Generelle Tipps für den Weidezaun Elektrozaun

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Blitzschutzeinrichtung bei 230V Netzgeräten
Vorschrift nach VDE: Elektrozäune zur Versorgung von Elektrozaunanlagen auf der Weide dürfen nicht in feuergefährdeten Räumen wie Scheunen und Stallungen untergebracht werden. Zur Verhütung von Blitzschäden muß vor der Einführung der Zaunzuleitung eine Blitzschutzeinrichtung (Funkenstrecke mit Erdung) eingebaut werden. TIPP: Einige Versicherungen fordern das Anbringen eines Blitzschutzes, um im Schadensfall zu bezahlen.
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Zaunschalter
Besteht Ihre Zaunanlage aus mehreren Koppeln dann ist es ein Vorteil diese einzeln an- und abschalten zu können. Installieren Sie für jede Koppel einen Zaunschalter. Dieses hat den Vorteil, daß Sie im Fehlerfall den Bereich schnell eingrenzen können. Bei Reparatur- und Wartungsarbeiten am Zaun müssen Sie dann keine weiten Wege zum Weidezaungerät laufen um dieses abzuschalten.
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Verbinder
Zaunleitungen bitte niemals knoten, da sonst der Strom nicht optimal weitergeleitet wird. Für jedes Leitermaterial gibt es die passenden Verbinder. Diese erhöhen die Sicherheit Ihrer Zaunanlage. Ebenso gibt es spezielle Anschlußkabel vom Weidezaungerät zur Zaunleitung oder Verbindungskabel, um mehrere Zaunleitungen miteinander zu verbinden.
Seil und Drahtspanner
In der Praxis haben sich rostfreie, runde Draht / Seilspanner bewährt. Diese werden nachträglich in die befestigte Zaunleitung eingesetzt. Durch Drehung wird dann der Draht gespannt. TIPP: Benutzen Sie zwei Drahtspanner pro Leitung. Auf den ersten wickeln Sie soviel Draht wie möglich um bei einer Reparatur genügend Reserve zu haben. Mit dem zweiten spannen Sie den Draht.

Bei Wärme dehnt ein Draht sich aus, bei Kälte zieht er sich zusammen. Damit die Leitung nicht durchhängt empfiehlt sich das anbringen einer Temperatur-Ausgleichfeder. Diese fängt die Schwankungen auf und der Draht bleibt immer gespannt. Außerdem können Sie den Abstand der Weidezaunpfähle vergrößern(Kostenersparnis).
Zaunpfähle
Bei einem Festzaun werden meist Holzpfähle oder Recyclingpfähle eingesetzt. Für mobile, leicht aufzubauende – oder abzubauende Zäune haben sich Pfähle aus Metall, Glasfiber oder Kunststoff bewährt. Dabei geht der Trend eindeutig zu den Kunststoffpfählen hin. Diese sind leicht, voll isoliert, witterungsbeständig, haben mehrere Leiterösen um das Leitermaterial zu führen. Es gibt diese in verschiedenen Längen und Ausführungen für diverse Hüteaufgaben.
Weidezauntor
Beim Bau eines Weidezauntores ist besondere Sorgfalt nötig. Da Tore immer eine Schwachstelle sind, bauen Sie so wenig Tore wie nötig und wählen Sie dafür besonders hochwertiges Weidezaunmaterial. Suchen Sie sich, wenn möglich, im Zaun eine Stelle aus, wo schon stabile Pfosten vorhanden sind, an denen Sie die Zubehörteile gut befestigen können. Leiten Sie den Strom von einem Pfosten zum anderen niemals oberirdisch weiter, sondern legen Sie ein spezielles Hochspannungskabel im Erdreich von einem Pfosten zum anderen. Bei Pferdezäunen benutzen Sie niemals Torgriffe mit Spannfeder (Verletzungsgefahr). Für diese Fälle gibt es z.B. spezielle Torgriffe mit Elastikseil.
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