Für eine sichere Verbindung – was Sie über Richtantennen wissen sollten

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Für eine sichere Verbindung – Was Sie über Richtantennen wissen sollten

Die Funkwellentechnik ist ein Medium, das dem Menschen bereits seit vielen Jahrzehnten zur Verfügung steht. Der Schwerpunkt dieser Technik lag über einen langen Zeitraum ausschließlich bei der fernmündlichen Kommunikation. In den Zeiten, als noch kein Mensch an ein Handy dachte, waren Funkgeräte das Mittel zum Zweck, um eine drahtlose Kommunikation zu realisieren. Noch heute spielen Funkgeräte in speziellen öffentlichen Einsatzbereichen eine äußerst wichtige Rolle. Beispiele hierfür sind die Nutzung in der Luft- und Seefahrt sowie natürlich auch im militärischen Umfeld. Auch Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste verfügen über leistungsstarke und weitgehend abhörsichere Funkgeräte. Für die vorgenannten Funktionseinheiten gehört eine schnelle und zuverlässige Kommunikation via Funk zu einer unverzichtbaren organisatorischen Grundlage. Darüber hinaus hat der Mobilfunk bereits vor vielen Jahren seinen Einzug in unser privates Umfeld gehalten und ist einmal mehr auch in vielen technischen Bereichen ein unverzichtbares Funktionselement.

Funkwellen: Der Rahmen für mehr technischen Komfort

Für die Überbrückung größerer Entfernungen, die den Aufbau von Funkverbindungen bis in andere Länder dieser Erde zulassen, eignen sich sogenannte UKW-Funkstationen. Diese sind in der Regel bereits an Ihrer auffälligen und groß dimensionierten Antennenanlage zu erkennen, die das Hausdach manches Amateurfunkers krönt. Diese Stationen verfügen über professionelle Sendeleistungen, an die herkömmliche Mobilfunkanlagen nicht herankommen. Erst in den vergangenen beiden Jahrzehnten erkannte man, welche technischen Möglichkeiten hinter einer Nutzung der Funkwellentechnik noch stecken. Mit einer immer beachtlicheren Sendeleistung in immer kleineren Formaten entwickelten sich schließlich die technischen Voraussetzungen für die mobile Telefonie. Waren zuvor ausschließlich Funkgeräte das Mittel, um eine Kommunikation via Funknetz zu realisieren, eroberten nun die ersten Handys den Markt der mobilen Telefonie. Mit der Einführung der ersten Handys und einem stetig wachsenden Mobilfunknetz begann schließlich eine regelrechte Revolution auf diesem Techniksektor, die auch heute an Dynamik kaum abgenommen hat. Die Telefonie, wie man Sie noch vor Jahrzehnten kannte, wandelte sich mit der Mobilfunktelefonie in einem unglaublich schnell voranschreitenden Rahmen.

Entwicklung und Rahmenbedingungen einer drahtlosen Internetnutzung

Neben dem Mobilfunk haben auch die Computertechnologie sowie das mobile Internet im Laufe der letzten Jahre einen unglaublichen Entwicklungsschub hinter sich. Bereits vor vielen Jahren war prognostizierbar, dass sich auch auf diesem Gebiet ein gewaltiges Umsatzpotenzial verbirgt, das sich in einer enormen Nachfrage, nach neuen technischen Innovationen am Markt widerspiegelte. Darüber hinaus ist es gelungen, durch forcierte Entwicklungsanstrengungen kompatible Übergänge zwischen den verschiedenen technischen Lösungen auf dem Gebiet der Unterhaltungselektronik zu schaffen. Hieraus wuchsen viele technische Synergien, die unseren Alltag auch heute in einer unverzichtbaren Art und Weise mit entsprechender technischer Unterstützung bereichern und unser Leben komfortabler machen. In diesem Rahmen ist es gelungen, den Mehrwert eines mobilen Funknetzes mit den tollen Möglichkeiten der modernen Computertechnologie zu kombinieren, und dies in einem mobilen sowie barrierefreien Rahmen.

In diesem Zusammenhang benötigt Ihr Computer einen W-LAN-Adapter. Darüber hinaus sollte Ihr Router oder eine Hardware, die eine ähnliche Funktion erfüllt, über einen Access Point verfügen. Fehlt Ihrer Hardware in diesem Zusammenhang eine integrierte Lösung, können Sie einen Access Point auch nachträglich als externes Zubehör mit dem Router oder einem ähnlichen Gerät verbinden. Der Access Point baut nun ein internes Funknetzwerk auf, das durch Sie mit den entsprechenden Zugangsparametern konfiguriert wird. Hierzu gehört unter anderem die Vergabe einer namentlichen Bezeichnung (SSID) des betreffenden Drahtlosnetzwerkes sowie eine dringend zu empfehlende Zugangsverschlüsselung. Die Konfiguration erfolgt über den Router, der zu diesem Zweck jedoch vorerst mit einem LAN-Kabel an den Computer angeschlossen werden muss. Ist die Konfiguration beendet, wird die LAN-Verbindung getrennt. Nun erkennt Ihr W-LAN Adapter Ihr neu konfiguriertes Netzwerk anhand der von Ihnen vergebenen SSID. Wenn Sie sich jetzt mit diesem verbinden lassen möchten, müssen Sie den von Ihnen zuvor vergebenen Netzwerkschlüssel einmalig eingeben. Danach sind Sie autorisiert und können von nun an auch bei späteren Sitzungen über Ihr drahtloses Netzwerk ohne weitere Berechtigungsprüfung verfügen. Im gleichen Rahmen können sich weitere Netzwerkrechner mit gleichen Konfigurationsparametern sowie nach Eingabe des Netzwerkschlüssels mit Ihrem W-LAN Netzwerk verbinden.

Die mobile Nutzung des Internets

Auf die Frage nach einem noch größeren Komfort für die Nutzung des Internets fanden die Entwickler recht schnell eine passende Antwort. Mit der Umsetzung einer mobilen Nutzung des Internets ist es schließlich gelungen, das Medium Internet noch attraktiver zu machen. Mit dieser Form eines drahtlosen Datentransfers können Sie heute überall online sein und in vollem Umfang über eine uneingeschränkte Online-Performance verfügen. Hierfür müssen zuvor jedoch einige technische Hürden genommen werden. Der Eingang des Internetsignals via Kabelmedium, durch Ihren Provider (Telekom, Kabelanbieter) gilt auch hierbei als eine Grundvoraussetzung. Doch unterscheidet sich die anschließende technische Verwertung in diesem Rahmen erheblich von der herkömmlichen Form eines Datennetzwerkes via LAN-Verkabelung. In diesem Rahmen wird der große Mehrwert eines drahtlosen Netzwerkes durch die Installation eines W-LAN-Netzes auf der technischen Ebene eines Funknetzes realisiert.

Der Einsatz einer netzwerkverwaltenden Hardware (Router usw.) in Kombination mit einem sogenannten Access Point bietet den Rahmen für Ihr Funknetz. Im Handel sind kombinierte Geräte erhältlich, die bereits mit einem Access Point ausgestattet sind. Möchten Sie Ihre bereits vorhandene Hardware nutzen, müssen Sie unter Umständen einen externen Access Point an das betreffende Gerät anschließen. In diesem Rahmen erhält Ihre alte Hardware schließlich die Merkmale, die als Voraussetzung für einen W-LAN-Betrieb gelten. In gleichem Rahmen benötigen die angeschlossenen Netzwerkcomputer eine sogenannte W-LAN-Karte, die darüber hinaus über eine W-LAN Antenne verfügt. Damit ist das Gerät dann in der Lage, Funksignale zu senden sowie diese zu empfangen. Die vorgenannten Bedingungen gelten als notwendiger Rahmen für die Anpassung Ihrer Hardware an einen späteren W-LAN Betrieb Ihres Netzwerkes. Eine weitere Form der Internetübertragung via Funk bietet darüber hinaus das mobile Internet. Hierbei erfolgt der Signaleingang des Internets direkt von der Sendestation des Providers. Der Signaleingang erfolgt in diesem Rahmen über einen W-LAN Stick direkt am Computer. Der W-LAN Stick lässt sich sowohl direkt in Verbindung mit einem Rechner nutzen. Optional kann dieser jedoch auch an einen speziellen Router angeschlossen werden, der im Prinzip die Funktion eines herkömmlichen Routers innerhalb eines Funknetzes innehat. Mit dieser außerordentlich flexiblen Lösungen sind Sie in der Lage, im Handumdrehen an fast jedem beliebigen Ort Ihr Funknetzwerk einzurichten und verschiedene Computer darin einzubinden.

Die Hintergründe für eine schwächelnde Funkverbindung

Dennoch kann es auch hierbei - in Verbindung mit ungünstigen Rahmenbedingungen - zu Verbindungsproblemen kommen. Die Gründe für Verbindungsprobleme können sehr vielschichtig sein. Diese stehen oftmals im Zusammenhang mit baulich bedingte Hindernissen, die einen entscheidenden Einfluss auf die physikalische Weiterleitung des Funksignals nehmen und dieses somit an einer optimalen Ausdehnung hindern können. Je dichter die Besiedelung einer Wohnfläche ist, desto höher wird die Belastung mit elektromagnetischen Feldern. Jedes elektrische Gerät erzeugt während seines Betriebes eine solche Strahlung. Bei einer Vielzahl dieser Geräte ist diese Strahlung verschwindend gering. Dennoch gibt es hierunter auch einige Geräte, die sich in diesem Zusammenhang als eine echte Störquelle entpuppen. Dazu gehört beispielsweise die Mikrowelle, die in vielen Haushalten zur Standardausstattung gehört und während Ihres Betriebs ein echter Funksignalkiller ist. Darüber hinaus kann es zu Störungen kommen, die durch andere starke Sendestationen in der näheren Umgebung ausgelöst werden. Dies sind beispielsweise andere W-LAN Router in naher Entfernung oder sonstige starke Sender wie beispielsweise Funkstationen.

Neben den physikalischen Störquellen, die einen störungsfreien Betrieb behindern, können hier auch bauliche Beschaffenheiten deutlich ungünstige Rahmenbedingungen bilden.

In diesem Zusammenhang gilt Stahlbeton als eine weitere große Störquelle. Gleichermaßen haben Einrichtungsgegenstände sowie Möbel mit Aluminiumanteilen einen ebenfalls negativen Einfluss auf eine optimale Signalweiterleitung. Generell führt jedoch jede Wand und jede Tür zu gewissen Leistungsverlusten. Vor diesem Hintergrund sind die vom Hersteller angegebenen Werte, die sich auf die Reichweite eines Funknetzes beziehen, nur als Richtwert zu betrachten, der jedoch die vorgenannten Rahmenbedingungen meist völlig außer Acht lässt.

Richtantennen und sonstiges Equipment für größere Funknetzreichweiten

Um mögliche Verbindungsprobleme - innerhalb Ihres Funknetzes - in den Griff zu bekommen, gibt es verschiedene Ansätze. In diesem Rahmen kann der Einsatz von weiterem technischem Zubehör zum Erfolg führen, das sich für die Beseitigung der vorliegenden Verbindungsproblematik eignet. Oftmals genügt bereits der Einsatz einer Richtantenne, um die vorliegenden Verbindungsdefizite ohne großen Aufwand sowie zufriedenstellend und in einem finanziell vertretbaren Rahmen zu beheben. Doch gibt es auch hier unterschiedliche Lösungsansätze - mit verschiedenen Wirkungsgraden. Einen sehr guten Angebotsüberblick hierzu erhalten Sie bei eBay. Als weitere Lösungshilfe werden Ihnen dort auch gleich technische Details und entsprechende Kundenbewertungen zum Produkt Ihrer näheren Wahl mitgeliefert.

Die Richtantenne arbeitet nach einem besonderen Wirkungsprinzip. Vergleicht man dieses mit einem Extender oder Repeater, stellt man fest, dass die Richtantenne über keine Eigenschaft verfügt, ein Funksignal elektronisch aufzuwerten, wie dies beim Einsatz eines Extenders oder Repeaters geschieht. Die Richtantenne bedient sich vielmehr der Möglichkeit, den Abstrahlungswinkel des Funksignals zu verändern. In diesem Rahmen erfolgt eine Zentrierung des Strahlungskorridors. Die herkömmliche Matrix eines Funknetzes zeichnet sich jedoch durch eine in die Breite strahlende Ausdehnung aus. Dies stellt eine flächendeckende Netzabdeckung innerhalb des Funknetzradius sicher. Die Richtantenne ist in der Lage, den Strahlungswinkel zu bündeln. In diesem Rahmen wird die zur Verfügung stehende Signaldichte zentriert. Daraus folgt im Umkehrschluss eine Verschlankung des Funknetzradius, was dem betreffenden Funknetzsignal nun mehr Energie zur Überbrückung einer wesentlich größeren Distanz verleiht. In diesem Zusammenhang können Sie auch mit mehreren Richtantennen gleichzeitig arbeiten, um eine breitere Netzabdeckung zu erreichen.

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