Gebot zurückziehen

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Ein heikles Thema bei eBay, je nachdem, auf welcher Seite man gerade steht...

Zunächst das Problem:

  • ein Gebot ist verbindlich (eigentlich)
  • es gibt aber berechtigte Gründe, es zurückzuziehen
So weit, so klar.


Vorgeschichte:

Manchmal hatte ich bei Auktionen das dumpfe Gefühl, daß nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
Anders gesagt: der Ablauf der Auktion und die Bieterlisten kamen mir etwas "komisch" vor.
Ist 'ne reine Bauchsache...

Zum Beispiel habe ich neulich bei drei verschiedenen Artikeln A,B und C jeinen bestimmten Betrag X geboten und wurde in kürzester Zeit beim ersten Artikel "A" ausgelotet in 50-Cent-Schritten.
Kurz darauf wurde dieser ausgeforschte Betrag X bei den beiden anderen Artikeln "B" und "C" eingegeben. 
Reiner Zufall, ja nee, iss klar.

Wer dabei Böses denkt,  ist wahrscheinlich kein Schelm, sondern hat recht.

Also...
Wenn man solche hinterhältigen Zeitgenossen hat, bleibt nur noch eins: das Gebot zurückziehen!


Ach ja, noch was:

vorher schon hatten sich Bieter und Käufer gegenseitig sehr liebevoll "bewertet".
Das ist ja nicht verboten.

Sie wohnen durch Zufall sogar im selben Ort.
Auch das ist nicht verboten. Macht mich aber nachdenklich.

Vor allem, wenn man dann etwas nachforscht:
die Welt kann doch schon recht klein sein, sie wohnten nämlich sogar im selben Haus.
Telefon? IP-Adresse? Aber klar doch!
Sie hatten sogar dieselbe Telefonummer, denselben Internet-Provider.
Reiner Zufall. Logisch.


Und die Moral von der Geschicht':

Betrügen bei eBay lohnt sich nicht!


Die Ebayseiten sind übrigens wenig hilfreich, wenn man den link sucht, mit dem man Gebote zurückzuziehen kann.
Daher hier der link: Rücknahme eines Gebots


Natürlich ist laut AGB von eBay diese Form der " Mindestpreissicherung" streng verboten.
Nur.... sie wird aber geduldet.
Bei guten Kunden!!!
Mehr möchte ich dazu hier mal nicht sagen.

Ich finde es ziemlich ärgerlich, wenn ich mitkriege oder genau weiß, daß ich nur abgezockt werden soll.
Wer einen Mindestpreis will, kann ihn ja beim Angebot einstellen.
Kostet halt etwas mehr an eBay-Gebühr.
Dafür ist man dann als Verkäufer aber nicht kriminell.

Nach meinen Recherchen wird das besonders gern gemacht bei hochpreisigen Navis und Handys.
Der Verkäufer will halt nichts verschenken.
Verständlich. Aber dafür gibt es eben andere (bessere) Lösungen.
Fair für BEIDE Seiten!

Daher also:

  • Vorsicht beim Navi-Kauf!

  • Vorsicht beim Handy-Kauf!


Beim Kauf "gebrauchter" Navis und Handys soltte man sich vor dem Kauf UNBEDINGT bei der Polizei informieren.
Sonst kommt sehr schnell eine böse Überraschung.
Denn Hehlerware wird beschlagnahmt, dann ist nämlich 
a) das Geld weg und
b) die Ware weg 
Dumme Sache, sowas.

Anhand der Seriennummer bekommt man SOFORT gesagt,  ob das Gerät als gestohlen gemeldet ist.
Oder eventuell " vom LKW gefallen"...
Der gute Verkäufer teilt einem die Serien-Nummer oder IMEI-Nummer sowieso auf Anfrage mit. 
Es sei denn, er hätte etwas zu verbergen.
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