Für alle Hundefreunde mit Herz

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Jacobs Weg - von Tom Diesbrock - für alle Hundefreunde mit Herz

Dieses grandiose und warmherzige Buch einer tiefen inneren Bindung zwischen Hund und Mensch legt man so schnell nicht aus der Hand.

Während Tom Diesbrock seinen erholsamen Weihnachtsurlaub in Varkala in Südindien genießt - er hat ein hübsches Hotelzimmer, gutes Essen und freundliche Menschen um sich herum und die Ruhe, die er sich gewünscht hat, gefunden - passiert ihm das Unglaubliche. Als ansonsten rational denkender und vernunftgesteuerter Mensch [er ist Psychologe, Karrierecoach und Autor] verliebt er sich spontan in einen der netten Hunde, die am kilometerlangen, um diese Jahreszeit fast menschenleeren Strand schnüffelnd, Futter suchend und fröhlich umhertollend ihren Tag verbringen. Tom sitzt im Sand, genießt die Ruhe und beobachtet sie. Ein kleiner, noch junger Vierbeiner hat es ihm besonders angetan. Er gesellt sich zu ihm, lässt sich hingebungsvoll kraulen und heftet sich an seine Fersen. Er begleitet ihn bis zur Hotel-Eingangstür, wo er natürlich zurückbleiben muss. Aber er kommt nun täglich zu dieser Stelle am Strand in der Hoffung, diesen netten Menschen wiederzusehen. Da dies auf Gegenseitigkeit beruht, hat Tom in den kommenden Tagen immer einen kleinen Leckebissen für ihn dabei. Die Bindung der beiden wächst von Tag zu Tag stark. Als das Urlaubsende naht, fällt Tom der Abschied unglaublich schwer. Der kleine Hund ahnt natürlich nicht, dass er nun vergeblich warten wird ... Während der Heimreise kann Tom nur an eines denken, wie enttäuscht der arme kleine Kerl wohl nun sein muss …

Wieder daheim in Hamburg, gehen ihm die schönen Tage mit dem kleinen Kerlchen immer noch nicht aus dem Kopf. Die Sehnsucht wächst, und er beschließt, ihn nach Deutschland zu holen. Ab diesem Moment jagt eine Komplikation die nächste. Die Hürden der Bürokratie [sowohl der deutschen als auch der indischen] scheinen unüberwindbar.

Was Tom Diebsrock an Schwierigkeiten [und Reisen] auf sich nimmt, um den kleinen Vierbeiner von Südindien an den Elbstrand zu holen, ringt einem große Hochachtung ab. Seine Mutter, Freunde, indische Tierärzte und -heime geben so gut sie können Hilfestellung. Erst als er den kleinen Vierbeiner glücklich in seine Arme schließen kann, alle notwendigen Stempel und Genehmigungen hat, um ihn mitnehmen und nach Deutschland bringen zu dürfen, wird er wirklich „sein Hund“. Und nun bekommt er auch einen Namen: “Jacob“.

Eine zu Herzen gehende, wahre Begebenheit – brillant geschrieben, kurzweilig zu lesen. Einige kleine s/w- Fotos von Herrchen und Jacob sind auch abgedruckt. Bezeichnend für Herzenswärme und Bescheidenheit des Autors ist der letzte Satz am Ende seiner freundlichen Danksagung: „Aber vor allem danke ich Jacob für sein Vertrauen in mich und seine Entschlossenheit, mich zu adoptieren".

Fünf Punkte sind eigentlich zu wenig – aber mehr kann man ja leider nicht vergeben - ich würde es gerne tun.
Gefühlsbetonte Menschen wie ich halten zwischendurch kurz den Atem an. Als wäre man dabei, zittert man förmlich mit und hofft, dass alles positiv weitergehen kann - ein grandioses Buch.
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