Gärtnertipp Frühjahrsblüher teilen

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Weithin leuchten im April und Mai die flachen Polster der Blaukissen. Damit diese hübschen Kreuzblütler uns auch im nächsten Jahr wieder erfreuen, sollten die Triebe nach dem Verblühen etwa um ein Drittel zurückgeschnitten werden. Geschieht dies nicht, muss man damit rechnen, dass vor allem in der Mitte der Polster kahle Stellen entstehen. In so einem Fall hilft es nur noch, die Polster zu teilen. Es wird zunächst ein Rückschnitt durchgeführt, der an den Stellen, die zur Teilung vorgesehen sind, etwas stärker ausfallen sollte. Die Stauden werden mit einer Handschaufel stückweise aufgenommen und in kleine Stücke von fünf bis sieben Zentimeter Durchmesser zerteilt.

Die Wurzeln belässt man mitsamt anhaftender Erde, nur überlange werden eingekürzt. Anschließend kann gepflanzt werden. Blaukissen sind dankbar für etwas milden Algenkalk, den man zuvor oberflächlich einarbeitet. Nach der Pflanzung gut angießen.

In gleicher Weise werden verkahlte oder zu groß gewordene Gänsekresse (Arabis), Gemswurz (Doronicum orientale), Schleifenblumen (Iberis), Polsterprimeln (Primula-Juliae-Hybriden), Lungenkraut (Pulmonaria) und Seifenkraut (Saponaria ocymoides) behandelt. Das gelbe Bergsteinkraut (Alyssum montanum) dagegen besitzt Pfahlwurzeln und kann empfindlich auf Teilungsversuche reagieren. Hier besser über Stecklinge vermehren.

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