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Für jede Datenmenge der richtige optische Speicher: So verwenden Sie CD-, DVD- & Blu-ray-Laufwerk

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Für jede Datenmenge der richtige optische Speicher: So verwenden Sie CD-, DVD- & Blu-ray-Laufwerk
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Für jede Datenmenge der richtige optische Speicher – So verwenden Sie CD-, DVD- & Blu-ray Laufwerk

Sie benutzen Ihren PC mit Leidenschaft, produzieren dabei eine Menge von digitalen Daten und wollen diese auf passenden Medien speichern? Dann sind CD- und DVD-Brenner oder sogar ein Blu-ray Laufwerk für Sie interessant. Da für jeden Gerätetyp diverse optische Datenträger für unterschiedliche Aufgabenstellungen angeboten werden, ist zunächst ein Grundverständnis für die richtige Kombination von Speichergerät und optischem Medium notwendig.

Was versteht man unter einem optischen Speicher?

Bei den sogenannten „optischen Datenträgern“ erfolgt im Gegensatz zum Magnettechnik-Verfahren, das mit Schreib- und Leseköpfen in direktem Medienkontakt arbeitet, keinerlei Berührung mit dem Speichermedium. Lese- und Schreibvorgänge werden hierbei mit verschiedenen Lasertechniken (Rote Laser und Blu-ray Laser) ausgeführt.

Welche Geräte gibt es dazu?

Für die Nutzung von Optischen Speichermedien ist ein optisches Laufwerk erforderlich. Diese Laufwerke werden auch als CD- oder DVD-Brenner bezeichnet. In den Anfängen dieser Geräte wurden noch reine Lese-Laufwerke und separate Brenngeräte verwendet. Diese Aufteilung wurde später dann von sogenannten „Kombinations-Laufwerken“ abgelöst, die beide Funktionen ausführen können. Moderne Geräte können mit allen bekannten Typen der optischen Datenspeicher arbeiten, sie beherrschen CDs, DVDs und Blu-Rays. Wenn Ihnen bereits ein DVD-Brenner zur Verfügung steht und Sie auf Blu-Rays zugreifen möchten, so ist nicht unbedingt ein Laufwerk-Austausch notwendig. Alternativ dazu können Sie einen externen Blu-ray Brenner einsetzen. Dieser wird dann über den USB-Anschluss Ihres PC angeschlossen und verhält sich genau wie ein fest eingebautes Laufwerk.

Welche Medien gibt es?

CD-R und CD-RW

Die CD gibt es seit 1988 als Speichermedium im Home-Bereich, sie ist also der Veteran unter den optischen Speichermedien. Die Kapazität von 700 MB hat sich bis heute gehalten und sie ist immer noch ein sehr preisgünstiges und überall erhältliches Medium. CDs eignen sich für Musik, einfache Datensicherungen, digitale Fotoalben, Videofilme in einfacher Bildqualität und werden auch als günstige Treiber-CD oder Software-Installationsmedium für kleinere Anwendungen eingesetzt.

Einsatzmöglichkeiten für private und gewerbliche Daten

Musikarchivierung und Erstellung eigener Musiksammlungen

Für den Home-Musikbereich bietet die CD den Vorteil, dass sie nach dem Brennvorgang zu den meisten CD-Spielern kompatibel ist und somit immer noch dort funktioniert, wo ein DVD-Spieler noch keinen Einzug gehalten hat (beispielsweise in älteren Autoradios oder Weckradios). Es bietet sich also an, von den eigenen Kauf-CDs eine Kopie nur für eigene Zwecke zu machen, um die kostbaren Originale zu erhalten.

Software-CDs (Anwendungsprogramme, Treiber und Spiele)

Es ist auch erlaubt, sich für die eigene Verwendung von der gekauften Originalsoftware oder auch Original-Spielen eine Arbeitskopie zu machen, es sei denn, der Hersteller hat einen Kopierschutz angebracht. Wenn dieser umgangen wird, befindet man sich rechtlich in einer Grauzone. Denken Sie immer daran, sie müssen im Besitz des Originals sein.

Fotoalben für Freunde und Familie

Gut geeignet ist die CD auch als digitales Fotoalbum. Mit den geeigneten Bildverwaltungsprogrammen lässt sich eine sehr unterhaltsame Dia-Show mit Bildeffekten und selbst gewählter Musik erstellen, die selbstlaufend auf dem PC oder einem DVD-Spieler in geselliger Runde abgespielt werden kann.

Präsentationen und Produktkataloge

Für Präsentationen im gewerblichen Bereich (Projektergebnisse, Produktpräsentationen, Imageclips) eignet sich das Datenvolumen einer CD ebenso. Sie wird auch häufig noch zur Aktualisierung von Katalogdaten (beispielsweise Ersatzteilkataloge im Service-Bereich) verwendet.

Verteilung von Musik-Demos

Bei aufstrebenden Musiker(innen) ist sie für zu verteilende Demos aufgrund der niedrigen Kosten und den vielen Vorteilen gegenüber der Musikkassette immer noch sehr beliebt. Aufnahmen können kostengünstig im Heimstudio erzeugt, auf CD gebrannt und auch selbst mit Tintenstrahldrucker und CD-Labeln beschriftet werden. So manche heute populäre Band hat ihren Erfolg diesem kleinen Medium zu verdanken.

Gerätetechnik: Schreiben und auch Löschen?

Um eine CD-R oder CD-RW zu beschreiben, benötigen Sie einen CD-Brenner. Hierbei handelt es sich vereinfacht um ein CD-Lesegerät, das auch einen Schreibvorgang bei geeigneten CD-Rohlingen ausführen kann. Das Gerätealter spielt hierbei keine Rolle. Wenn Sie es nicht eilig haben, können Sie jeden verfügbaren CD-Brenner zur Erzeugung Ihrer Wunsch-CDs einsetzen. Hier ein Vergleich: Die Schreibgeschwindigkeit der sogenannten CD-Brenner von seinerzeit 2x (300 kb/Sekunde) ist über die Jahre bei CD-R Medien auf nahezu das 50-fache angestiegen und an die physikalischen Grenzen gestoßen. Als Besonderheit gibt es auch die ebenfalls sehr preisgünstige DVD-RW, die sich bis zu 1000-mal beschreiben lässt. Mit dieser CD-Version können Sie nichts falsch machen, Sie schreiben und löschen die gewünschten Inhalte so lange auf einer CD-RW, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. CD-RWs sind mit maximal 32-facher Geschwindigkeit beschreibbar, da sie eine andere Beschichtung aufweisen. Wenn das verfügbare Datenvolumen von 700 MB für Sie ausreichend ist, kann ein CD-Brenner mit den geeigneten Rohlingen auf Jahre hinaus Ihre Anforderungen erfüllen.

DVD und DVD/RW

Hinsichtlich der Speicherkapazität wurde die CD gegen Ende der 90er Jahre von der DVD mit einer speicherbaren Datenmenge von 4,7 GB (also mehr als sechs CDs auf einer DVD) überholt. Das Schreib- und Leseverfahren der DVD-R ist dem der CD-R sehr ähnlich. Die verfügbare Datenmenge eröffnet weitere Einsatzgebiete. So lassen sich auf einem DVD-R-Rohling Filme in Kinoqualität abspeichern und komplette Datensicherungen ablegen. Auch ist die DVD den weitverbreiteten DVD-Spielern und DVD-Rekordern weitaus näher als Speichermedium gelagert wie eine CD. Für das Brennen einer DVD ist der sogenannte DVD-Brenner notwendig. Diese Geräte finden Sie mit den unterschiedlichsten Leistungsmerkmalen hinsichtlich der Brenngeschwindigkeit, der Fehlerkorrektur, der Formatzugehörigkeit (DVD-, DVD + und DVD+-) und auch der Geräuschentwicklung bei Schreib- und Lesevorgängen. Für Archivierungstests können Sie sich DVDs mit der Kennung „RW“ beschaffen. Beachten Sie hierbei jedoch, dass für die Endversion („Mastering“) ein einmalig beschreibbarer Rohling eingesetzt wird, da wiederbeschreibbare Rohlinge nicht von allen DVD-Spielern akzeptiert werden. Die Kapazität der DVD wurde mit Einführung der Dual- oder auch Double-Layer DVDs nahezu verdoppelt. Für ihren Einsatz muss der im PC vorhandene Brenner jedoch geeignet sein, es sind auch nicht alle verfügbaren DVD-Player zu diesem Format kompatibel.

Einsatzgebiete von DVDs

Wenn Sie nur einen bestimmten Datenbereich Ihres PCs sichern möchten, beispielsweise Dokumente, Bilder oder auch Musikstücke, so kann die DVD für diesen Zweck schon ausreichen. Auch ist vom Hersteller aus bei vielen PCs und Laptops eine Sicherung der funktionalen Bereiche vorgesehen, um den Werkzustand (sogenanntes Recovery) wiederherzustellen. Hier können bereits zwei DVDs ausreichen. Für eine komplette Datensicherung eines Rechners (sogenannte Spiegelung) ist die DVD nur bei kleinen Festplatten bis ca. 40 GB (noch in einigen älteren Laptops im Einsatz) geeignet, die heute aber unüblich sind. So macht es keinen Sinn, eine 500-GB-Festplatte einer Workstation komplett mit diesem Medium zu sichern.

Filmaufzeichnung mit DVD-Brennern und einem Videograbber

Videobänder (beispielsweise VHS-Kassetten) haben eine wesentlich niedrigere Bildauflösung als ein Spielfilm im DVD-Format. Normale DVDs können etwa 120 Minuten Videofilm in guter Qualität aufzeichnen und eignen sich daher für die Archivierung solcher Medien. Ihr DVD-Brenner allein kann diese Aufgabe nur bei bereits auf der Festplatte vorhandenen Videofilmen bewältigen. Wenn Sie Ihren DVD-Brenner jedoch zusammen mit einem Videograbber verwenden, können Sie in einem Zug Ihre wertvollen Videoaufnahmen von nahezu jeder Ausgangsquelle auf DVD verewigen. Passende Geräte hierzu finden Sie auf eBay.

Installation von umfangreichen Software-Paketen

Software-Installationen können erheblichen Speicherbedarf erzeugen. Office-Anwendungen, professionelle Bild oder Videobearbeitung und insbesondere Spiele benötigen eine oder sogar mehrere Installations-DVDs.

Blu-ray – der Speichergigant

Sie benötigen noch mehr Speicherplatz? Dann kommt für Sie die Blu-ray als optischer Speicher infrage. Blu-ray-Rohlinge haben eine Kapazität von 25 GB, also nahezu das fünffache Datenvolumen einer DVD. Es sind auch Dual-Layer Varianten erhältlich, deren Kapazität ungefähr 50 GB beträgt. Für die Nutzung einer Blu-ray benötigen Sie ein spezielles Laufwerk, den Blu-ray-Brenner. Entscheidender Vorteil ist die hohe Speicherkapazität, die beispielsweise im Unterhaltungsbereich (Kinofilme) sehr hohe Bildauflösungen gestattet. Da VHS-Videomaterial eine vergleichsweise niedrige Auflösung aufweist, können eine ganze Anzahl von Videobandarchivierungen auf nur einem Medium gespeichert werden.

Professionelle Beschriftung mit Brennern

Neben dem eher riskanten Labeln (Aufbringen von Papieraufklebern) gibt es auch andere Beschriftungsarten. Eine davon ist das „lightscribe-Verfahren“. Bei dieser Beschriftung schreibt der Laser des Brenners nicht auf die Datenschicht des optischen Mediums, sondern auf eine Spezialbeschichtung der Oberseite. Dieses Verfahren funktioniert nur mit dafür vorgesehenen Rohlingen, die in verschiedenen Farben erhältlich sind und auch der Brenner muss dafür geeignet sein. Sie erkennen die Eignung dafür am „lightscribe“-Symbol auf der Geräteschublade an der Frontseite. Das Beschriftungsmotiv gestalten Sie mit einer dem Brenner beiliegenden Software. Beachten Sie hierbei, dass eine Beschriftung bis zu 45 Minuten dauern kann. Lightscribe-Rohlinge und passende Brenner werden auf eBay angeboten.

Pflegliche Behandlung und Lebensdauer

Optische Speichermedien sollten Sie immer in den dafür vorgesehenen Boxen aufbewahren und an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Sollte es doch einmal zu Verschmutzungen eines Mediums kommen, nehmen Sie für die Reinigung ein mildes Reinigungsmittel und ein Haushaltstuch. Feuchtigkeit sollten Sie im Anschluss entfernen, da diese für die Medienbeschichtung beschädigen kann. Leichte Kratzer können mit speziellen Poliermitteln auspoliert werden, allerdings gilt hier gerade bei Blu-rays äußerste Vorsicht, da diese eine andere Beschichtung als DVDs haben. Keiner der genannten optischen Datenträger hält ewig und die Angaben der Fertigungsindustrie zur Lebensdauer sind sehr unterschiedlich. Sie sollten sich daher Gedanken über ein regelmäßig ablaufendes Sicherheitskonzept machen. Eine sichere Methode ist die Überspielung der alten Medien auf neue Medien im Abstand von jeweils fünf Jahren. Laufwerke sollten Sie immer staubfrei halten und auf Sauberkeit der eingelegten Medien achten. Vom Einsatz sogenannter Reinigungs-CDs ist bei CD- und DVD-Brennern unbedingt abzusehen, da diese die empfindliche Mechanik beschädigen können.

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