zu Übergewicht oder Adipositas.

Im Hypothalamus befinden sich auch die neuronalen „Schaltkreise“ zur Steuerung von Emotionen und Trieben. Beispielsweise enthält er ein „Sättigungszentrum“, das den Appetit steuert und somit die Nahrungsaufnahme reguliert. Die Steuerung funktioniert mittels zweier Chemikalien, die dem Hypothalamus signalisieren, den Stoffwechsel anzukurbeln, den Appetit zu reduzieren und verstärkt Insulin auszuschütten. Somit wird Energie an die Zellen ausgeliefert, statt als Fett gespeichert zu werden. Warum geraten die Steuerungssysteme so leicht aus dem Tritt?

Unser Gehirn ist extrem empfindlich. Die Umweltbedingungen des 21. Jahrhunderts verursachen offenbar Störungen im Hypothalamus, die ständigen Heißhunger und reduzierten Stoffwechsel nach sich ziehen. Er wird durch Stress und Traumata ungünstig beeinflusst, ebenso durch ständiges Hin und Her zwischen Fasten und exzessivem Essen. Dazu kommt schlechte Ernährung durch ballaststoffarme Fertiglebensmittel, die mit allen möglichen künstlichen Zusatzstoffen verseucht sind. Und noch andere neuzeitliche Gefahren fordern ihren Tribut: Giftige Chemikalien können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und so in den Hypothalamus und die Hypophyse gelangen. Beispielsweise wirken die inzwischen weit verbreiteten Östrogen-Disruptoren Nonylphenol (NP) und Bisphenol A (BPA) direkt auf den Hypothalamus.

 

Laut dem Medizinforscher Dr. Robert O. Becker wirken sich auch elektromagnetische Felder störend auf den Hypothalamus aus:

„Die für elektromagnetische Felder anfälligsten Hirnregionen machen uns Sorgen: Der Hypothalamus und die Hirnrinde. Für die Selbstregulation von Körperfunktionen ist der Hypothalamus der mit Abstand wichtigste Teil des Gehirns. Er spielt außerdem eine bedeutende Rolle bei Stress-Reaktionen. Bei der Hirnrinde wiederum würde jegliche Störung ihrer Aktivität […] das logische und assoziative Denken beeinträchtigen.“

Der bekannte Forscher Dr. Henry Lai merkt an:

„Die Dauerbelastung durch Strahlung von Mobiltelefonen und anderen drahtlosen Geräten stellt das Gehirn vor weitere Herausforderungen.“

In weniger als 30 Jahren haben wir es mit diversen Funktechnologien geschafft, fast 90 Prozent unseres Planeten dauerhaft elektromagnetischen Feldern auszusetzen. Vielleicht haben all die Giftstoffe, die physischen und emotionalen Stressfaktoren und die Technologien des 21. Jahrhundert das Fass nun zum Überlaufen gebracht.

Die Auswirkungen sind klar zu sehen: Der Hypothalamus funktioniert bei übergewichtigen Menschen nicht richtig und ist vermutlich bei den meisten mehr oder weniger aus dem Tritt geraten. Wahrscheinlich leiden auch geringfügig Übergewichtige an einer Störung des Hypothalamus. Ist die Drüse einmal gestört, wird verstärkt anomales Fett gespeichert, egal, wie viel oder wenig, wie gesund oder ungesund wir essen. Keine Diät der Welt, keine Sportübung ist imstande, daran etwas zu ändern. Um Fettreserven loszuwerden, den Stoffwechsel anzuregen und den Heißhunger auszuschalten, muss der Hypothalamus wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Fett ist nicht gleich Fett

Der menschliche Körper kennt drei Arten von Fett: Strukturelles Fett, gewöhnliche Fettreserven und anomal gespeichertes Fett.

Strukturelles Fett schützt die wichtigsten Körperorgane und Gelenke und wird normalerweise nicht verstoffwechselt. Gewöhnliche Fettreserven sind im ganzen Körper verteilt und werden verbrannt, wenn der Organismus gerade zu wenig Energie aus der Nahrung ziehen kann. Die zwei „guten“ Fettarten sind demnach für unsere Gesundheit unverzichtbar.

Anomal gespeichertes Fett (auch als adipöses Fett bezeichnet) wird unter der Haut und um Organe herum angelagert, als „Extra-Energiereserve“ bei schwerer Mangelernährung. Bei adipösen Menschen sammelt es sich an Hüften, Oberschenkeln, Knien, Knöcheln und Oberarmen sowie am Bauch, Rücken, Nacken und Gesäß an. Anomales Fett ist nicht nur für unförmige Körperproportionen verantwortlich, es verursacht auch gesundheitliche Probleme.

Bei normalen Diäten baut der Körper zunächst strukturelles und gewöhnliches Fett ab. Auch Muskelmasse und Wasser werden verstoffwechselt. Erst als Allerletztes verbrennt der Organismus die anomalen Fettreserven, denn sie sind ja seine Überlebensstrategie bei lang anhaltender Mangelernährung. Egal also, wie sehr wir uns mit Diäten schinden – all das unansehnliche Fett an Bauch, Hüften und Schenkeln wird gar nicht erst angerührt. Stattdessen fühlen wir uns schlaff und ausgemergelt, wenn wir unser strukturelles Fett verlieren, und reduzieren dadurch unseren Stoffwechsel noch weiter.

Dr. Simeons fand heraus, dass hCG die Leistung aller Zentren des Hypothalamus maximiert, wenn es dem erwachsenen Körper wieder zur Verfügung gestellt wird. Es hilft, adipöse Fettreserven abzubauen und sie als Energie verfügbar zu machen, wenn aufgrund einer Diät mit geringer Kalorienaufnahme keine andere Energiequelle zur Verfügung steht. Strukturelles Fett und Muskelmasse werden dagegen nicht angetastet. Dadurch verliert man nicht nur Pfunde, sondern auch sichtbar Zentimeter. Je mehr Fett vorhanden ist, desto schneller wird man es los.

Nach dieser Entdeckung schrieb Simeons im Jahre 1954:

„Adipöse Menschen, die versuchen, mittels kalorienreduzierter Diäten Gewicht zu verlieren, werden zunächst Muskelgewebe abbauen, danach die schützenden viszeralen Fettreserven. […] Erst zuletzt wird der Organismus seine anomalen Fettreserven aufgeben. […] Zu diesem Zeitpunkt ist der Patient in der Regel bereits so hungrig und ermattet, dass er die Diät aufgibt.“

Genau das ist der Grund, aus dem konventionelle Diäten stets misslingen.

hCG als Retter

Dr. Simeons arbeitete einen exakten Plan für die hCG-Gabe aus. Die gleichzeitig durchgeführte Diät ist akribisch genau einzuhalten. Das ist essentiell, weil nur so die sofortige Neuauffüllung der leeren Fettzellen verhindert wird. Menschen, die sieben Kilogramm oder weniger loswerden wollen, müssen den Plan 23 Tage lang befolgen. Die Diät kann aber auch bis zu 40 Tage lang durchgeführt werden, um 15 Kilogramm am Stück zu verlieren.

Zusammen mit einer Niedrigkaloriendiät verabreichtes hCG täuscht dem Körper vor, sich in einer Phase der akuten Mangelernährung zu befinden. Der Organismus ergreift also entsprechende Maßnahmen: Der Hypothalamus signalisiert den Zellen, die anomal gespeicherten Fettreserven zu mobilisieren und zu verbrennen. Weil hierdurch Fett in 1.500 – 3.000 Kalorien Energie umgewandelt und somit eliminiert wird, ergibt sich ein sicherer und rapider Fettverlust von über einem halben Kilogramm pro Tag.

Das Erstaunliche ist, wie schnell man ansehnliche Körperformen gewinnt, wenn das Fett regelrecht dahinschmilzt. Gerade die notorischen „Problemzonen“ erhalten rasch neue Konturen: Der Bauch wird flacher, Hüften und Oberschenkel gehen auf normale Proportionen zurück, Fettpolster in Oberarmen, Knien und am Rücken verschwinden. Gleichzeitig wird die Haut schöner, der Körper wirkt durchtrainierter. Dabei fühlt man sich voller Energie und verspürt so gut wie nie Hunger. Das Beste am hCG: Die geringen Mengen, die der Körper während des Diätplans aufnimmt, haben bisher keine schädlichen Nebenwirkungen gezeigt.

Die Hauptaufgabe der Fettzellen ist es, Energie in Form von Fettverbindungen zu speichern, aber auch bei der Produktion von Sexualhormonen spielen sie eine gewisse Rolle. Während der Körper überflüssiges Fett freigibt, sind diverse gesundheitliche Vorteile zu verspüren. So gehen beispielsweise durch überschüssiges Fett verursachte Entzündungen zurück, und es werden die Hüften und Knie entlastet, weil jedes zusätzliche Kilo eine vier- bis fünffache Belastung für die Hüft-, Knie- und Knöchelgelenke bedeutet.

Dr. Simeons schrieb:

„Die wichtigsten Krankheiten, bei denen Adipositas eine ursächliche oder zumindest erschwerende Rolle spielt, sind die folgenden: Diabetes, Gicht, Rheuma, Arthritis, Bluthochdruck, Arterienverkalkung und Hirnblutungen.“

Bei Patienten, die eine hCG-Diät durchführten, gingen Blutzuckerwerte und Blutdruck in den Normalbereich zurück. Sie verspürten Stimmungsaufhellungen und schliefen besser. Das Verlangen nach zucker- und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln verschwand und die Werte für Triglyzerid und Cholesterin normalisierten sich. Wichtig ist jedoch eine regelmäßige Kontrolle der Werte, besonders wenn gleichzeitig andere Medikamente eingenommen werden. Ärztlicher Rat von hCG-erfahrenen Medizinern sollte in jedem Fall eingeholt werden, bevor mit der Diät begonnen wird.

Der wohl größte Nutzen der hCG-Diät liegt aber in der Verbesserung des Stoffwechsels und dem „Reset“ des Hypothalamus. Dadurch bleibt das Körpergewicht nach absolviertem Programm stabil, vorausgesetzt, man isst weiterhin gesund. Das gesamte Diät-Programm dauert, abhängig vom gewünschten Gewichtsverlust, sechs bis zwölf Wochen. Menschen, die nicht nur übergewichtig, sondern krankhaft adipös sind, müssen das hCG-Programm wahrscheinlich häufiger durchführen.

Neueste Forschungen, durchgeführt von Dr. Daniel Belluscio am Oral hCG Research Center in Buenos Aires, zeigten konstante Erfolge bei der Gabe von hCG. Die Klinik hat die orale hCG-Methode inzwischen an 6.540 Patienten getestet. Die zuverlässige Wirkung bei der Adipositas-Behandlung wurde durch Doppelblindstudien bestätigt. Dr. Belluscio:

„Solche Behandlungserfolge werden von keiner anderen Therapiemethode erreicht.“

hCG kann jedem helfen. Egal, ob Sie die typischen sechs Kilo Wechseljahresspeck loswerden möchten, ernsthaft übergewichtig oder gar adipös sind: Wenn Sie Dr. Simeons hCG-Plan exakt befolgen, ist Ihnen der Erfolg sicher. Die bemerkenswerte Wirkung beim Abbau anomaler Fettreserven und die erstaunlichen gesundheitlichen Vorteile, die mit dem „Reset“ des Hypothalamus einhergehen, haben für Mediziner und Patienten gleichermaßen den Beweis erbracht: Es gibt ein wirklich effektives Mittel gegen die globale Adipositas-Epidemie.

Mein hCG-Selbstversuch

Ob es uns gefällt oder nicht: Je älter wir werden, desto schlechter entgiftet unser Organismus, und desto weniger anpassungsfähig wird der Stoffwechsel, um Hormone und Blutzucker im Gleichgewicht zu halten. All das kann zu schleichender Gewichtszunahme führen. Beliebte Medikamente tragen ihren Teil dazu bei: Hormonersatzpräparate, Antidepressiva, CSE-Hemmer, Blutdrucksenker – alle listen im Beipackzettel als Nebenwirkung Gewichtszunahme auf.

Wie so viele Männer erwischte auch mich bereits vor über 20 Jahren der klassische Bierbauch. Eine beiläufige Bemerkung einer Kollegin über einen neuen Diätplan veränderte mein Leben: Ich lernte das hCG kennen. Früher glaubte ich, dass eine gesunde Schilddrüse beim Fettabbau helfen würde. Laut Dr. Simeons spielt die Schilddrüse beim anomal gespeicherten Fett aber gar keine Rolle. Das war die Offenbarung für mich! Dr. Simeons schrieb in seinem Buch „Pounds and Inches“:

„Als entdeckt wurde, dass die Schilddrüse das Tempo der Energieumsetzung im Körper steuert, hoffte man, durch Verabreichung von Schilddrüsen­hormonen die anomalen Fettreserven adipöser Patienten schneller abbauen zu können. Dies erwies sich als Sackgasse, weil, wie wir heute wissen, die anomalen Fettreserven beim Energieumsatz des Körpers gar keine Rolle spielen. Sie werden vom Stoffwechsel nicht angetastet. Die Medikamente zwingen den Körper lediglich, seine normalen Fettreserven zu verbrauchen, die bei adipösen Patienten ohnehin bereits dezimiert sind. Danach wird nur noch strukturelles Fett verbrannt. Auf die Weise kann der Patient an den Rand des Verhungerns gebracht werden, und dennoch hundert Pfund überschüssigen Fetts am Leibe haben. Somit geschieht jeder Gewichtsverlust durch Schilddrüsenhormongabe immer auf Kosten des [guten] Fetts, das der Körper so dringend benötigt.“

Das für Dr. Simeons Diät täglich subkutan zu spritzende bzw. einzunehmende hCG ist verschreibungspflichtig. hCG gibt es aber auch als homöopathisches Mittel zum Einnehmen. Homöopathisches hCG hat dieselbe Wirkung wie die verschreibungspflichtigen Varianten. Also versuchte ich mein Glück damit.

Ausgerüstet mit den hCG-Globulis und dem Diätplan von Dr. Simeons, der genau regelt, welche Lebensmittel wann und wie oft verzehrt werden dürfen, begann ich mit dem Selbstexperiment. Sportübungen sind nicht nötig, ich begleitete die Kur lediglich mit den Nahrungsergänzungsmitteln von Hajoona, h-SUN+ und h-ONE+. Dr. Simeons machte die Diät ganz ohne Nahrungsergänzungen. Doch in den Lebensmitteln von heute aus dem Discounter ist nur noch ein Bruchteil der Nähr- und Vitalstoffe enthalten, als vor 30 Jahren. Das komplette Programm besteht aus Dr. Simeons 23-tägiger hCG-Diät, gefolgt von einer dreiwöchigen Erhaltungsphase, während der eine kohlenhydrat- und zuckerarme Ernährung einzuhalten ist.

Während der Diätphase stieg ich jeden Morgen auf die Waage, um zu entdecken, dass sich auf wundersame Weise über Nacht wieder ein Pfund Fett in Wohlgefallen aufgelöst hatte. Nicht nur die Pfunde verschwanden – ich wurde auch sichtbar schlanker. Meine alten Kleider fielen mir regelrecht vom Leib. Hunger hatte ich überhaupt nicht. Meine Lebensenergie war sensationell. Vor meinen Augen verwandelte sich mein Körper: Die Taille wurde schmaler, der Bauch verschwand. So sah ich das letzte mal Mitte 20 aus. Und, unglaublich, aber wahr: Ich bekam eine sportlichere Figur. In den 23 Tagen verlor ich 9,5 Kilogramm Körpergewicht und jede Menge Zentimeter am Bauch! Seitdem habe ich eine weitere 23-Tage-Phase durchgeführt und bin nun insgesamt 19 Kilogramm leichter und einige Kleidergrößen schlanker. Inzwischen kann ich wieder taillierte Hemden tragen!

Das eindrucksvollste Ergebnis meines Selbstversuchs: Mein Körpergewicht schwankt seit Monaten um nicht einmal ein halbes Kilo. Dr. Simeons hatte wohl recht: Durch die „Rekalibrierung“ der Stoffwechselfunktionen sind die Chancen viel höher, das Zielgewicht zu halten. Seitdem stand ich einigen Gruppen bei einer solchen Diät zur Seite. Alle hatten Erfolg, selbst diejenigen, die aufgrund schwerer Adipositas die Hoffnung auf ein normales Leben lange aufgegeben hatten. Männer scheinen dabei im Vorteil zu sein – sie sind die größten „Verlierer“ bei dieser Diät.

Das Gute ist aber, dass mit Dr. Simeons Diätplan jeder ein echter Verlierer sein kann! Nicht nur Pfunde und Zentimeter schmolzen bei meinen Teilnehmern dahin – sie profitierten auch gesundheitlich. Gelenkschmerzen verschwanden, Blutzucker- und Blutdruckwerte normalisierten sich, sie schliefen besser, hatten mehr Lebensenergie und eine jünger wirkende Haut. Bei mir selbst verschwand mein Verlangen nach Zucker.

Ist Dr. Simeons Entdeckung tatsächlich die Lösung für die weltweite Adipositas-Krise und all die damit verbundenen Probleme? Ich habe keinen Zweifel daran. So viele Menschen geben sich heutzutage dem Diätwahn hin. Auf der Suche nach Gewichtsverlust und schöneren Körperformen haben sie hier das ultimative Programm gefunden. Ich kenne keinen Diätplan, der so phantastische Erfolge bringt, um Langzeitfettreserven abzubauen und den Hypothalamus für ein dauerhaft stabiles Gewicht zu rekalibrieren. Dr. Simeons Entdeckung verspricht sichere, wirksame und bezahlbare Abhilfe gegen die Adipositas-Pandemie.
Schlagwörter:

hCG Diät

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