Gärtnertipp Frostschäden an Kirschlorbeer

Aufrufe 8 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Der ungewöhnlich kalte Winter hat auch in milderen Lagen, wie dem Rheinland, Frostschäden beschert, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Gerade Kirschlorbeer hat als populärer, immergrüner Strauch vielerorts etwas abbekommen. Das Resultat sind braune Blätter an den Stellen wo der Frost besonders stark zugeschlagen hat. Meist ist es das Zusammenspiel von Wind, Sonne und Frost, das den Pflanzen zu schaffen macht.

Die Preisfrage, die sich viele Gärtner jetzt stellen, lautet: zurückschneiden oder nicht und wenn ja - wie stark? Die Empfehlungen gehen von Totalrückschnitt über Rückschnitt des Vorjahrestriebes bis hin zum Abwarten, ob aus den Blattachseln der verbräunten Blätter nicht doch wieder ein Neuaustrieb erfolgt. Letztere Maßnahme, also das Abwarten, ist sicherlich die vernünftigste Methode. Denn Kirschlorbeer ist doch härter als viele denken. Freilich muss man dann mit den braunen Blättern erst einmal leben. Ansonsten ist ein Rückschnitt des Vorjahrestriebes im März angesagt – bei Hecken bis Ende Februar aus Gründen des Singvogelschutzes. (Am besten mit der Gartenschere schneiden, denn die Heckenschere hinterlässt angeschnittene Blätter, deren Ränder braun werden.) Insgesamt wird der Busch kompakter wieder austreiben und eventuelle Lücken schnell wieder schließen. Der Totalrückschnitt ist nur dann sinnvoll, wenn der Frostschaden bis weit ins alte Holz hineinreicht.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber