Funktechnik: So können Ihnen Zeitschriften bei Problemstellungen und Fragen helfen

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Funktechnik: So können Ihnen Zeitschriften bei Problemstellungen und Fragen helfen

Die „Funktechnik" ist als Zeitschrift für alle Funker eine Institution, auch heute noch, fast 30 Jahre nach deren Einstellung. Trotz moderner Kommunikationsmedien wie E-Mail und SMS ist die Liebe zum Funken ungebrochen, nachweislich nimmt die Nutzerzahl nicht ab. Entsprechend groß ist das Interesse an Tipps, wie man am besten an günstige Geräte kommt, wie sich diese selbst bauen lassen, wie sie sich an die eigenen Anforderungen anpassen lassen und welche neusten Forschungsergebnisse es gibt, um die Technik weiter zu verbessern. All diese Fragen sind es, denen in aktuellen Fachpublikationen nachgegangen wird. Am aktuellsten sind in diesem Zusammenhang die Zeitschriften für Funker.

Diese Zeitschriften wenden sich sowohl an interessierte Laien als auch an ambitionierte Bastler und Funker. Sie werden zudem auch vom ausgebildeten Profi konsultiert. Entsprechend decken die Fachzeitschriften eine breite Palette an Themen und Spektren ab, alles rund um den Funkbetrieb.

Die Thematik Funktechnik

Der Themenbereich „Funktechnik" ist dabei so komplex, dass die Vielfalt der Artikel leicht gewährleistet werden kann. Inhaltlich geht es um moderne Telekommunikationsmöglichkeiten, Basteln an elektronischen Artikeln, selbst gebaute Hi-Fi-Komponenten, optimierte Lautsprecher, neue Wege der Funktechnik, Integration neuer Computertechniken und Kontakte für Funker. Die Zeitschriften decken die Thematik Funk professionell ab und bieten jedem Funker und Funkinteressierten, unabhängig vom Wissensstand, fundiertes Wissen zum Thema.

Hefte und Publikationen über die Funktechnik

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche die besten Zeitschriften für Funker sind, und gibt Ihnen Hinweise, wie Sie die Informationen dieser Publikationen am besten für sich nutzen können.

Funktechnik

Das auch heute noch begehrte Heft Funktechnik erschien bereits 1946 zum ersten Mal. Im ersten Erscheinungsjahr wurden zwei Hefte publiziert. Aufgrund der hohen Nachfrage erschienen in den Folgejahren bis zur Einstellung der Zeitschrift 1986 je zwei Hefte pro Monat.

Die Funktechnik war eine zweite Zeitschrift, die der ebenfalls sehr populären Zeitschrift „Funkschau" stark ähnelte. Die Funktechnik widmete sich aber inhaltlich mehr den Themenbereichen rund um Hi-Fi und hochwertige Rundfunktechnik. Abgerundet wurden die Themen durch Informationen und Berichte zu professioneller Fernsehtechnik.

Ursprünglich hieß die Funktechnik „Funk-Technik". Unter diesem Namen wurden bereits lange vor dem Ende des 2. Weltkriegs Zeitschriften publiziert. Kurz vor Kriegsende wurde dann verbindlich die „Funktechnik" daraus. Von den historischen Heften vor diesem Zeitpunkt gibt es kaum noch Exemplare, was aus der Zerstörungen des Krieges resultiert: Einige bereits gedruckte Exemplare wurden bei Bombenangriffen zerstört, und Nachdrucke waren zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.

Nach dem Krieg erschien die Zeitschrift im Radio-Foto-Kinotechnik Verlag, Berlin. Ab 1975 wurde die Zeitschrift, nach mehreren vorausgegangenen Verlagswechseln, vom Pflaum-Verlag in München übernommen. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Publikation 1986 mit dem Dezemberheft eingestellt.

Die alten Zeitschriften sind antiquarisch noch erhältlich. Für alle Funker, die historisches Interesse an der Materie haben, sind diese Publikationen eine wahre Fundgrube. Sie eignen sich aber auch, um sich Basiskenntnisse der Thematik anzueignen.

Zeitschriften für Funkamateure

Neben der klassischen Funktechnik gibt es auf dem Markt zahlreiche Zeitschriften, die sich speziell an Funker richten. Vor allem für Funkamateure ist das Angebot recht groß, da die meisten Zeitschriften inhaltlich auf das Thema Basteln fixiert sind.

Am bekanntesten sind das Internationale Infoheft Funkamateur, Funkmechaniker und das Amateurfunk-Magazin. Die in diesen Magazinen aufbereiteten Informationen sind für Funkamateure gemacht. Die Zeitschriften helfen einerseits dabei, einen Einstieg in das Thema zu finden, um die Anmeldeprüfung zu bestehen, und andererseits dabei, sich über den aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten zu informieren.

Der Amateurfunk

Der Amateurfunk wird weltweit von vielen Nutzern als Hobby betrieben. Es geht hierbei allerdings weniger um die reine Kommunikation per Funk als vielmehr um das Experimentieren mit der Technik, auch im Rahmen wissenschaftlicher Studien.

Der Amateurfunk hat es sich zur Aufgabe gesetzt, seine Nutzer weiterzubilden und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu liefern. Vor allem in Krisensituationen wird dieses Ziel deutlich, denn dann helfen Funker aller Welt mit, indem beispielsweise Hilfsaktionen organisiert werden.

Der Amateurfunk ist zwar ein Hobby, aber es spricht vor allem technisch Interessierte an, die gern Zugang zur Elektronik, deren Wirkweise und zur Nachrichtentechnik wünschen. Amateurfunk ist für die Bildung eines wissenschaftlich-technischen Nachwuchses fundamental wichtig. Besonders zahlreiche Fachzeitschriften und Publikationen tragen ihren Teil dazu bei. Diese sind auch maßgeblich daran beteiligt, gemeinsame Wettbewerbe wie etwa Peilwettbewerbe, zu veranstalten. Doch auch der Selbstbau von Funkanlagen oder Teilen davon werden thematisiert.

So nehmen Sie am Amateurfunk teil

Wenn Sie sich für die Funktechnik interessieren, dann bieten die vielen Fachzeitschriften einen guten Einstieg in das Thema. Um selbst am Amateurfunk teilzunehmen, müssen Sie einen Sender in Betrieb nehmen. Dies kann erst nach erfolgter Anmeldung bei der Bundesnetzagentur erfolgen. Um einen Sender in Betrieb zu nehmen, muss zuvor eine Prüfung absolviert werden. Im Anschluss an deren erfolgreiches Bestehen wird Ihnen Ihr persönliches Rufzeichen zugeteilt.

Prüfung ablegen

Es ist empfehlenswert, für die Vorbereitung zur Prüfung einen speziellen Kurs zu besuchen. Viele Volkshochschulen und Funkervereine bieten solche Kurse an, bei denen die Prüflinge vorab gemeinsam lernen können. Zur Vorbereitung eignen sich außerdem die einschlägigen Fachzeitschriften. In diesen ist die Prüfung zur Zulassung zum Amateurfunk hin- und wieder ebenfalls ein Thema. Sie können in den Registerbänden des jeweiligen Jahres die einzelnen Themen nachlesen und finden die genaue Angabe, in welchem Heft und auf welcher Seite dazu etwas geschrieben steht. Neben Musteraufgaben und -fragen finden Sie auch Informationen zum Ablauf der Prüfung und viele Informationen rund um das Thema notwendiges Basiswissen.

Generell wird bei der Prüfung zwischen zwei Klassen differenziert. Während die Klasse A zur Nutzung aller Amateurfunkbänder berechtigt, können Sie mit einer bestandenen Prüfung der Klasse E auch eine Kurzwellenbänder und drei Bänder im UKW-Sektor nutzen.

Das passende  Funkgerät finden

Den einfachsten Einstieg in den Amateurfunk bietet ein Funkgerät aus dem Fachhandel.

Das gekaufte Gerät verfehlt natürlich den Zweck des Amateurfunks, sich mit der Materie differenziert auseinander zu setzen. Es ist oftmals schwierig, diese Kompletttechnik zu modifizieren, da sie häufig sehr komplex ist.

Eine Alternative, die deutlich mehr im Sinne des Amateurfunks ist, bieten Bausätze. Fertige Bausätze werden auch im Handel angeboten. Wie Sie mit diesen Selbstbauteilen umgehen, zeigen Ihnen die zahlreichen Bedienungsanleitungen in den einschlägigen Fachzeitschriften. Dort erhalten Sie auch Hinweise für den Aufbau und für Erweiterungen, die Ihre Anlage sinnvoll ergänzen.

Regeln des Amateurfunks

Als aktiver Funker haben Sie die Pflicht, sich immer über die jeweils gültigen Regeln für den Funkverkehr zu informieren. Generell wird dieser vom 1997 erlassenen AfuG geregelt. Seit seiner Erlassung wurde das Gesetz jedoch beständig variiert und verändert. Die jeweils gültige Fassung sollten Sie kennen, um sich an die verbindlichen Regeln des Amateurfunks zu halten. Alle Änderungen des AfuG werden in den Fachzeitschriften publiziert, sodass Sie daraus alle notwendigen Informationen beziehen können.

Der Amateurfunk wird beeinträchtigt durch Störungen, die oftmals atmosphärisch bedingt sind. Neben diesen, die sich nicht beeinflussen lassen, gibt es aber auch andere Störungen, die Sie gezielt negieren können, indem Sie einige Verhaltensregeln beachten. Diese Maßnahmen betreffen besonders den Empfänger und die Antenne.

Die hier vorgestellten Maßnahmen können Sie auch in Zeitschriften nachlesen. Das Thema wird recht häufig behandelt, da es eines der zentralen Probleme des Amateurfunks ist. In den Fachzeitschriften erhalten Sie zahlreiche weitere Tipps, die Sie ebenfalls probieren können, falls die hier empfohlenen Vorgehensweisen nicht zum Erfolg führen.

Was bei Störungen zu tun ist

Bei Störungen sollten Sie zunächst auf die Suche nach der Störquelle gehen. Einer der größten Störfaktoren ist ein Fernseher, der gerade in Betrieb ist. Sie können durch Ausschalten des TV einfach testen, ob und welche Auswirkungen seine Laufzeit auf Ihre Funkverbindung hat. Ist nachweisbar eine Korrelation da, dann sollten Sie Ihre Antenne und das Empfangsgerät in einigem Abstand zum Fernseher platzieren. Am effektivsten ist es natürlich, wenn der Fernseher immer dann ausgeschaltet bleibt, wenn Sie funken.

Eine weitere Störungsquelle sind Computer und alle Netzwerkkomponenten. Oftmals genügt es deshalb nicht, den PC herunterzufahren. Am besten schalten Sie die Steckdose aus, an der der Computer und sein gesamtes Zubehör, also auch das Netzwerk, hängen. Die Strahlen des Netzwerks überlagern sich häufig mit denen des Senders Ihres Amateurfunkgerätes. Auch WLAN-Geräte können diesen Effekt haben, ebenso wie internetfähige Handys mit bestehender Netzwerkverbindung.

Haben Sie diese typischen Fehlerquellen ausgeschaltet und es treten dennoch Störungen auf, sollten Sie an die untypischeren Faktoren denken: Dimmschalter von Leuchten, Energiesparlampen und sogar Leuchtstoffröhren sind potenzielle Erzeuger von Störfeldern. Eine Störung kann aber auch durch das Netzteil Ihres Empfängers verursacht werden. Bei einigen Netzteilen sind Trafos verbaut, die Netzstörungen verursachen können. Aus diesem Grund sollten Sie immer ein Schaltnetzteil verwenden, am besten mit einem integrierten und stabilisierten Trafo. Lassen Sie den Empfänger im Batteriemodus laufen und entfernen Sie das Netzteil, um dessen Rolle für die Störung zu überprüfen. Ist die Störung damit beseitigt, können Sie wahlweise das Netzteil austauschen oder aber Ihr Gerät immer mit Batterien betreiben.

Selbstbau von Antennen

Auch die Antenne kann eine Störung verursachen. Besonders häufig kommt das bei elektrischen Stabantennen vor. Die bessere Wahl sind magnetische Rahmenantennen, die sogenannten Loops.

In den Fachzeitschriften zum Funken erfahren Sie auch, wie Sie eine Antenne selbst bauen können. Diese ist dann gezielt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten und entspricht exakt den Anforderungen Ihres Standortes. Mit der passenden Anleitung aus der Zeitschrift klappt die Konstruktion garantiert. Zudem erfahren Sie in der Zeitschrift Bezugsadressen für das Material, das Sie für den Selbstbau benötigen.

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