Gärtnertipp Winterharte Palmen pflanzen

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Winterharte Palmen gedeihen am besten an sonnigen, windgeschützten Stellen. Sie kommen gut mit normalen Gartenböden zurecht, wenn man sie nur ein klein wenig verbessert. Bei lehmigen Böden, ganz besonders aber bei tonigen, schweren Böden mischt man einen halben bis ganzen Eimer Sand mit ein, gerne auch noch etwas gröberes, poröses Material, wie etwa Lavasplitt. Dazu erst großflächig den Boden mit der Grabegabel lockern und dann den Sand mit einmischen. Wer noch etwas Pflanzerde hat oder gut abgelagerten, zwei Jahre alten Kompost, gibt auch davon noch einen halben Eimer voll mit dazu. Wenn alles gut durchmischt ist, wird das Pflanzloch ausgehoben, das doppelt so groß sein sollte wie der Topf, in dem die Palme stand. Zusätzlich auch die Sohle des Loches mit der Grabegabel lockern. Dann den Ballen hineinsetzen. Er sollte nicht tiefer kommen, als er im Topf stand. Erde wieder auffüllen und mit reichlich Wasser einschlämmen, damit sich Hohlräume schließen - nicht festtreten. Wer einen eher sandigen Boden hat, sollte natürlich nur Humus einarbeiten. In den nächsten Monaten immer wieder durchdringend wässern, es sei denn, reichlich Niederschläge haben den Boden und den Ballen der Palme feucht gehalten. Dünger sollte erst im nächsten Frühjahr gegeben werden. Dabei auf einen Volldünger achten, der relativ wenig Phosphat (P) enthält.
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