Gesamtkosten bei Gold/Silberkäufen zur Geldanlage

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Beachtung Versandkosten bei der Ersteigerung von Artikeln zur Wertanlage
Aufgrund der steigenden Edelmetallpreise ist auch auf eBay ein verstärktes Interesse an Geldanlageprodukten (hauptsächlich Gold- und Silberbarren und Münzen [besonders gern Münzen in Unzengröße bzw. deren Stückelung]) zu verzeichnen.
Auch wenn man von weiter steigenden Preisen dieser Edelmetalle ausgeht, sollte man den derzeitigen Marktpreis nicht ganz aus dem Auge verlieren.
So scheint eine Münze für den Preis „x“ u.U. zwar optisch günstig, wenn der Marktpreis bereits bei „y“ steht, wenn dann aber die Versandkosten „z“ fällig werden (und das wird bei 80-90 % der Auktionen nötig sein) dann wird aus dem anfangs günstigen Auktionspreis ganz schnell ein Minusgeschäft.#Es macht nach meiner Meinung kaum Sinn, Edelmetalle zu (Gesamt-)Preisen zu ersteigern, die teilweise wesentlich höher sind, als beim Münzhändler/Bank in der Stadt!!!
Grade Barren sind regelmäßig bei den Banken/Sparkassen erhältlich (die Edelmetallpreise werden in einigen Zeitungen täglich abgedruckt).
Ich hab bei meiner Sparkasse angerufen, die verkaufen mir z.B. gern einen Kilobarren Silber zum Tagespreis.
Dieser ist teilweise einige Prozent unter den laufenden Geboten (und wie schon geschrieben, hier kommen noch die -vom Verkäufer festzulegenden- Versandkosten hinzu!!!).
Eigentlich ist das eine gute Geschäftsidee....bei der Sparkasse die Silberbarren kaufen und dann hier anbieten und teurer verkaufen (ich glaub es ist ein Fehler, diese Info jetzt hier einzustellen ;o) )
Mir ist aufgefallen, dass grade Mitglieder mit geringeren Bewertungszahlen zwar viel und häufig mitbieten (was grundsätzlich zu begrüßen ist) und die Höchstgebote auch den Tagespreisen entsprechen - jedoch offensichtlich die Versandkosten vollkommen verdrängt werden - das böse Erwachen kommt dann vermutlich erst auf der Bank,  wenn die Summe komplett überwiesen werden muss... (und falls die Versandkosten nicht angegeben sind, sollte lieber VOR Abgabe des Gebot beim Verkäufer angefragt werden, ehe man sich auf die Fairness verlässt – der Glaube ans „Gute“ kann böse ausgehen.... )
Teilweise lassen sich diese Nebenkosten durch die Ersteigerung mehrerer Posten puffern. Günstigenfalls fragt man aber auch hier VOR einem Gebot den Verkäufer, wie sich die Versandkosten entwickeln, wenn man mehrere Stücke kauft. Nicht jeder Anbieter hat einen klaren Festpreis für Versandkosten (manchmal wird pro Artikel zusätzlich eine Pauschale fällig bei manchen geht gar kein „Sammeln der Auktionen“) 
Von Rohstoffpreisen natürlich vollkommen unabhängig ist die Preisentwicklung bei Produkten, die ich für meine Sammlung kaufen möchte. Wenn ich nach Jahreszahlen sammeln würde und eine Anlagemünze eben der seit langem gesuchten Jahrezahl entspricht, wäre mir der Edelmetallpreis relativ egal. In diesem Fall wird jeder Sammler für sich entscheiden, welcher Preis angemessen ist ;o)

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