Für wen lohnt sich eine hochwertige Spiegelreflexkamera der Serie Olympus-E?

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Für wen lohnt sich eine hochwertige Spiegelreflexkamera der Serie Olympus-E?

„Evolution statt Revolution" – so lautet das Motto bei der Einsteiger-Serie Olympus E. Die Spiegelreflexkameras der Serie Olympus E verfügen über einen Live View, über unzählige Menüfunktionen sowie über die Möglichkeit, neue Systemblitzgeräte per Funk zu steuern. Wie die E-Serie hinsichtlich der Bedienung, Ausstattung und Bildqualität abschneidet, finden Sie nachfolgend erläutert.

  

Olympus E – Verarbeitung und Qualität

Die E-Serie verfügt über einen ergonomisch geformten Griffwulst, der sehr gut in der Hand liegt. Das Gehäusematerial der Kamera besteht aus hochwertigem, sehr sauber verarbeitetem Kunststoff. Die Speicherkarteneinschübe verbergen sich hinter einer großen und soliden Klappe.

  

Olympus Spiegelreflexkameras – die Anschüsse

Ein Metallstativgewinde befindet sich auf der Unterseite in der optischen Achse. Will man allerdings den Zugang zu der Akkuabdeckung nicht versperren, können nur kleinere Stativwechselplatten verwendet werden. Ebenso fehlt der Netzgeräteanschluss. Der Akku BLM-1, der bereits seit vielen Jahren in zahlreichen Digitalkameras zum Einsatz kommt, passt auch hier hinein. Auf der Kamerarückseite befindet sich hinter einer Gummilasche eine Kombischnittstelle. Hier können ein AV-Kabel oder ein USB-Kabel zur Datenübertragung angeschlossen werden.

  

Der Sucher der Olympus-Spiegelreflexkamera

Eine Spiegelreflexkamera unterscheidet sich von anderen digitalen Kameras anhand des vorhandenen Suchers. Der in der E-Serie verarbeitete Sucher ist zwar auf den ersten Blick recht klein, doch das Bild im Sucher ist klar und hell. Auf der rechten Seite erfolgt die Einblendung aller erforderlichen Informationen. Die Parameter lassen sich einfach durch Tastendruck verstellen.

  

Live-View-Funktion – Unterstützung des Autofokus

Der 2,7-Zoll große Monitor ist hochauflösend. Ohne den Spiegel herunterzuklappen, kann hier fokussiert werden. Dazu ist allerdings ein Live-AF-fähiges Objektiv notwendig. Ohne Unterstützung erfolgt zwar zunächst auch eine Fokussierung ohne Spiegelklappen, aber vor der Auslösung wird erneut fokussiert – dies erhöht die Auslösezeit.

  

Bildqualität – so gelingen die Fotos mit der Olympus

Die Pixeldichte ist recht hoch, nur in der Weitwinkelstellung gibt es bei Offenblende einen kleinen Randabfall. Die Auflösung ist sehr gleichmäßig und detailgenau. In Anbetracht der Einsteiger-Zielgruppe arbeitet die Olympus auf einem sehr hohen Niveau, und die Scharfzeichnung ist gut dosiert.

Fazit: Die Leistung stimmt in den Punkten Verarbeitung, Ergonomie und Bildqualität. Einzig der etwas kleinere Sucher könnte einen Kritikpunkt darstellen, wird aber durch die gute Live-View-Funktion wieder wettgemacht. Somit taugt die Olympus E-Serie auch sehr gut als Zweitbody für Profis.

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