Gärtnertipp Aussaaten im kalten Gewächshaus

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Wer ein kaltes, aber frostfreies Gewächshaus sein Eigen nennt, ist fein raus. Mit einem Gewächshaus kann man den Treibhauseffekt nutzen, um bereits im Februar etliche Gemüse und Salate zu ziehen. Ernten kann man dann weit früher als im Freiland. Dazu muss aber zunächst der Boden im Gewächshaus vorbereitet werden. Der Sauzahn ist gut geeignet, um eine Tiefenlockerung zu erreichen. Zieht man ihn durch den Boden, gelangt Luft in tiefere Schichten. Anschließend mit einer Hacke grobe Schollen zerkleinern und mit der Harke alles glatt ziehen. Dabei kann reifer Kompost zusammen mit Horngries zur Düngung oberflächlich eingearbeitet werden. Bevor man aber zu graben beginnt sollte man sich die Oberfläche des Gewächshausbodens gut anschauen. Nicht selten ist er mit einer feinen weißen Kruste überzogen. Gewächshausböden verdunsten normalerweise viel Wasser - mehr als in die Tiefe versickert. Dabei werden gelöste Salze nach oben transportiert und ausgefällt – sichtbar als weiße Ablagerungen. Die Oberfläche mitsamt den Salzkrusten muss entfernt werden, weil die empfindlichen Wurzeln der Sämlinge sonst verbrennen könnten. Im Februar können folgende Gemüse ausgesät werden: Blumenkohl, Brokkoli, Endivien, Kohlrabi, Kopfsalat, Lauch, Puffbohnen und Spinat. Und wer im Januar schon auf der Fensterbank Salat und Gemüse vorgezogen hat, kann, je nach Witterung, demnächst im Gewächshaus auspflanzen. Dann aber sollten die Reihen zur Sicherheit mit einem Vlies vor Kälteeinbrüchen geschützt werden.
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