Gartengeräte pflegen:Wer sein Werkzeug liebt der pflegt

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Gartengeräte pflegen

Wer sein Werkzeug liebt, der pflegt es nach jedem Arbeitsgang. Doch im Alltag ist die Zeit oft knapp und reicht nur fürs Nötigste. Nutzen Sie jetzt die ruhige Zeit im Garten für die Gerätepflege.

Damit Sie beim Saisonstart nicht mit den Erdkrusten des Vorjahrs konfrontiert werden, sollten Sie sämtliche Werkzeuge wie Spaten, Sauzahn, Hacken und Rechen reinigen. Spezielle Reiniger für Gartengeräte erleichtern die Entfernung von hartnäckigen Verkrustungen, Grasrückständen und Pflanzenharzen. Anschließend die Geräte gut abtrocknen lassen. Dann Pflegeöl auf ein trockenes, saugfähiges Tuch geben und die Metallteile damit abreiben. Die Oberfläche erhält einen wasserabweisenden Film, wodurch das Rosten verhindert wird.

Damit Holzstiele nicht splittern oder brechen, muss man sie geschmeidig halten. Die Holzstiele können Sie je nach Untergrund mit Holzwachs oder Leinölfirnis behandeln. Die Pflegearbeit lohnt sich, denn alte Stiele liegen nach langjähriger Benutzung wie angegossen in der Hand und die Arbeit macht mehr Spaß und weniger Mühe.

Die feinen Gelenke der Gartenscheren werden durch Pflanzensaft und Feinstaub nachhaltig verklebt. Kein Wunder, dass sich der Kraftaufwand beim Schneiden erhöht und die Messer ihre Schärfe verlieren. Auch lockere Schrauben sind kein seltenes Ärgernis bei Scheren.
Selbst Anfänger können die Schere in ihre Einzelteile zerlegen und intensiv reinigen. Zuerst entfernen Sie die Feder, dann lösen Sie den gezahnten Sektor, der die gezahnte Mutter verriegelt und zuletzt können Sie die gezahnte Mutter entfernen. Wenn Sie die Griffe auseinander genommen haben, können Sie die Klinge vom Aluminiumteil lösen und mit der Auflagefläche reinigen. Die Klinge vor den Zusammenbauen auf Schärfe prüfen und gegebenenfalls die Ersatzklinge einbauen.

Frühjahrskur für Rasenmäher: Rasenmäher und andere Geräte mit Benzinmotor sind nicht gerade billig in der Anschaffung und sollten für langjährigen Einsatz regelmäßig gewartet werden. Einfache Handgriffe, die Sie auch ohne Werkstattbesuch durchführen können, sind Wechsel von Luftfilter, Motoröl, Zündkerze sowie Zugabe von Benzinadditiven. In Verantwortung für die Natur ist das Ziel die Emission und den Verbrauch der Benzinmotoren zu reduzieren. Optimal gepflegte Motoren springen leichter an, laufen rund und verlieren kein Öl.
Machen Sie ihre Motoren jetzt startbereit, denn eventuell anfallende Reparaturen werden zur Zeit schneller ausgeführt, als im zeitigen Frühjahr, wenn die Werkstätten mit Aufträgen überfüllt sind.
Vier einfache Wartungsschritte:
Luftfilter - Lösen Sie die Schraube der Luftfilterabdeckung und öffnen Sie die Klappe. Entnehmen Sie den alten, verschmutzten Filter. Sie können ihn ohne Probleme mit dem normalen Hausmüll in der Restmülltonne entsorgen. Setzen Sie den neuen Filter ein, schließen die Klappe und fixieren Sie diese wieder mit der Schraube. Optimale Sauerstoffzufuhr sorgt für optimale Verbrennung.
Zündkerze - Schrauben Sie mit dem Zündkerzenschlüssel die alte Kerze heraus. Drehen Sie die neue Kerze vorsichtig per Hand ein. Mit dem Kerzenschlüssel noch etwa eine halbe Umdrehung weiter drehen zur Fixierung. Die alte Zündkerze können Sie ebenfalls über den Hausmüll entsorgen.
Ölwechsel - Halten Sie einen geeigneten Auffangbehälter für das Altöl bereit. Dann lösen Sie den Verschlussstopfen auf der Unterseite der Ölwanne und lassen das alte Öl auslaufen. Nach dem Aufsetzen des Stopfens können Sie das neue Öl einfüllen. Das Altöl muss fachgerecht entsorgt werden. Geben Sie es bei dem Händler ab, wo Sie das neue Öl gekauft haben.
Benzinadditiv - Längere Standzeiten sind ungünstig, da Benzinreste in Vergaser und Tank besonders bei Zweitaktmotoren Störungen verursachen. Benzinadditive halten den Kraftstoff auch bei längeren Standzeiten frisch, sorgen für saubere Verbrennung und problemfreie Starts. Die Einfüllmenge ist abhängig vom Volumen des Tanks oder des Benzinkanisters.

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