GOLD Allgemeine Informationen

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GOLD Allgemein

Name       Symbol         Ordnungszahl
Gold           Au                       79


Gold (von indogermanisch ghel: glänzend, gelb) ist ein chemisches Element (siehe auch Entstehung der Elemente) mit dem Elementsymbol Au (von lat. Aurum: „das Gold“) und der Ordnungszahl 79. Es ist ein Übergangsmetall und steht im Periodensystem in der 1. Nebengruppe (Gruppe 11), die auch als Kupfergruppe oder Münzmetalle bezeichnet wird. Gold zählt zu den Edelmetallen und ist zusammen mit Kupfer eines der wenigen farbigen Metalle.

Gold wird seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt. Es wird auch als Lebensmittelzusatzstoff mit der E-Nummer E175 verwendet.
 
Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Mit seiner auffallend glänzenden gelben Farbe wurde es vor allem auf dem amerikanischen Kontinent gediegen, also als Element, in der Natur gefunden. Gold lässt sich sehr gut mechanisch bearbeiten und korrodiert nicht. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit, seiner scheinbaren Unvergänglichkeit und seiner auffallenden Schwere wurde es in vielen Kulturen vor allem für herausgehobene rituelle Gegenstände und Schmuck verwendet.

Die Goldgewinnung ist seit der frühen Kupferzeit nachgewiesen. Die leichte Legierbarkeit mit vielen Metallen, die moderate Schmelztemperatur und die günstigen Eigenschaften der Legierungen machten Gold als Werkstoff sehr attraktiv.

Verwendung

 

Die Reinheit von Gold wird historisch in Karat (abgekürzt kt) angegeben. 24 Karat entsprechen purem Gold (Feingold). Mit Einführung des metrischen Systems wurde die Umstellung auf Promille-Angaben vorgenommen. So bedeutet der Stempeleindruck „750“ in Goldware, dass das Metall von 1000 Gewichtsanteilen 750 Anteile (d. h. 3/4) reines Gold enthält, entsprechend 18 Karat („585“ entspricht 14 Karat, „375“ entspricht 9 Karat und „333“ entspricht 8 Karat).
 
Die Reinheit kann aber auch mit einer Dezimalzahl angegeben werden, zum Beispiel als 0,999 oder 1,000 (Feingold).


Der exakte Feingehalt von Edelmetallen kann nur im Labor festgestellt werden. Im Alltag behelfen sich Goldschmiede, Münzsammler etc. zur annähernden Bestimmung des Feingehaltes darum mit der Strichprobe.
Die Strichprobe findet Anwendung bei der Schätzung des Warenwertes von Schmuckstücken, sowohl bei An- und Verkäufen von antikem Schmuck als auch bei Schätzungen von Schmuckstücken für Versicherungen oder für Privatpersonen. Weiterhin wird sie angewendet, um Altgold zu überprüfen, damit aus ihm neue Legierungen hergestellt werden können, aber auch, um Schmuck aus sogenannter Vollware von Schmuck mit Edelmetallüberzügen zu unterscheiden.[2] Aber auch zur Prüfung von Buntmetallen wie Kupfer oder um Legierungen wie Bronze zu untersuchen, wird die Strichprobe angewendet.[3]


Hochwertiger Schmuck

wird international üblicherweise aus Goldlegierungen mit einem Feingehalt von 750 oder höher angefertigt. Dabei ist Wahl des verwendeten Feingehaltes auch von regionalen und kulturellen Vorlieben beeinflusst. So werden auf dem amerikanischen Kontinent vor allem Legierungen mit 585 ‰ Goldanteil verwendet, während im Nahen Osten sattgelber Goldschmuck ab Feingehalte von etwa 20 bis 22 kt
(833–916 ‰) aufwärts besonders geschätzt wird. In Südostasien und im chinesisch, thailändisch und malaiisch beeinflussten Kulturkreis geht dies traditionell sogar bis hin zum Schmuck aus reinem Feingold, der in der dortigen Kultur als besonders hochwertig betrachtet wird.

Die Anteile an eventuell enthaltenen anderen Edelmetallen (Silber, Palladium, Platin, Rhodium, Iridium u. a.) wird bei der Stempelung nicht berücksichtigt.
Soweit ein Auszug von Wertigkeit von Gold und der Bezeichnung Karat.
Bei weiterreichen Fragen wenden Sie sich bitte an einen Fachmann (Juwelier).


 





 Quelle: Wikipedia










 

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