Gartenabfälle schreddern: der richtige Häcksler

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Gartenabfälle wie Grünschnitt werden mit dem Häcksler ruckzuck zerkleinert. (Thomas Lammeyer/ hemera/ Copyright: Thinkstock)

Ein Häcksler vermindert in Windeseile das Volumen der Schnittabfälle. Egal ob Holz- oder Heckenschnitt, mit einem guten Schredder sind selbst große Äste und Stämme kein Problem.

Ein Häcksler muss optimal für sein Einsatzgebiet geeignet sein. Ist er es nicht, kann er verstopfen, langsam werden, oder mit dem anfallenden Schnittgut schlicht überlastet sein.

Kraftvolle Häcksel-Künstler: die optimale Leistung eines Schredders

Elektrohäcksler mit weniger als 2000 Watt zerlegen nur kleine und dünne Schnittabfälle. Wessen Strauch- und Baumschnitt jedoch nicht dicker als 35 Millimeter ist, kann gut zu einem einfachen Schredder mit 2000 bis 2500 Watt und einer Schnittgeschwindigkeit von zirka 300 Umdrehungen pro Minute greifen.

Häcksler verarbeiten Schnittgut zu Mulch. (Audrey Nolte/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Besonders Äste können platzsparend zerlegt werden. (Carenas1/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Das geschredderte Material ist im Garten noch nützlich. (Joe Klune/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Für Aststärken von etwa 80 Millimetern gibt es Starkstromhäcksler mit 380-Volt-Anschluss. Mit einem solchen Schredder sind normale Gartenabfälle kein Problem mehr.

Nicht jeder verfügt jedoch über einen Stromanschluss in Gartennähe, aus diesem Grund gibt es auch Häcksler mit Diesel- oder Benzinmotor. Diese Kraftprotze sind allerdings nur dann sinnvoll, wenn ihre Hilfe häufig in Anspruch genommen wird. Lange Standzeiten führen zu Startschwierigkeiten und erhöhten Wartungskosten.

Die Schneidsysteme: das Herz der Gartenhäcksler

Die Messer eines Häckslers sind die Garanten für optimal zerkleinerte Abfälle. Die Schneidsysteme variieren je nach Modell. Bei einigen sind die Messer auf einer Drehscheibe angebracht, bei anderen auf einem Kegel. Kegelkopfschneidwerke können die Schnittabfälle selbstständig einziehen und oft Verstopfungen automatisch beheben. Walzenhäcksler zerquetschen dagegen das Schnittgut. Sie sind leiser als Häcksler mit Messerschneidwerk, aber auch wesentlich langsamer.

Der optimale Häcksler für die Gartenarbeit

Ein Schredder erleichtert die Arbeit enorm, wenn er über einen integrierten Auffangbehälter verfügt. Die Gartenabfälle werden hier gesammelt und können leicht entsorgt oder zum Mulchen verwendet werden. Der Auffangbehälter sollte abnehmbar oder einklappbar sein, um das Gerät gut transportieren und verstauen zu können.

Viele Schredder verfügen über ein Fahrgestell mit Standbügel. Dies erleichtert den Transport und garantiert außerdem einen festen Stand bei der Arbeit. Die Räder des Häckslers sollten groß und leicht gelagert sein, damit auch ein schwerer Schredder leicht zu bewegen ist. Bei einigen Geräten kann die Arbeitshöhe verändert werden, wodurch sie sich individuell auf ihre Nutzer einstellen lässt und somit Rückenschmerzen verhindert werden.

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