Gehilfe pro und contra

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Liebe Eltern,

wie bei so vielen Dingen für Babys Entwicklung, ist auch die Gehhilfe ein sehr umstrittenes Instrument. Nimmt man z. B. die Babywippe, so fördert man angeblich schon im Säuglingsalter Rückenprobleme und Fehlhaltung. Nimmt man ein Tragetuch oder ein ähnliches Transportmittel, so fördert man den sogenannten plötzlichen Kindstod oder ebenfalls Fehlentwicklungen des Körpers. Gehhilfe oder Hüpfsack sollen ebenso zur falschen Körperhaltung und Fehlentwicklung beitragen... usw, usw...
Halt - Stop - es reicht! Es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht. Sicherlich sind die Argumente nicht aus der Luft gegriffen. Es kann tatsächlich zu Schäden kommen. Nämlich dann, wenn das Kind ununterbrochen im Tragetuch hängt, in der Babywippe liegt bzw. sitzt oder nur in den Walker gesetzt wird, um dort den ganzen Tag zu verharren.
Eine Gehhilfe kann, wenn sie nur gelegentlich zum Einsatz kommt, durchaus dem Kind einen Impuls geben. Ein gutes Gerät bietet dem Kind ein sicheres Gefühl und gibt es Selbstbewusstsein und Mut, sich auf den eigenen Beinen fortzubewegen. Hat es beim Laufenlernen zu beginn eine positive Erfahrung gemacht, so entwickelt es eher den Ehrgeiz, als wenn es bei den ersten Schritten direkt auf die Nase fällt und Angst bekommt, diesen Versuch erneut zu starten.
Sollten Sie sich für eine Lauflernhilfe entscheiden, so rate ich Ihnen, den täglichen Gebrauch auf maximal eine Stunde pro Tag zu begrenzen.
Möchten Sie doch lieber auf dieses Gerät verzichten, so verhalten Sie sich  nicht verkehrt, denn haben wir nicht auch alle ohne Gehhilfe das Laufen gelernt?!

Dies ist ein gut gemeinter Rat einer erfahrenen Mutter die mit und ohne Gehhilfe ihre Kinder ( ohne körperliche Schäden) groß bekommen hat.
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