Fujitsu Siemens ESPRIMO Mobile V5535 - C 540 1.86 GHz -

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Ich habe dieses Notebook gekauft, um einen einfachen und guenstigen Begleiter fuer die Schule zu haben.
 

Lieferumfang ab Werk

Mein FSC  Esprimo Mobile V5535 mit dem Intel Celeron 540 1,87GHZ-Chipsatz war schon vom Verkaeufer mit einem 1 GHz DDR II-Ram ausgestattet, so einer 80 GB HDD und bot Vista Home Basic als Betriebssystem vorinstalliert an (es liegt dem Notebook auch als Recovery DVD und ist auf einer eigenen Partition noch einmal auf vorhanden gewesen).
Ebenso war eine Testversion von Office 2007 fuer 90 Tage bei.
Wieterhin lagen dem Notebook das Netzkabel mit Netzstecker, Akku, Handbuch, Bedienungsanleitung, Recovery DVD für Vista Home Basic und eine DVD mit den Treibern für Vista und XP, sowie Nero 7 Essential und Norton Internet Security 2007 als 90 Tage-Trial bei.
 

Im Betrieb/ Test

Fuer einen kurzen Test lies ich Vista in dieser Version auf dem Notebook drauf.
In der Home Basic-Version lief das V5535 fluessig und ohne zu ruckeln.
 
Da ich allerdings in Besitz von XP Prof. Sp2 bin, habe ich zunaechst Vista geloescht.
Um die 80 GB Festplatte voll nutzen zu koennen, habe ich auch den eigenen Recovery-Bereich auf der FP mitgeloescht.
 
Die 80 GB-Festplatte wurde von mir in 2 Partitionen unterteilt und XP installiert.
 
Auf einer weiteren beiligenden DVD sind, wie erwaehnt, alle Treiber fuer Vista und XP bei, ebenso liegt auf dieser DVD Nero 7 Essential vor und ein Norton Internet Security 2007 als 90 Tage-Trial.
 
Nach der Installation von XP Prof, habe ich diese DVD dann genutzt und so alle Treiber problemlos auch offline aufs Geraet spielen koennen. Man kann diese aber auch, sollte man einmal die DVD verlieren oder nicht mitgeliefert werden, online ueber die Seiten von FSC kinderleicht finden, downloaden und installieren.
 
Die Bedienung der Treiberinstallation durch die DVD ist nahezu schon selbsterklaerend und selbst Personen ohne spezielle Erfahrungen sollten hiermit eine Installation schaffen.
 
Durch ein weiteres Programm, welches der DVD beliegt, kann man alle Treiber nahezu automatisch nach der Treiberinstallation (wenn man einen Internetzugang besitzt) die neuesten Treiber installieren lassen.
 
Das Brennen von CDs und DVDs lief bei mir problemlos unter der beliegenden Nero-Version.

Probleme mit dem Abspielen von DVDs durch veraltetes BIOS

Einzig das Abspielen von DVDs mit einem Film bereitete anfangs Probleme (der Bildschirm blieb schwarz, der Ton lief).
 
FSC bietet auf seinen Seiten einen Usersupport ueber ein Forum an und direkt mit Mitarbeitern von FSC.
Ich schrieb den Support von FSC an, innerhalb einer Stunde erfuhr ich ueber diesen, dass man das BIOS unter Umstaenden flashen sollte.
Mein BIOS war noch die Version 1.03, welches wohl Probleme bereitet hat.
Ich ging erneut auf die Seite von FSC, gab die Seriennummer meines Notebooks an und erhielt danach die verfuegbaren Updates, so auch das BIOS-Flash zur Version 1.05 (aktuell ist jetzt die Version 1.06)..
 
Mit den dort angegebenen Programmen verlief dies selbst fuer mich, der zum ersten Mal ein solchen Flash betrieb, problemlos.
 
Ab der BIOS-Version 1.05 liefen dann die DVD-Videos problemlos.


DVD sehen/ Audiowiedergabe

Ich empfinde das DVD-Laufwerk als relativ leise, besonders in dieser Preisklasse haette es nicht erwartet.
Um mal eben eine DVD zu sehen, reicht dieses Notebook sicher aus, sofern man es unter Strom ueber das Netzteil betreibt.
 
Die Lautsprecher sind fuer Notebooks im Frontbereich unterhalb der Tastatur gut.
Mit der gelieferten Software zur Soundkarte kann man diese noch aussteuern.
Man darf allerdings keinen Highend-Ton erwarten.
Schliesst man selbst bessere Boxen ueber den Frontbus an, so kann man ueber die Soundkarte diese einstellen.
Hiermit lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen, ebenso mit Kopfhoerern.

Software/Grafik

Office-Programme, Internetbrowser und auch mein eigenes Antivirenprogramm laufen stabil, ohne "Ruckler" und Aussetzer, selbst wenn man mehrere Programme gleichzeitig nutzt.

Die Onboard-Grafik, welche ihre Leistung vom RAM-Speicher abnimmt laesst sich im BIOS von 64 MB bis auf 256 MB-Ram einstellen. Ich nutze die maximale Leistung.
Kleinere Spiele sollten sich wohl auch mit dieser Loesung aus CPU, RAM und Grafik spielen lassen.
Man darf allerdings keine Wunder erwarten.
Dieses Notebook ist eine Arbeitsmaschine und kein Gamernotebook.
 

WLAN/ Lüfter

Die eingebaute WLAN-Karte hat mich ueberrascht, da sie auch in unserem Haus, trotz dicker Waende hervorragend arbeitet.
 
Der Luefter arbeitet leise, aber leider durchgehend.
Auch bei einer Volllast hoert man den Luefter kaum. 
Selbst nach fast 6 Monaten der Nutzung ist dies noch der Fall.
 
Die Abwaerme des Geraetes haelt sich im Rahmen.
Das Netzteil wird zwar waermer, aber nicht zu heiss.

Akku/Display/Design

Leider ist die 4-Zellen-Akkuleistung einwenig mager mit etwas mehr als einer Stunde, aber viel mehr kann man wohl nicht in diesem Preissegment erwarten.
Wer mehr braucht, der kann sich als Zubehoer fuer etwa 60-90 Euro ein 6-Zellen-Akku kaufen, welches laut FSC rund 2 Stunden haelt.
Dies werde ich wohl noch machen.
 
Das "matte" Display machte auch bei Sonne einen kontrastreichen Eindruck und laesst sich ggf. den eigenen Beduerfnissen ideal anpassen.
 
Das Design des FSC Esprimo Mobile V5535 ist schlicht und sachlich in einem Schwarz und Anthrazit gehalten.
Es soll laut Hersteller ein Einsteiger-Business-Notebook sein, daher sind die Farben und Design passend.

Haltbarkeit

Die Tastatur macht einen soliden Eindruck vom Druckpunkt her, allerdings scheinen die Zeichen nur aufgedruckt zu sein. Es wird damit zu rechnen sein, dass diese abnutzen werden und nach einer Zeit nicht mehr erkennbar sind, allerdings halten sie sich derzeit noch ganz gut.
Einzig die "Space"-Taste beginnt etwas zu glaenzen.
 
Das Gehaeuse, Schaniere und weitere bewegliche Teile machen einen stabilen Eindruck.
Nichts klapperte oder war locker verschraubt.
 

Anschlüsse

Leider hat man nur 3 USB-Anschluesse an der rechten Seite des Notebooks, diese sind aber zumindest mit USB 2 ausgestattet.
Weiterhin besitzt das V5535 einen Line-Out (Kopfhoerer/ zusaetzliche Boxen) und Mirco-In im Frontbereich.
Ein Micro, welches klar und deutlich arbeitet ist auch intern eingebaut.
Ebenso sind ist ein Netzwerkanschluss fuer 10/100/1000 MB-Lan serienmaessig, sowie ein Monitoranschluss fuer einen externen Monitor.
Ein eingebautes Modem fuer den analogen Anschluss ist zwar vorgesehen, aber leider nur optional zu erhalten. Gleiches gilt für ein UMTS-Modem.
Der Expressslot fuer weitere externe Anschluesse ist zukuftsweisend, da dieser PCMCIA ersetzen wird.

Fazit

Das Gewicht mit rund 2,7 kg ist angemessen.
 
Fuer meinen Einsatz als Geraet in der Schule im alltaeglichen Unterricht in der Oberstufe ist es vollkommen ausreichend.
Ich habe das v5535 allerdings in der Zwischenzeit mit 2048 MB-RAM versorgt und arbeite jetzt mit Vista Ultimate SP1 als Betriebssystem.
Auch hier konnte ich kein Ruckeln festellen. Sogar die Aero-Effekte lassen sich nutzen.
Der Leistungsindex laut System liegt bei:
Prozessor: 4.0
Arbeitsspeicher (RAM): 4,4 (zu beachten ist, dass das Notebook jetzt bei mir mit 2048 MB RAM läuft)
Grafik: 3,2
Grafik (Spiele): 3,0
Primaere Festplatte: 4,7
Gesamtbewertung anhand des niedrigsten Teilwertes: 3,0

Ich denke auch, dass es ein guter Ersatz zu einem Desktop ist, wenn man diesen nur fuer Office-, oder Internetanwendungen nutzt.
Für grafiklastige Spiele ist es allerdings nicht zu empfehlen.

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