Gardinen waschen: So bekämpft man den Grauschleier

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Frisch gewaschene Gardinen bringen das ganze Zimmer zum Strahlen. (nmfoto/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Es lässt sich kaum verhindern, dass Essensdunst, Zigarettenrauch oder Pollen die Gardinen verfärben. Dann müssen die empfindlichen Textilien gewaschen werden. Damit die zarten Stoffe in der Waschmaschine keinen Schaden nehmen muss man einige Waschtipps befolgen.

Frisch gewaschene Gardinen verbreiten mit ihrem Duft und dem strahlenden Weiß ein sauberes Flair im ganzen Zimmer. Je nach Raum ist diese Frischekur zwei- bis viermal im Jahr angesagt. Wer selbst waschen will, sollte schon beim Kauf darauf achten, dass die Vorhänge einfach mit der Maschine gewaschen werden können. Wasch-und Pflegesymbole geben Auskunft.

Staub und Schmutz vor dem Waschen entfernen

Es ist ratsam, den gröbsten Schmutz und Staub von den Gardinen zu saugen oder die Vorhänge auszuschütteln, bevor man sie in die Maschine gibt. So können sich beim Waschgang keine Dreckpartikel im feinen Gewebe verfangen. Häkchen, Rollen, Ringe aus Metall sowie jegliches Zubehör mit Haken oder Spitzen sollten vor dem Waschen entfernt werden. Sie könnten sonst Rostflecken und Ziehfäden am Stoff hinterlassen.

Gardinen sollten im Schongang gewaschen werden. (kzenon/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Zwei- bis viermal im Jahr ist Gardinenwaschen angesagt. (JeanValley/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Die Waschmaschine sollte man beim Gardinenwaschen besser nur zu einem Drittel füllen. (tiero/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Metallteile besser nicht mit waschen

Glatte Kunststoffteile wie Rollen, Ringe oder Gleiter können gewöhnlich problemlos mit gewaschen werden. Um zu verhindern, dass sie sich im Vorhang verheddern, ist es trotzdem ratsam, sie in ein Wäschenetz zu verpacken. Damit der gesamte Vorhang beim herumschleudern in der Waschmaschine keinen Schaden nimmt oder an der Trommel hängen bleibt , steckt man ihn einfach in einen Kopfkissenbezug oder ein großes Wäschenetz.

Backpulver und Essig gegen Grauschleier

Hat sich der Grauschleier oder Nikotin hartnäckig im Gewebe festgesetzt, empfiehlt es sich, die Gardinen vorzubehandeln. Als Hausmittel hat sich hierfür Backpulver bewährt. Man weicht die Vorhänge für ein paar Stunden in einer Lösung aus warmem Wasser und ein bis zwei Päckchen Backpulver ein. Den Backzusatz kann man auch mit in die Wäsche geben. Ein Päckchen des Pulvers kommt in den letzten Spülgang.

Um die Farben bei Baumwollvorhängen wieder aufzufrischen, kommt Essig zum Einsatz. Hierfür wird das Hausmittel bei der Maschinenwäsche in den letzten Waschgang gegeben. Bei Handwäsche gibt man ein paar Schlucke Obstessig ins Waschwasser.

Auf Farbechtheit testen

Um zu verhindern, dass farbige oder gemusterte Gardinen sich beim Waschen verfärben oder ihre Farbe verlieren, kann man an einer verdeckten Stelle die Farbechtheit prüfen. Der Saum ist für den Test gut geeignet. Man tunkt ihn in starke Seifenlauge und reibt ein wenig. Anschließend drück man ein weißes Tuch auf die Stelle. Bleiben Farbspuren auf dem Tuch zurück, ist die Gardine nicht farbecht.

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