Für Mädchen - Jacken, Mäntel und Schneeanzüge aus atmungsaktiven Stoffen

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Ob Jacken, Mäntel oder Schneeanzüge – sobald es kalt wird, freut sich jeder über Kleidung, die unseren Körper warmhält. Doch wenn Sie sich viel bewegen, erzeugen Sie Energie. Damit Ihr Körper nicht überhitzt, wird die Wärme als Schweiß über die Haut abgegeben. Damit kein Hitzestau entstehen kann, sollte Ihre Kleidung atmungsaktiv sein.

Der Zusammenhang von Atmungsaktivität und Wasserdampfdurchlässigkeit

Wenn Sie nach Funktionskleidung suchen, werden Hosen, Jacken und andere Ausrüstung häufig mit dem Begriff „atmungsaktiv“ beschrieben. Damit ist gemeint, dass die Kleidung Temperaturen ausgleichen und den Feuchtigkeitstransport regulieren kann. Um die Eigenschaften der Funktionskleidung zu beschreiben, eignet sich allerdings viel eher der Begriff Wasserdampfdurchlässigkeit. Dieser wird bei atmungsaktiven Produkten mit dem sogenannten MVTR-Wert bezeichnet.

Was bedeutet der MVTR-Wert?

Atmungsaktive Kleidung hat die Fähigkeit, Wasserdampf entweichen zu lassen. Wenn Sie sich bewegen, werden 20 Prozent der Energie in mechanische Arbeitsleistung umgewandelt. Zehn Prozent der Wärme geben Sie über Ihren Atem ab, die restliche Energie gelangt über Ihre Schweißdrüsen als Schweiß nach außen. Ihre Funktionskleidung lässt den Schweiß in Form von Wasserdampf zu einem gewissen Teil ab. Diese Atmungsaktivität wird als MTVR-Wert beschrieben, was die Abkürzung für Moisture Vapor Transmission Rate ist. Der Wert bezeichnet also die Durchlässigkeit von Wasserdampf durch Materialien. Der Wert wird ermittelt, indem Wasserdampf 24 Stunden durch einen Quadratmeter Textil geleitet wird. Er beschreibt also die Wassermenge, die durch das Textil gelangt. Dieses verdunstete Wasser wird in Gramm pro Quadratmeter je Tag angegeben (z. B. 167 gr/m²). Prinzipiell können zwischen 30 und 300 Gramm Dampf pro Stunde bei verschiedenen Membranen entweichen.

Was der MVTR-Wert bringt

Funktionskleidung liegt im Trend und schon längst tragen nicht mehr nur Outdoor-Sportler die Textilien. Wenn Sie zum Beispiel beim Joggen atmungsaktive Kleidung tragen, kann dies den Komfort steigern. Allerdings sind die Produkte keine Wundermittel gegen Schweiß. Bei starker Belastung kann der Mensch bis zu zwei Liter Schweiß pro Stunde absondern. Die Grenzen von atmungsaktiver Kleidung sind in solchen Extremsituationen natürlich schnell erreicht. Daher eignen sich die Produkte auch für den Alltag. In solchen Situationen lassen sie sich angenehm tragen. Auch junge Mädchen und Frauen kommen mit atmungsaktiver Kleidung gut zurecht. Besonders praktisch ist, dass Schweiß entweichen kann, aber die Produkte trotzdem wasserdicht sind.

Wasserdicht und atmungsaktiv

Gerade Schneeanzüge und Regenjacken sollten atmungsaktiv sein. Beim Schlittenfahren oder Herumtollen in der Kälte kommen Wintersportler leicht ins Schwitzen. Und wenn es regnet, sollte eine Regenjacke niemals so dicht sein, dass Sie in Ihrem eigenen Schweiß baden müssen. So können sich Nässe und auch Körpergerüchte nicht in den Textilien festsetzen. Durch eine wasserdichte Beschichtung sollte Ihr Schweiß entweichen können und gleichzeitig der Regen abgehalten werden.

Begriffserklärungen: wasserdicht und winddicht

Neben den Angaben zur Atmungsaktivität gibt es weitere Begriffe, mit denen Kleidung beschrieben wird. Wasserdicht bedeutet, dass Ihr Körper bei Nebel und Regen von der Jacke oder Hose trocken gehalten wird. Winddicht soll ausdrücken, dass der Körper vor Wärmeverlust geschützt wird, da das Material winddicht ist.

Wie Sie testen können, ob Kleidung atmungsaktiv ist

Wenn Sie Produkte bei eBay erwerben und testen möchten, ob die Produkte tatsächlich atmungsaktiv sind, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können die Kleidung anziehen und ausprobieren. Sollte Sie nicht atmungsaktiv sein, werden sie deutlich mehr schwitzen als in anderer Funktionskleidung. Eine andere Variante ist, den Stoff mit der Hilfe von Wasserdampf zu testen. Zu diesem Zweck müssen Sie Wasser heißmachen und in ein von der Größe passendes Gefäß stülpen. Wenn der Wasserdampf zumindest aus dem Stoff austritt, ist die Kleidung atmungsaktiv. Wenn gar kein Dampf durch den Stoff gelangt, ist es keine Funktionskleidung. Allerdings kann es sein, dass Sie den austretenden Wasserdampf nur schlecht sehen können. Deshalb sollten Sie einen kalten Spiegel verwenden. Wenn Sie den Spiegel über die Jacke oder Hose halten und Dampf daran kondensiert, ist die Jacke atmungsaktiv. So können Sie die Dampfdurchlässigkeit ganz einfach selbst testen.

Die richtige Pflege von Outdoorjacken

Funktionsjacken sollen gegen Witterungseinflüsse schützen und gleichzeitig atmungsaktiv sein. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie die Kleidung pflegen sollen, lohnt sich ein Blick auf die Waschanleitung der Produkte. Diese ist fast immer im Inneren der Jacken oder Hosen zu finden, häufig werden sie in die Seitennaht eingenäht. Wenn dort keine besonderen Pflegehinweise stehen, können Sie in der Regel normales Waschmittel benutzen, um die Kleidung zu säubern. Häufig werden störende Zettel aus Kleidung herausgeschnitten – und somit auch die Pflegehinweise entfernt. In diesem Fall sollten Sie zur Sicherheit die Funktionskleidung bei maximal 30 Grad waschen und nicht schleudern. Wenn es sich bei dem Stoff um gewachste Baumwolle handelt, ist eine vorsichtigere Pflege nötig. Diese Produkte dürfen nur kalt gewaschen werden, da sonst der Wachs entfernt wird. Auch gibt es spezielle Pflegeprodukte für Outdoorkleidung.

Tipps zum Kauf von Regenjacken für Mädchen

Regenjacken für Mädchen zu finden, ist nicht immer einfach. Jungen Frauen kommt es häufig vor allem auf das Design und die Farbe an, doch wer eine praktische Funktionsjacke sein Eigen nennt, wird lange Freude daran haben. Überwiegend sind Produkte für Mädchen rosafarben, doch es gibt auch viele schlichte Modelle. Bei Regenjacken muss man allerdings Kompromisse eingehen. Eine gelungene Kombination aus Wasserdampfdurchlässigkeit und Wasserdichte ist die beste Lösung. Vor allem, wenn die Jacke auch an trockenen Tagen eingesetzt werden soll. Denn eine atmungsaktive Regenjacke bringt bei schlechtem Wetter nur recht wenig. Schließlich kann kaum Feuchtigkeit nach außen gegeben werden, wenn es sowieso nass ist.

Beim Kauf sollten Sie auf die Passform achten. Am bequemsten sind Regenjacken, wenn sie nicht hauteng anliegen, sondern der Körper Platz hat. Wenn Sie die Jacke allerdings bei ausgiebigen Fahrradtouren einsetzen, lohnt sich die Anschaffung eines engeren Modells. Schließlich kann es schnell lästig werden, wenn die Regenjacke die ganze Zeit im Wind flattert.

Tipps zum Kauf von Schneejacken für Mädchen

Schneejacken und Schneeanzüge sollten vor allem eines bieten: Schutz vor Auskühlung und eine gute Isolation gegen Kälte. Daher werden die Produkte auch häufig unter dem Begriff Isolationsjacken bei eBay angeboten. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Isolationsjacke bewegen können. Daher gibt es dickere und dünnere Varianten der Produkte. Besonders sinnvoll ist es, Jacken mit Kapuze zu kaufen. Denn über den Kopf ist der Wärmeverlust bei Menschen besonders hoch. Die Kapuze sollte also wärmeisolierend sein und im Notfall auch das Gesicht schützen können.

Tipps zum Kauf von Isolationsjacken: Kunstfaser oder Daune?

Bei Schneeanzügen stehen Sie vor der Qual der Wahl: Soll es ein Modell aus Kunstfaser oder Daune sein? Um diesen Punkt klären zu können, ist der Einsatzbereich der Jacke wichtig. Soll das Produkt vor allem bei Nässe eingesetzt werden, lohnt sich der Erwerb einer Kunstfaser-Jacke. Auch wenn sie nass sind, haben sie eine hohe Wärmefunktion. Allerdings ist ihre Wärmeleistung geringer als die von Daunenjacken. Mit Daunen gefüllte Produkte eignen sich für eine trockene Kälte, denn bei Feuchtigkeit verkleben die Daunen und wärmen nicht mehr gut. Im trockenen Zustand sind Daunenjacken aber in puncto Wärme und Gewicht unschlagbar.

Dauerhaft wasserdicht und langlebig: Gore-Tex

Eine besonders bekannte Membran, die die Outdoorwelt im Sturm eroberte und die Herzen von ihren Fans höher schlagen lässt, ist Gore-Tex. Das Verfahren zur Herstellung von Gore-Tex wurde 1969 von dem US-Chemiker Robert W. Gore entdeckt. Durch das mechanische Expandieren von PTFE schuf er die Membran, die eine gitterartige und luftige Struktur aufweist: die ePFTE-Membran. Heute wird die Membran in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Neben Gore-Tex-Funktionstextilien ist sie auch für die Dichtungstechnik oder medizinische Implantate wichtig. Ebenso findet man sie in der Fahrradtechnik.

Funktionsweise von Gore-Tex-Textilien

Die Poren einer Gore-Text-Membran sind winzig. Da Wassertropfen circa 20.000-mal größer sind als die Poren, ist die Membran sehr wasserdicht. Eine Hauptanforderung, die Outdoor-Freunde an ihre Kleidung stellen, wird von Gore-Tex-Textilien erfüllt: Sie sind atmungsaktiv, da Schweiß in Form von Wasserdampf austreten kann.

Die richtige Pflege von Gore-Tex-Produkten

Wie bereits erwähnt sind die Poren der Gore-Tex-Membran winzig. Wenn Sie beim Waschen pulverförmiges Waschmittel verwenden, kann es die Poren verkleben. Somit leidet die Wasserdampfdurchlässigkeit des Produkts. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Ihre Kleidung mit Flüssigwaschmittel behandeln. Auch die Benutzung eines Trockners ist nicht zu empfehlen, da die Funktionskleidung darauf empfindlich reagiert. Trocknen Sie die Produkte an der Luft und beachten Sie die Pflegehinweise im Innern der Kleidung.

Warum sich Outdoorkleidung lohnt

Alles in allem ist Funktionskleidung hart im Nehmen. Zwar wird sie immer wieder im Alltag getragen, doch sie eignet sich vor allem für Outdoor-Sportarten wie Klettern oder Wandern. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die für Sie passende Kleidung zu finden. Denn wenn Sie beim Wandern im Regen bis auf die Haut durchnässt werden oder Ihnen beim Wintersport eiskalt ist, verlieren Sie schnell die Lust an der Aktivität und werden sie vermutlich frühzeitig abbrechen. Hochwertige Schneeanzüge, Regenjacken oder Mäntel halten warm oder schützen vor Feuchtigkeit. Für jeden Einsatzzweck gibt es auf dem Markt mittlerweile passende Produkte.

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